Brennstoffzelle

ich wollte/muss für die Schule eine Brennstoffzelle und eine Elektrolyse „Aperatur“ bauen,
ich dachte mir dass ich bei der Elektrolyse als Anode Edlelstahlblech (da es angegriffen wirt) und als Kathode Kuperblech benutzen, gibt es vieleicht noch günstigere Metalle, z.B. bessere Leitfähigkeit?
Bei der Brennstoffzelle ist es etwas schwieriger, ich dachte ich nehme drei Kammern damit ich eine bessere Leistungsfähigkeit bekomme in zwei ist Wasserstoff und in der Mittleren ist Sauerstoff. Die Elektroden werde ich dachte ich mir aus einem Drahtgeflecht machen. da ich so eine recht große Angriffsfläche gibt und als Membran bin ich auf die Idee gekommen ein Schwammtuch zu nutzen. Ich weiß leider noch nicht was für ein Material ich für die Elektroden der Brennstoffzelle nutzen muss, bei proffesionellen Zellen wird ja Platin verwendet, aber dass ist ja wohl kaum Zahlbar??
Drotzdem sollten die Geräte eine Zeit lang halten, d.h. die Teile sollten sich nicht alzu schnell abnutzen.
Muss ich sonst noch irgendwas beachten oder habt ihr noch irgendwelche tipps b.z.w. habe ich etwas vergessen, brauche ich dan noch ein Elektrolyt, wenn die Elektroden direkt am Schwammtuch sind??

MfG Niklas Lindemann

ich wollte/muss für die Schule eine Brennstoffzelle und eine
Elektrolyse „Aperatur“ bauen,
ich dachte mir dass ich bei der Elektrolyse als Anode
Edlelstahlblech (da es angegriffen wirt) und als Kathode
Kuperblech benutzen, gibt es vieleicht noch günstigere
Metalle, z.B. bessere Leitfähigkeit?

Hallo
Ich denke mal, du wirst ein paar Probleme bekommen.
Die Geometrie ist wahrscheinlich ok, weil Du wohl auch das Prinzip verstanden hast.
Bei der Elektrolysezelle würde ich an beiden Elektroden Kupfer(normal Eisen geht auch) nehmen, und als Elektrolyt NaOh oder NaCo3.
Das ist zumindest billig und wird höchstens ganz langsam zersetzt.
Sollte es professioneller sein, müßte man die Überspannungen der einzelnen Metalle und Kohlenstoff einmal anschauen und eventuell auch Edelmetalle einsetzen.
Das wirst Du wohl noch schaffen, aber bei der Brennstoffzelle wird es schwieriger.
Es gibt verschiedene Bauarten, die du mal einsehen solltest.
Unter anderem gibt es welche mit hoher Arbeitstemperatur.
Grundsätzlich ist die erste Brennstoffzelle aber mit Platin, bzw. Platinbeschichtung. Ohne geht es praktisch nicht, und da weiß ich auch nicht, wie man das billig hinkriegen kann, nicht für einen Schulversuch. Es könnte sein, das im Labor"arsenal" solche Elektroden sind. Damit könnte man einen Schulversuch im Sinne eines Experimentes machen.
Letzteres läßt mich auch daran zweifeln, was für eine Art von schulversuch das wohl sein soll.

MfG
Matthias

Hallo,

das Zersetzugsproblem bei der Elektrolyse tritt an der Anode auf (warum wohl?). An der Kathode ist das Material eher egal. Für die Anode kannst du als billige Möglichkeit Graphit verwenden.

Gruß, Niels

Was kann ich als Katalysator für die reaktion von Luft und Wasser verwenden??? Gipt es da etwas Günstigeres als Platin und wenn nich wie teuer ist ein mit Platin beschichtetes gitter, wo bekomme ich dies???

Danke

MOD: Vollzitat gelöscht.

Hallo,

Was kann ich als Katalysator für die reaktion von Luft und
Wasser verwenden??? Gipt es da etwas Günstigeres als Platin
und wenn nich wie teuer ist ein mit Platin beschichtetes
gitter, wo bekomme ich dies???

man sagt niemals, dass etwas „mit Luft“ reagiert. Höchstens mit etwas „aus der Luft“, Sauerstoff zum Beispiel. Wasser reagiert auch nur relativ selten mit anderen Sachen.

Kann es sein, dass du die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser meinst? Das wäre nämlich das, was in deiner Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle abliefe.

Als Elektroden kommt da praktisch nur Platin in Betracht. Palladium wird auch benutzt, aber das ist noch teurer. Wie bereits gesagt gibt es solche Elektrodengitter mit Platinbeschichtung oder aus Platin in jedem halbwegs gut sortierten und nicht komplett geklauten Chemielabor, auch in Schulen.

Wenn du das als Schulversuch/Referat aufbauen willst, solltest du deinen Lehrer mal danach fragen, der wird dir sicher helfen. Für den Heimgebraucht könntest du den Kauf eines Brennstoffzellen-Experimentierkastens in Betracht ziehen, Kosmos verkauft einen brauchbaren. Der ist nicht billig, aber die Zelle funktioniert.

mfg
MB

Ich dachte mir ich könnte palladium verwenden, das ist doch günstiger oder??
Oder ich nehme Teile Eines Auto Katalysators, der hat ja ne Platin beschichtung und dann nen Kupfer Gitter Elektrode, würde das Funktionieren???

MfG Niklas