folgendes Problem:
Ich habe einen vorgegebenen Nah- und Fernpunkt (500mm bzw. 750mm) in welchem sich eine abzufotografierende Fläche bewegen kann, bzw. der scharf dargestellt werden soll.
Die Kamera besitzt einen 1/2,5"-Sensor (5,3 mm x 4 mm), mgl. Brennweite 6 mm - 60 mm.
Die Frage ist nun, welchen Brennwert und Blendenzahl ich brauche, bzw. wie sich diese berechnen. Im Moment stolpere ich unter anderem noch über die genaue Gegenstandsweite, die ja variabel ist.
Also die Brennweite muesstest du denke ich noch festlegen und wie du schon gesagt hast, das haengt von der Breite des Gegenstands ab, wenn du die Entfernung schon festgelegt hast.
Wenn du auf 580 mm fokusierst (auf 1/3 des gewuenschten Schaerfentiefebereichs) und 18 mm Brennweite nimmst, dann ist bei Blende 22 sowohl dein Nah- als auch Fernbereich abgedeckt.
Untiefenschärfe!
Alles Blödsinn,
es gibt keine Tiefenschärfe
es gibt nur eine veringerte Unschärfe in der Tiefe.
Gerade in der Digitalfotografie mit dem Verlust an Ungenauigkeit durch den Film, wird das offenbar.
Insbesonders stimmen die Parameter nicht mehr die früher zur Berechnung der Wahrnehmbarkeit gedient haben, da die Vergrößerungsmaßstäbe viel größer sind.
weiters wäre zb.: Blende 22 kaum eine Lösung da hier die Beugung schon derartig stark ist, daß diese den Begriff ad Adsurdum führt.
siehe unter Know How auf der Schneider Kreuznachseite.
ein Gauß „Schärferechner“ ist dort ebenfalls zu finden.
Mit den Rechnern habe ich etwas rumgespielt - Brennwert 9,3 , Blende 5,6 , Gegenstandsweite liegt damit bei 600mm (0,4 x 250mm + 500mm).
Nur habe ich eben das Problem, das Ganze irgendwie darlegen zu müssen, sprich zu berechnen. Alles was ich an Formeln finde, dient dazu Fern/Nahpunkt mit vorgegebenem Brennwert/Blende zu berechnen, jedoch suche ich ja gerade diese (einfach die durch probieren gefundenen Werte hinzuklatschen ist nicht gerade…opimal).
Und es geht mir darum, einen bestimmten Bereich (und nur diesen) „scharf“ abzubilden, da die Aufnahmen später durch einen Algorithmus ausgewertet werden soll (Mustererkennung) und Objekte die zu Nah/weit entfernt sind zu Fehlausgaben führen können.
Bei einem Blendenwert von 22 kommt es doch auch sicher zu Problemen was die Belichtungszeit angeht. Da es immer wieder zu kleineren Erschütterungen kommen kann, sollte diese natürlich auch mgl. gering sein.
Hi,
ich weiss ja nicht was das genau werden soll, aber ohne Scheimpflug wird das ganze vermutlich nicht lösbar sein, mit Scheimpflug dagegen sehr einfach.
Vorausgesetzt der Aufbau (schräge Ansicht und Kamerakonstruktion) lässt das zu.
Habe mich wohl etwas Mißverständlich ausgedrückt, daher das Ganze mal etwas Ausführlicher:
Ich habe verschieden Große Packungen (bis zu 250mm tief und hoch) auf denen sich ein Strichcode befindet/befinden kann. Gleichzeitig werden 2 der Seitenfläche durch zwei 45° Spiegel nach oben projiziert, wodurch ich eine Fläche von maximal 500 mm x 500 mm abdecken muss.
Die aufgenommenen Bilder werden analysiert und ein mgl. Strichcode ausgegeben.
Wichtig ist hierbei, das mögliche Fehlerquellen wie Muster die hinter oder vor der eigentlichen „Schärfeebene“ liegen, von vorhinein ausgeschlossen werden. Da dies nicht über Masken oder ähnliches Möglich ist, wollte ich es über die Schärfe/Unschärfe regeln. Autofokus ist nicht möglich, da das ganze automatisiert ablaufen soll und sich die Packungen zum einen in ihre Größe stark unterscheiden als auch in ihrer Position.
Die Fokusebene ist dabei immer parallel zur Bildebene, letztere kann halt nur in der Tiefe variiren (0-250mm).
Kurz:
Tiefenbereich von 250mm soll abgedeckt werden.
Bis zu 500mm x 500mm Fläche.
Gesucht wären Brennweite und Blendenzahl für 1/2,5’’ Sensor und 500 (Nahpunkt) bis 750 mm (Fernpunkt) Objektentfernung bei einer Gegenstandsweite von 600mm.
Sprich etwas in dieser Richtung… http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4rfentiefe#Geom… .
Hi,
du brauchst also rein die Erkennbarkeit bzw. Idendifizierund des Strichcodes, also stünde somit schon die fest wieviel Linienpaare pro mm die benötigt werden zur Verfügung.
Das ist nämlich ohnehin die Voraussetzung um irgenwas zu Berechnen, da eben die zulässige Tiefenunschärfe wichtig ist, da wie ich bereits ausführte es keine wirkliche Tiefenschärfe gibt.
dann braucht man das ganze eigentlich nur Zeichnen (mit Nah und 1/3 Nah und Fernpunkt) und per Strahlensatz die Blendenöffnung (nicht die Blende) berechnen.
Anschliesend wird Brennweite und Blende nach Verfügbarkeit einfach bestimmt.
Vorerst würde ich aber darauf achten, ob der Sensor das zuverlässig schafft,
weiters würde ich vorab klären ob die Optik inkl Beugung bei der Abblendung das schafft.
Ebenso ob die Strichcodes in der Praxis den nötigen Kontrastumfang haben.
oder ob nicht von vornherein eine Abtastung mittels paralleler Strahlen (Laser) zuverlässiger ist.