Hallo,
folgende Aufgabe ist gegeben:
9000 Stück produziert
8400 Stück verkauft
Erlös je Stück 35,00 €
variable Kosten 180.000,00 €
fixe Kosten 76.000,00 €
Zu berechnen sind der Deckungsbeitrag und die Gewinnschwellenmenge.
Wenn mich mein Hirn nicht ganz im Stich lässt, geht das folgendermaßen:
Erlös - variable Kosten = Deckungsbeitrag
294.000,00 € - 180.000,00 € = 114.000,00 €
fixe Kosten / Deckungsbeitrag je Stück = Gewinnschwellenmenge
76.000,00 € / 12,67 € = 5998,42
Deckungsbeitrag je Stück:
114.000 € / 9000 Stück = 12,67
Eine mögliche Variante wäre noch, den DB je Stück nicht auf die produzierte Zahl, sondern auf die verkaufte Zahl zu ermitteln. Da läge der DB dann bei 13,57 € und die Gewinnschwellenmenge läge bei 5600 Stück.
Jetzt habe ich hier aber noch einen anderen Lösungsweg liegen, der an sich so weit ja auch richtig ist. Mir hängt nur zu hoch, warum das immer ein anderes Ergebnis als bei mir ist.die andere Variante ist die:
35*x = 76000 + 20*x
Gewinnschwelle wäre dann bei 5066,67 Stück.
(180000 € / 9000 Stück = 20)
Auf das Ergebnis komme ich mit dem anderen Lösungsweg aber absolut gar nicht. 
Mit der Formel der zweiten Variante komme ich höchstens auf eine Gewinnschwellenmenge von 5600 Stück - und zwar bei folgender Rechnung:
35*x = 76000 + 21,43*x
(180000 € / 8400 Stück)
Wenn ich also die verkaufte Anzahl als Basis nehme, komme ich mit beiden Rechenwegen auf das gleiche Ergebnis. Warum klappt das nicht, wenn ich die produzierte Anzahl nehme?
Alle möglichen Beispiele in Büchern oder im Netz helfen mir nicht viel, da dort nie zwei verschiedene Mengen angegeben sind. Wenn mal genauer dabei steht, welche Menge angegeben ist, handelt es sich eigentlich immer um die verkaufte Anzahl. Aber warum wird dann die genommen? Ist es grundlegend falsch, wenn man die produzierte Anzahl nimmt?
Helft mir bitte, meinen Denkfehler zu beseitigen!
Viele Grüße
Merlinchen
Viele Grüße
Merlinchen
