Bremszug eingefrohren

Hallo Wissende,

habe an meinem Trekkingrad das Problem, daß mir bei Minustemperaturen regelmäßig der hintere Bremszug einfriert. D.h. ich kann ziehen aber der Zug löst sich nicht mehr. Denke mir, daß es Feuchtigkeit im Zug ist. Habe daher mit Trockenschmiermittel von Finish-Line den Zug geschmiert aber leider ohne großen Erfolg.
Was macht Ihr bei Minustemperaturen? Habt Ihr einen Tip für mich?

Gruß

Der Bundschuh

Hallo Bundschuh,

habe an meinem Trekkingrad das Problem, daß mir bei
Minustemperaturen regelmäßig der hintere Bremszug einfriert.
D.h. ich kann ziehen aber der Zug löst sich nicht mehr. Denke
mir, daß es Feuchtigkeit im Zug ist. Habe daher mit
Trockenschmiermittel von Finish-Line den Zug geschmiert aber
leider ohne großen Erfolg.

für mein Rad mit Seilzugbremsen habe ich einen schmierfreien Teflon-Bowdenzug, der muss allerdings dann erneuert werden, wenn das Gefirerproblem wieder auftritt.

Was macht Ihr bei Minustemperaturen? Habt Ihr einen Tip für
mich?

Für mein neues Reiserad habe ich Hydraulik-Bremsen (Magura). Da friert kein Zug ein.

Gruß, Karin

Hallo Karin,

danke für Deine Tips.

Einen Tefloninnenzug habe ich schon drin. Ich habe das Gefühl, daß es in dem Metallröhrchen gefriert, das den Zug an die Bremshebel am Hinterrad umleitet. Dort ist aber kein Innenzug mehr :frowning:
Die Alternative mit der Hydraulikbremse ist gut aber auch leider sehr teuer. Wie hoch ist denn der Wartungsaufwand für so eine Bremse? Vorbereitet ist mein Fahrrad dafür schon aber ich fahre fast jeden Tag damit. Ist diese Bremse für solche Anforderungen geeignet?

Gruß

Der Bundschuh

Hallo Bundschuh,

mach mal deinen Bowdenzug richtig sauber und schmiere ihn dann mit Tuerschlossenteiser ein, der zugleich eine gute Schmierwirkung hat.
Den bekommst du an jeder Tankstelle.

Servus Hans

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Danke Hans,

den Tip werde ich auch mal probieren :smile:

Gruß

Der Bundschuh

mach mal deinen Bowdenzug richtig sauber und schmiere ihn dann
mit Tuerschlossenteiser ein, der zugleich eine gute
Schmierwirkung hat.
Den bekommst du an jeder Tankstelle.

Servus Hans

Hallo,

Die Alternative mit der Hydraulikbremse ist gut aber auch
leider sehr teuer. Wie hoch ist denn der Wartungsaufwand für
so eine Bremse? Vorbereitet ist mein Fahrrad dafür schon aber
ich fahre fast jeden Tag damit. Ist diese Bremse für solche
Anforderungen geeignet?

wenn du einmal eine Hydraulische Bremse gefahren hast, willst du sie nicht mehr missen, so zumindest meine Erfahrung. Du hast einen viel besseren Druckpunkt als bei Seilzug. Die Wartung geht gegen null. Klar, gelegentlich neue Beläge (sind nicht gerade billig), dann hin und wieder etwas nachstellen (Rädchen am Bremshebel). Das wars. Zumindest bei mir. Ich hatte nie Probleme mit ratternden oder quietschenden Bremsen. Ich bin damit in 3,5 Jahren ca. 17.000 km gefahren. Praktisch alles Überland, in der Stadt ist die Belastung natürlich etwas höher = häufigerer Belagwechsel. Bei den 17.000 km habe ich 1,5 Satz Beläge verbraucht.

Gruss, Niels

Hallo Bundschuh,

Die Alternative mit der Hydraulikbremse ist gut aber auch
leider sehr teuer. Wie hoch ist denn der Wartungsaufwand für
so eine Bremse? Vorbereitet ist mein Fahrrad dafür schon aber
ich fahre fast jeden Tag damit. Ist diese Bremse für solche
Anforderungen geeignet?

ich kenne nur Alltagsradler, die mit Hydraulikbremsen fahren. Das geht bei allen gut.

wenn du einmal eine Hydraulische Bremse gefahren hast, willst
du sie nicht mehr missen, so zumindest meine Erfahrung. Du
hast einen viel besseren Druckpunkt als bei Seilzug. Die
Wartung geht gegen null. Klar, gelegentlich neue Beläge (sind
nicht gerade billig), dann hin und wieder etwas nachstellen
(Rädchen am Bremshebel). Das wars. Zumindest bei mir. Ich
hatte nie Probleme mit ratternden oder quietschenden Bremsen.

Daher kann ich mich Niels’ Ausführungen nur anschließen.

Gruß, Karin

Hallo Karin,

ich kenne nur Alltagsradler, die mit Hydraulikbremsen fahren.
Das geht bei allen gut.

Ok., dann werde ich mal anfangen zu sparen *grins*.

Michaela erzählte mir, daß Du NUR mit dem Fahrrad fährst - auch im Winter. Wie machst Du das bei Eis und Schnee? Bei uns in Deutschland sind zwar Spikesreifen für Fahrräde zugelassen aber so richtig hilfreich sind die bei diesen Straßenverhältnissen auch nicht.

Gruß

Der Bundschuh

Fahren bei Eis und Schnee
Hallo Bundschuh,

Michaela erzählte mir, daß Du NUR mit dem Fahrrad fährst -
auch im Winter. Wie machst Du das bei Eis und Schnee? Bei uns
in Deutschland sind zwar Spikesreifen für Fahrräde zugelassen
aber so richtig hilfreich sind die bei diesen
Straßenverhältnissen auch nicht.

bei „Straßenverhältnissen“ finde ich Spikes auch nicht hilfreich, zumindestens hier in München. Da suche ich mir einfach auf meinen Wegen gesalzene Hauptstraßen und gut is. Zum „Vergnügen“, d.h. Radtour als Selbstzweck fahre ich bei den Verhältnissen dann eher selten, wenn ich nicht eine richtig schöne Schnee strecke habe. Bei Schnee fährt es sich nämlich richtig gut, wenn auch nicht so schnell und abrupt wie auf trockenen Straßen. Außerdem hat Michaela übertrieben, weil ich dann schon auch mal auf Bahnen und Busse umssteige. Nur eigenes Auto habe ich nicht, das ist mir hier mitten in der Stadt viel zu lästig, außerdem bin ich schon sehr lange nicht mehr hinter dem Steuer gesessen.

Nur in die Arbeit „muss“ ich zu Fuß gehen, wenn ich nicht radle, weil die öffentlichen von mir dorthin so umständlich sind, dass ich auf dem direkten Weg zu Fuß (mit dem Rad mache ich immer einen kleinen Umweg, damit ich genügend Bewegung bekomme) schneller bin.

Gruß, Karin

Hallo,

Bei uns
in Deutschland sind zwar Spikesreifen für Fahrräde zugelassen

Das wußte ich nicht, habe aber welche.

aber so richtig hilfreich sind die bei diesen
Straßenverhältnissen auch nicht.

Ich finde die definitiv sehr angenehm im Winter. Ich möchte sie auch in der „Stadt“ nicht mehr missen.

Gruß,

Sebastian

Hallo Karin,

Nur in die Arbeit „muss“ ich zu Fuß gehen, wenn ich nicht
radle, weil die öffentlichen von mir dorthin so umständlich
sind, dass ich auf dem direkten Weg zu Fuß (mit dem Rad mache
ich immer einen kleinen Umweg, damit ich genügend Bewegung
bekomme) schneller bin.

Mit anderen Worten, Du machst den selben Umweg wie die öffentlichen. Nur weil Deine Reifen in die Strassenbahnschienen passen, mußt Du da nicht langfahren. *ggg* Auch mit dem Fahrrad darfst Du fast jede Strasse benutzen. Den mittleren Ring und die Autobahnzubringer solltest Du aber meiden, da liegt sooo viel Salz, das zerfrisst im Winter Dein Fahrrad schneller als Du treten kannst!

*Duck und zum Auto flitz*
Michaela

Hallo Michaela,

da liegt sooo viel Salz, das
zerfrisst im Winter Dein Fahrrad schneller als Du treten
kannst!

Wie wahr! Lange Zeit konnte ich durch geschickte Strassenwahl die salzgestreute Strecke auf dem Weg zur Arbeit (27km) auf ein paar wenige Meter beschränken. Doch seit neuesten ist meine Gemeinde der Meinung, die Landesstrasse, welche bei meinem Haus vorbeiführt, als Salzstreuversuchstrecke zu verwenden :frowning: Ob ich auf Schadenersatz wegen Rostschäden und zerfressener Schuhe klagen kann? Abgesehen davon, dass ich auch mit dem Auto auf einer Schneefahrbahn schneller und sicherer vorankomme als im salzigen Schneematsch.

Mfg,
Pürsti

Hallo Michaela,

Mit anderen Worten, Du machst den selben Umweg wie die
öffentlichen. Nur weil Deine Reifen in die
Strassenbahnschienen passen, mußt Du da nicht langfahren.
*ggg*

Ich weiß ja, dass Du als Autofahrerin null Ahnung von Alternativen der Fortbewegung in der Stadt hast. Aber ich fahre weder U-Bahntunnel (ist mir zu dunkel) noch S-Bahn-Schienen (da zieht es zuviel).
Es gibt auch noch schöne und weitgehend autolose Strecken in der Münchner Innenstadt. Die kannst Du halt leider nicht kennenlernen.

Den mittleren Ring und die Autobahnzubringer
solltest Du aber meiden, da liegt sooo viel Salz, das
zerfrisst im Winter Dein Fahrrad schneller als Du treten
kannst!

Die meide ich schon dewegen, weil ich mit der dort gefahrenen Geschwindigkeit dann nur noch mithalten kann, wenn ihr alle dort im Stau steht :wink:

Karin