Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h., sie nimmt Wasser auf. Ein zu hoher Wasseranteil kann zum Ausfall der Bremsanlage führen, weil diese bei Erwärmung zu Dampfblasenbildung neigt und Gase im Gegensatz zu Flüssigkeiten kompressibel sind.
Welche Massnahmen werden technisch realisiert, um diesen Effekt bei modernen Bremsanlagen zu verhindern bzw. zu minimieren?
folgende Massnahmen fallen mir dazu ein:
regelmässiges Wechseln der Bremsflüssigkeit,
„geschlossenes“ System von Leitungen und Verrohrungen,
Aus dem Hausaufgabenalter bin ich leider raus:smile:.
Ich wollte wissen, ob es noch andere technische Möglichkeiten gibt, die den oben genannten Effekt minimieren. Ich könnte mir evtl. vorstellen, dass z.B. die Bremsanlage automatisch entlüftet werden kann?
Da ich aber kein Fachmann bin, habe ich diese Frage in dieses Forum gestellt.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
„geschlossenes“ System von Leitungen und Verrohrungen,
Unvermeidbare Eintrittsstellen für Feuchtigkeit sind hauptsächlich die Dichtungen zwischen den Kolben und den Radbremszylindern. Damit entfällt die Möglichkeit eines geschlossenen Systems.
Und darüber hinaus soll es sogar die Möglichkeit geben, dass selbst durch vermeintlich „dichte“ Verschraubungen im Laufe der Jahre Feuchtigkeit hindurchdiffundiert.
Gruß
Karl