Hallo,
ich suche bis Mittwoch Vormittag alles über
die Bestimmung der Brennweite dicker Linsen
nach der Abbe’schen Methode.
Ich nehme alles was ich bekommen kann! :o)
Vielen Dank!!
Gruß
Frank
Hallo,
ich suche bis Mittwoch Vormittag alles über
die Bestimmung der Brennweite dicker Linsen
nach der Abbe’schen Methode.
Ich nehme alles was ich bekommen kann! :o)
Vielen Dank!!
Gruß
Frank
Hallo Frank,
ich weiß nicht, wie die Abbesche Methode ist, aber in E.Hecht „Optik“ findet man für dicke Linsen in Luft:
1/f = (n-1)*[1/R1 - 1/R2 + d*(n-1)/(n*R1*R2)]
wobei f = Brennweite
n = Brechzahl der Linse
R1= Radius der ersten Linsenfläche
R2= Radius der zweiten Linsenfläche
d = Dicke der Linse
Beispiel: Bikonvexlinse mit Radien 20cm und 40cm, Dicke 1cm, und Brechzahl 1,5 :
1/f = (1.5-1)*[1/20 - 1/-40 + 1*(1.5-1)/(1.5*20*(-40))]
f = 26.8 cm
Man beachte wie der Zahlenwert für R2 eingesetzt wurde!!
Ich hoffe es nützt dir was.
Hallo,
ob´s das ist, was Du suchst weiss ich nicht.
Quelle: ABC der Optik, 1972 Verlag Wener Dausien, Hanau/Main
S. 13 Abbesches Fokometer, von Abbe angegebenes Gerät zur Brennweitenmessung auf der Grundlage der Definitionsgleichung der Brennweite
S. 157 ff:
(…) geht auf 158, zweite Spalte los (VM)
ich zitiere jetzt nicht, sondern erkläre
Durch zwei Blenden wird ein Lichteinfall unter einem bestimmten, bekannten Winkel erzwungen. Recht einfach, zwei Loch- oder Ringblenden in einigem Abstand.
Da ich das Verfahren noch nicht kannte, muss ich jetzt interpretieren, mit einem Messmikroskop, das telezentrisch arbeiten muss, misst Du die Höhe aus, unter der der schräg einfallende Strahl einfällt.
die Brennweite ist f =h/sin(winkel).
h ist die Verschiebung zwischen Zentrum der Linse und dem ausfallenden Strahl, der Winkel wird durch den Abstand und den Höhen der Löcher(Ringe) bestimmt.
Ich hoffe, es hilft Dir ein wenig.
Viel Erfolg, es scheint, ja ein Prüfung o.ä. zu sein
Gruss Volker
Hallo,
ob´s das ist, was Du suchst weiss ich nicht.
Quelle: ABC der Optik, 1972 Verlag Wener Dausien, Hanau/Main
S. 13 Abbesches Fokometer, von Abbe angegebenes Gerät zur Brennweitenmessung auf der Grundlage der Definitionsgleichung der Brennweite
S. 157 ff:
(…) geht auf 158, zweite Spalte los (VM)
ich zitiere jetzt nicht, sondern erkläre
Durch zwei Blenden wird ein Lichteinfall unter einem bestimmten, bekannten Winkel erzwungen. Recht einfach, zwei Loch- oder Ringblenden in einigem Abstand.
Da ich das Verfahren noch nicht kannte, muss ich jetzt interpretieren, mit einem Messmikroskop, das telezentrisch arbeiten muss, misst Du die Höhe aus, unter der der schräg einfallende Strahl einfällt.
die Brennweite ist f =h/sin(winkel).
h ist die Verschiebung zwischen Zentrum der Linse und dem ausfallenden Strahl, der Winkel wird durch den Abstand und den Höhen der Löcher(Ringe) bestimmt.
Ich hoffe, es hilft Dir ein wenig.
Viel Erfolg, es scheint, ja ein Prüfung o.ä. zu sein
Gruss Volker
Hauptebenen
Um mit realen Linsen arbeiten zu können, muß man mit den Hauptebenen arbeiten und rechnen. Wie die genau konstruiert werden weiß ich leider nicht mehr genau genug, um es fehlerfrei zu erklären, aber schau mal in einem guten Physikbuch -lexikon nach, vielleicht gibts da was. Sicher gibt es in den vorher genannten Quellen was zur Konstruktion der Hauptebebnen.
Gandalf
Hallo,
die Berechnung dicker Linsen bedingt die Berücksichtigung der Hauptebenen, dies ist richtig.
Unerwartet ist, dass z.B. auch Kontaktlinsen, insbesondere hohe Pluslinsen, physikalisch „dicke Linsen“ sind. Entscheidend ist das Verhältnis der Radien zu Mittendicke.
Eine andere Berechnung, benötigt die Hauptebenen nicht und gestattet die Berechnung einer Folge verschiedener brechenden Flächen, also auch Linsen-Systemen.
Quelle, z.B. ABC der Optik s.u.
Man benutzt die sog. „Schnittweiten-Gleichung“. Diese Gleichung berechnet für eine gegebene Eingangsschnittweite, d.h. Entfernung des Objektpunktes von der Fläche, die Bildschnittweite, also den Ort, wo der Bildstrahl die optische Achse schneiden würde. Benötigt werden der Radius und die Brechungsindices links und rechts der Fläche. Beim Übergang zur nächsten Fläche muss die Entfernung subtrahiert werden, also die erste Bildschnittweite minus Entfernung ist die neue Objektschnittweite.
Die erste Schnittweite ist meistens „unendlich“, also parallel einfallender Lichtstrahl.
Die Gleichung:
s´= n´/(n/s + (n´-n)/r)
Hierbei sind die gestrichenen Grössen, die der Bildseite, und werden dann als Objektgrössen für die nächste Fläche aufgefasst.
Ich hoffe, das hilft weiter.
Gruss Volker
Vielen Dank!!
Hallo,
vielen Dank an Alle! Ihr habt mir und meiner Bekannten
sehr geholfen! Sie brauchte die Angaben für ein Physik-
Praktikum.
Vielen Grüße
Frank