Hallo Experten,
leider gibt mir das Internet nur Informationen die aus der Hand unserers Hausverwalters kommen und dementsprechend bin ich auf der Suche nach Informationen aus anderen Quellen.
Hat jemand schon Erfahrungen mit Brennstoffsparern in Verbindung mit Gas-Heizanlagen gemacht? Wenn ja welche? Welche Kosten entstehen bei einem Einbau durch seriöse Anbieter? (über jegliche Links wäre ich sehr dankbar - da mir leider auch keine Firmen-/Hersteller-/Markennamen bekannt sind)
Welchen Erfolg versprechen die Magneten, die wohl dazu führen sollen Kalkablagerungen in den Rohren zu lösen und damit den Verbrauch (von Gas, Wasser und Reinigungsmitteln) zu mindern? Wer ist hier als seriöser Anbieter bekannt und welche Kosten entstehen im Normalfall bei dem Einbau?
Als kleine Anmerkung - unser Verwalter hat den Einbau der Magneten schon durchgeführt (laut Abrechnung 2003 im Mai) und im September des Jahres 2003 bei der Eigentümerversammlung einen Beschluss dazu einfordern wollen - welcher aber gegen das System ausfiel. -Dummerweise trauen sich 95% der Eigentümer nicht bei der Versammlung ihre Meinung zu vertreten bzw. dem Verwalter zu widersprechen… aber es erkärt wohl, warum ich seine Worten nicht viel Glauben schenken möchte - da Profit bei ihm in Vordergrund zu stehen scheint.
So schon einmal vielen Dank für die Mühen und Antworten!
Beste Grüße
Carmen
Team: Die Ritter Hausverwaltungs-GmbH hat uns dazu aufgefordert, ihre folgende Stellungnahme zu diesem Artikel zu veröffentlichen:
_Der Autorin Carmen und den übrigen Beteiligten geben wir als die betroffene Hausverwaltungsfirma eine sachliche Stellungnahme. Vorab sei allerdings festgehalten, daß man den Mut bewundern muß, mit dem Tatsachen verdreht und als Allgemeinplätze publiziert werden, die Ausdruck von Unwissen und Halbwissen sind.
- Die Wohnungseigentümergemeinschaft hat in ihrem Protokoll vom 15.09.2003 stehen:
„Der Verwalter informierte die Eigentümer über die seit 01.01.2003 geltende Trinkwasserschutzverordnung. Da das Haus Verkalkungen in den Leitungen und Armaturen hat, ist es überlegenswert, mit dem „aqua-plus“ - System Abhilfe zu schaffen.“
Daraufhin wurde von uns der probeweise Einbau o.g. Systems veranlasst, ein Verwaltungsbeirat war bei der Montage anwesend. Berechnet wurde der Gemeinschaft bis heute nichts!
Nach Aussage einiger Bewohner des Objektes hat sich eine wesentliche Verbesserung der Wasserenthärtung ergeben.
Die Wohnungseigentümergemeinschaft kann nun bei der nächsten Eigentümerversammlung entscheiden, ob das System bleibt und berechnet werden kann.
- Der weitere Punkt wegen der Brennstoffeinsparung lautete im Protokoll vom 24.06.2004:
In die Heizungsanlage sollen versuchsweise Brennstoffsparer eingebaut werden. Sollte sich zum Jahresende keine Ersparnis ermitteln lassen, werden diese wieder ausgebaut und nicht berechnet. Der Preis beträgt inkl. Montage und MWSt. 539,- je Haus.
Abstimmungsergebnis:
Ja-Stimmen: 10
Nein-Stimmen: 0
Der Beschlussantrag wurde somit angenommen.
Daraufhin wurde, gemäß Beschluss, der Einbau von brennstoffsparer vorgenommen. Wie sich durch den Einsatz von Brennstoffsparern der Gasverbrauch reduziert hat, läßt sich erst nach der Ablesung der Zählerstände und der Erstellung der Heizkostenabrechnung ermitteln.
Wo hat die Verwaltung gegen die Interessen der Gemeinschaft verstoßen? Welches finanzielle Risiko ging die Gemeinschaft ein?
Zur Versachlichung des Themas Brennstoffsparer und Wasserenthärtung sollten sich die Beteiligten und die übrigen Leser die Seite von
www.systema-plus.de betrachten. Hier kann jeder Interessierte seine eigenen Heizkosten mit denen einer Vielzahl anderer vergleichen. Lassen Sie sich einmal überraschen._