Wenn ein KFZ sich in einiger Entfernung mit einer bestimmten Geschwindigkeit einer Ampel nähert, die plötzlich auf rot schaltet, bestehen 2 Hauptmöglichkeiten des Reagierens.
a) Ich kann den Gang herausnehmen und das Fahrzeug mit der Eigengeschwindigkeit bis kurz vor die Ampel rollen lassen, dann trete ich stark aufs Pedal und komme rechtzeitig zum Stehen.
b) Ich schalte ebenfalls auf Leerlauf und trete dann sanft auf die Bremse bis zum Halten. An der selben Stelle komme ich zum Stehen.
Ist eine der Methoden materialsparender als die andere oder verbrauchen beide Varianten gleich viel Bremsbelag oder Reifengummi ?
Wenn ein KFZ sich in einiger Entfernung mit einer bestimmten
Geschwindigkeit einer Ampel nähert, die plötzlich auf rot
schaltet, bestehen 2 Hauptmöglichkeiten des Reagierens.
Da wäre noch eine 3. Möglichkeit:
c) Ich lasse den Wagen bei eingelegtem Gang rollen, schalte dabei langsam runter und nutze die Motorbremse zum Bremsen.
Das verbraucht keinen Bremsbelag und spart obendrein Sprit, da im Leerlauf Sprit benötigt wird, um den Motor am Laufen zu halten, beim Rollen mit Gang aber eben keiner bzw. weniger (Schubabschaltung).
Da wäre noch eine 3. Möglichkeit:
c) Ich lasse den Wagen bei eingelegtem Gang rollen, schalte
dabei langsam runter und nutze die Motorbremse zum Bremsen.
Das verbraucht keinen Bremsbelag und spart obendrein Sprit, da
die dritte Möglichkeit nutzt die Kupplung ab. Kupplung erneuern ist erheblich teurer als neue Bremsbeläge.
die dritte Möglichkeit nutzt die Kupplung ab. Kupplung
erneuern ist erheblich teurer als neue Bremsbeläge.
…womit wir bei der vierten Möglichkeit sind: Fuß vom Gaspedal. Die Bremswirkung des Motors verzögert das Fahrzeug. Bei Unterschreitung von ca. 1500 U/min wird der Motor allerdings wieder mit Sprit versorgt. Etwa bei Leerlaufdrehzahl (750-1000 U/min) läßt sich der Gang herausnehmen, ohne die Kupplung zu treten. Den Belägen ist das egal, aber es schont das Ausrücklager und die Kupplungsfedern.
Kein Drehzahlmesser? Dann einfach Fuß vom Gas, Motorbremse nutzen und den Schalthebel mit leichtem Druck Richtung Leerlauf drücken. Da ist ein Widerstand zu spüren, solange die Drehzahl zu hoch ist, bei erreichen der Leerlaufdrehzahl „flutscht“ der Gang aber 'raus.
b) Ich schalte ebenfalls auf Leerlauf und trete dann sanft auf
die Bremse bis zum Halten. An der selben Stelle komme ich zum
Stehen.
die ist richtig.
Bei a) ist die Materialzerstörung (auch Hitzeentwicklung) größer
auch wenn der Zeitfaktor entsprechend kleiner ausfällt.
Bei Autorennen ,z.Bsp., werden die Reifen in kurzer Zeit ganz
schön abgenutzt.
Würde die gleiche Strecke gefahren mit gleichen max. Geschwindig-
keiten und gleicher Abbremsung aber geringerer Beschleunigung und
Verzögerung,also sagen wir mal die 5 fache Zeit für die Strecke,
würden die Reifen in dieser Zeit kaum abgenutzt.
Außerdem werden bei starker Bremsung die Reifen eventuell
ungleichmäßig abgenutzt.
Daß die „Motorbremse“ mehr Sprit verbraucht als der Leerlauf wurde
schon erwähnt.
Gruß VIKTOR
Würde die gleiche Strecke gefahren mit gleichen max.
Geschwindigkeiten …
„gleiche Strecke“ ist hier nicht korrekt, weil die größeren Zeiten
geringerer Verzögerung und geringerer Beschleunigung auch eine
größere Strecke brauchen.
Nur die Zeiten max. und min. konstanter Geschwindigkiet bringen
vergleichbaren gleichen Streckenanteil.
Die Schlußfolgerung aber bleibt.
V.
Daß die „Motorbremse“ mehr Sprit verbraucht als der Leerlauf
wurde schon erwähnt.
Unsinn. Fast jedes Auto braucht - wenn du es einfach nur mit eingelegtem Gang ausrollen lässt - gar keinen Benzin, während es im Leerlauf soviel Benzin braucht, wie eben für Standgas nötig ist.
die Bremsarbeit hängt von der Geschwindigkeit ab. Somit bist Du immer im Vorteil, wenn Du möglichst spät bremst, weil der Rollwiderstand bereits ein Quantum Arbeit erledigt hat.
Ob weich oder hart gebremst wird, spielt keine Rolle, solange nicht gerade rohe Gewalt zum Zuge kommt. Mit ABS wird es eh schwierig, die Reifen qualmen zu lassen.
Beim Ausrollen mit eingelegtem Gang und eingeschalteter Zündung läuft der Motor also nicht? Er verbraucht „gar kein“ Benzin? Was denn sonst?
Das Getriebe ist nicht mehr mit dem Motor gekoppelt, es gibt keine Reibungsverluste im Getriebe etc.?
Sobald der Motor läuft, verbraucht er doch Benzin, Menschenskind.
Oder welches Gemisch zünden die Zündkerzen sonst?
Gruß:
Manni
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Sobald der Motor läuft, verbraucht er doch Benzin,
Menschenskind.
Der VP hat aber nicht gesagt, daß die Benzinzufuhr abgeschaltet wird.
Er sprach nur vom eingelegten Gang.
Und „fast“ jedes Auto betrifft nur ein neue, modernere Autos aber nicht jedes Auto.
Für diesen älteren Autotyp ist die Aussage „kein Benzinverbrauch“ nicht zutreffend.
Sobald der Motor läuft, verbraucht er doch Benzin,
Menschenskind.
Der VP hat aber nicht gesagt, daß die Benzinzufuhr
abgeschaltet wird.
Er sprach nur vom eingelegten Gang.
Und „fast“ jedes Auto betrifft nur ein neue, modernere Autos
aber nicht jedes Auto.
Ja, „fast jedes Auto“ betrifft nicht jedes Auto. Eine bahnbrechende Erkenntnis ^^
Und dass dies nur auf „neue, moderene Autos“ zutrifft, ist falsch. Selbst mein 12 Jahre alter Corsa hatte eine Schubabschaltung und der Omega meines Vaters, der inzwischen 16 Jahre alt wäre, der hatte die ebenfalls. Es gibt sicher Autos, bei denen es keine gibt, deshalb schrieb ich ja „nahezu jedes Auto“.
Für diesen älteren Autotyp ist die Aussage „kein
Benzinverbrauch“ nicht zutreffend.
Ein Corsa Baujahr 97 und ein Omega Baujahr 93 kann man wohl durchaus als „älteren Autotyp“ bezeichnen, und die hatten bereits Schubabschaltung.
Es ist richtig daß mit Schubabschaltung kein Treibstoff verbraucht wird.
Wie groß der Anteil dieser Motoren ist - mehrheitlich oder nicht -
kann ich nicht sagen. Weißt Du dies ?
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a) Ich kann den Gang herausnehmen und das Fahrzeug mit der
Eigengeschwindigkeit bis kurz vor die Ampel rollen lassen,
dann trete ich stark aufs Pedal und komme rechtzeitig zum
Stehen.
b) Ich schalte ebenfalls auf Leerlauf und trete dann sanft auf
die Bremse bis zum Halten. An der selben Stelle komme ich zum
Stehen.
Ist eine der Methoden materialsparender als die andere oder
verbrauchen beide Varianten gleich viel Bremsbelag oder
Reifengummi ?
Beide verbrauchen unnötig viel Treibstoff.
Du solltest den Gang drin lassen, vom Gas gehen.
Erst wenn der Motor an die Leerlaufdrehzahl kommt (also bevor er ruckelt) auskuppeln und den Rest der Bewegungsenergie in Wärme umwandeln.
Wir hatten mal einen Opel Rekord, der hatte schon Schubabschaltung. Auch mein GolfII hatte einen elektronischen Vergaser und Schubabschaltung.