wir haben im Garten einen Kriech-Wacholder, der links von einem kleinen Teich steht. Im Teich sind ab und an Frösche. Wir haben nun festgestellt, dass an den Ästen dieses Kriech-Wacholders eine braune, glibberige Masse (kotähnlich) mit Körnchen drin.
Es sieht ekelig aus. Der ganze Strauch ist mehr oder weniger durchsetzt. Aber nicht von oben, sondern im Geäst. Neulich haben wir einen Frosch dort sitzen sehen. Aber kann ein Frosch soviel „Schmutz“ machen ?
Habt Ihr eine Idee, was es sein könnte ? Könnte zur Not auch ein Bild machen, aber… naja
vor einiger zeit haben wir diesen glibber auch an unseren wacholderbüschen entdeckt und uns informiert.
das zeug taucht im frühjahr nach regen auf. es sind die fruchtkörper des pilzes, der im holz wohnt.
gegen den pilz hilft nur ausschneiden bis ins gesunde holz.
die befallenen stellen des buschs erkennt man nicht nur am glibber: mit der zeit verändern sich auch die nadeln (werden gelblich).
das abgeschnittene holz soll verbrannt werden.
übrigens greift der rost in jedem frühjahr rosengewächse an - er überwintert ausschließlich im wacholder. in einigen gemeinden müssen wacholderbüsche rigoros vernichtet werden, um obstbäume (= rosengewächse) zu schützen. der rostbefall wirkt sich negativ auf die fruchtung aus. allerdings kann man rosengewächse im frühjahr auch spritzen (ich weiß nicht mehr, mit was), um einen rostbefall zu schützen.
nicht nur der Gitterrost wird von Wacholder übertragen, sondern auch die Spitzendürre, speziell bei Sauerkirschen.
Da irgend ein Nachbar scheinbar einen Wacholder im Garten hat (es kann ohne weiteres über 100 m Luftlinie sein), hab ich jedes Jahr Probleme damit.
Du tust also nichts schlechtes, wenn Du den Wacholder rausreißt.