Bremsen Merc. B 170

Hallo- bei meinem B 170 (30 000 km) zeigt das Instrument „Bremsveraschleiß“ an. Mir erscheint das etwas zu früh, oder ist das bei diesem Wagen normal?
Bei meinen bisherigen Autos (Opel) hielten die Beläge 50 000 km und mehr!

Hallo,

bei meinem B 170 (30 000 km) zeigt das Instrument
„Bremsveraschleiß“ an. Mir erscheint das etwas zu früh, oder
ist das bei diesem Wagen normal?
Bei meinen bisherigen Autos (Opel) hielten die Beläge 50 000
km und mehr!

Damit die modernen Autos die unsinnige Bremsen-Testreihe der AutoMotorSport Zeitschrift erfüllen (10x leer und 10x voll aus 100km/h) und dazu noch unter 40m zum stehen kommen, braucht man weiche Scheiben und weiche Beläge um den hohen Reibwert zu erreichen.

Fazit: Enormer Verschleiß

Noch dazu sind die Autos heute doppelt so schwer wie vor 25 Jahren, mein Toyota Starlet von 1982 wiegt als 3türer 750kg !

Bei dem anderen Starlet (5türer, 775kg) hielten die ersten Bremsscheiben 229000 km :smile:)

MfG

Hi

Wie mein Vorredner schon schrieb , es kommt auch auf das Gewicht und die Konstruktion an , aber auch auf die Fahrweise , ein schwerer Automatic der hauptsächlich stadt und Land bewegt wird , verbraucht wesentlich mehr Bremsbeläge als ein Schaltgetriebe , der vielleicht hauptsächlich über die Autobahn bewegt wird .
Auch hängst es von der Bremsscheibengrösse ab , ob die schnell verschlissen sind .
nur mal rein theoretisch , man versuche einen E-Klasse mit Kadettbremsen 13 Zoll zum stehen zu bekommen , das geht wahrscheinlich 1 x , danach können Sie die Bremse in den Müll werfen , weil völlig überhitzt und nieder .

gruss

Toni

Hallo,

bei meinem B 170 (30 000 km) zeigt das Instrument
„Bremsveraschleiß“ an. Mir erscheint das etwas zu früh, oder
ist das bei diesem Wagen normal?
Bei meinen bisherigen Autos (Opel) hielten die Beläge 50 000
km und mehr!

Damit die modernen Autos die unsinnige Bremsen-Testreihe der
AutoMotorSport Zeitschrift erfüllen (10x leer und 10x voll aus
100km/h) und dazu noch unter 40m zum stehen kommen, braucht
man weiche Scheiben und weiche Beläge um den hohen Reibwert zu
erreichen.

Was ist an diesem Test „unsinnig“?
Auch wenn die meisten Fahrer mit 120 auf der Bahn langschleichen und 11.000 km p.a. fahren, sollte ein modernes Fahrzeug durchaus auch einen ungeübten Fahrer mit Wohnwagen in den Bergen „ertragen“. Um das sicher zu stellen, werden aufwändige und fordernde Tests gefahren.

Dass es möglich ist, solche Tests mit Bravoiur zu bestehen und dabei eine lange Lebensdauer zu realisieren, konnte man schon beim seligen BMW E39 sehen. Heute ist der Mercedes C ein gutes Beispiel.

Die Haltbarkeit der Bremsen hängt neben Auslegung und Materialqualität extrem vom Fahrstil, Streckenprofil, Fahrzeug-Gewicht und Beladung ab.

Bei mir halten die vorderen Bremsbeläge des Alltagswagens (Passat) ca. 60.000 Km. 95% Autobahn, wo möglich Vollgas. Das ist für diesen Fahrstil eine lange Lebensdauer. Es gibt aber auch Kollegen, die mit einem Passat 180.000 Km auf die ersten Bremsen fahren, sogar manchmal einen Hänger anhängen und es ist noch Restbelagsstärke vorhanden.

Fazit: Enormer Verschleiß

Noch dazu sind die Autos heute doppelt so schwer wie vor 25
Jahren, mein Toyota Starlet von 1982 wiegt als 3türer 750kg !

Bei dem anderen Starlet (5türer, 775kg) hielten die ersten
Bremsscheiben 229000 km :smile:)

Hast Du mal einen Bremsweg-Vergleich mit einem modernen Toyota Yaris gemacht…?
Dessen Bremsen sind m.W. auch eher dauerhaft.

M.