Hallo Peter,
Erst an den elektrischen Grenzen
wirkt die Mechanik.
Dann musst du aber mit dem Bremspedal den Wert für die
Verzögerung vorgeben.
Richtig.
Die maximale Verzögerung durch den Dynamo ergibt sich bei
dessen Kurzschluss.
Ja, aber so weit will ich gar nicht gehen: ich fahre mit der elektrischen Bremse bis zu einem bestimmten Strom (entspricht einer bestimmten Verzögerung). Wird eine stärkere Verzögerung benötigt, so schalte ich die mechanische Bremse zu und die elektrische arbeitet unverändert im gleichen Betriebspunkt.
Du brauchst also einen Spannungswandler
Ein Wandler ist bei mir erst mal ein Meßgerät (oder Teil davon). Du meinst mit dem Wandler etwas, womit ich Leistung zwischen zwei Punkten übertragen kann (Trafo z.B.)?!
für einen weiten Eingansspannungsbereich, aber die grössten
Ströme musst du bei der kleinsten Eingansspannung handhaben.
Was den Wirkungsgrad angeht, kannst du das ja selber rechnen!
Wenn ich die Maschine wirklich bis kurz vor den elektrischen Kurzschluss fahre ist der Wirkungsgrad gering. Aber so weit will ich doch gar nicht gehen.
Da du nun aber „Bremsen-by-wire“ hast, geht ohne Bordspannung
die Bremse nicht mehr !!! Da gibts dann ein kleines Problem
mit der Strassenzulassung.
Jein: normales Bordnetz und Energiespeicher zum Fahren und Bremsen sollten schon getrennt sein. Und mit der Option, dass ich aus der Fahrenenergie auch das Bordnetz speisen kann (bei gleichen Spannungen mit einer Diode machbar).
Und für das Bremsen hast du meines Erachtens weiter unten schon eine Lösung angesprochen.
Ein weiteres Problem ist dabei, dass der Akku nicht unendlich
schnell aufgeladen werden kann. Beim Solarmobil aus Biel wurde
dieses Problem mit einer Batterie von Supercaps gelöst. Da
wird dann aber der AUfwand wieder grösser, weil man keine
Konstante Spannung hat.
Kann ich nix dagegen sagen, stimmt. Evtl. bekommt man dieses Problem mit einer Kombination aus Ultra-Caps und Batterien in den Griff …
Ich weiß. Da hängt viel an der Dimensionierung der Anlage.
Wenn ich mir Bahntechnik anschaue: die können auch deutlich
härter Bremsen als Beschleunigen, und das Ganze ebenfalls
elektrisch (ohne mechanische Bremsen). Dann sollte das doch
mit dem Auto/Kleintransporter ebenfalls möglich sein.
Die kommen auch nur auf etwa 50% Wirkungsgrad. Zumindest ist
das in etwa der Wert der hier am Gotthart erreicht wird.
Desweiteren hat so ein Zug andere Bremswege und natürlich auch
noch eine mechanische Bremse. Achja, die beiden
Bremssysteme(elektrisch/mechanisch) arbeiten voneinander
unabhängig.
Dü müsstest also zwei Bremspedale einbauen oder einen
zusätzlichen Schalter/Regler für die elektrische Bremse.
Blöde Idee im Auto.
Hast du schon mal erlebt wie die meisten Autofahrer reagieren,
wenn mit der Bremse etwas nicht stimmt ???
Ich glaub, ich weiß, was du meinst.
Um Sicherheit zu haben, müsstest du die mech. Bremse normal
mit dem Pedal koppeln.
Ich sehe dann nur die Möglichkeit, dass man recht viel
Pedalspiel einstellt, bis die mech. Bremse anspricht. Bis zu
diesem Bereich könnte man die elek. Bremse ansteuern. Soweit
mal der technische Teil.
Wenn jetzt die elek. Bremse ausfällt kann man noch mit der
mech. Problemlos bremsen. Fragt sich aber immer noch, wie da
der Fahrer drauf reagiert, wenn die Bremse erst viel später
einsetzt als gewohnt.
Du nennst hier eigentlich die Lösung. Mit Hilfe von Federn am Pedal kann man auch nur für den elektrischen Betrieb einen Bremsdruck für den Fuß simulieren. Und dann ab einer bestimmten Position wirkt automatisch die mechanische Bremse mit dem „natürlichen Pedaldruck“ mit.
Deinen letzten Satz hab’ ich jetzt nicht ganz verstanden. Es ist ein gefühlter Druck des Bremspedals da, und das Fahrzeug bremst ab (Generatorbetrieb). Steigt man härter auf’s Pedal, so bremst das Fahrzeug härter (elektrisch und mecchanisch) bis hin zum Regelbereich des ABS. Weshalb setzt die Bremse später ein?
Wo ist mein Denkfehler?
Gruß
peherr