Brennweite und Vergrößerungsfaktor ?

Halli Hallo Ihr.
Ich bin gerade dabei meine Yashica Spigelreflex mit einem guten Teleobjektiv auszustatten. Ich will Tieraufnahmen machen und brauch dementsprechend eine gut 7 - 10 fache Vergrößerung. Ich würde gerne wissen, wie die Brennweite mit der Vergrößerung zusammenhängt, d.h. ab welcher Brennweite ich z.B. bei 7facher vergrößerung angekommen bin.
Ach, falls sich jemand mit Teleobjektiven
(Contax/Zeiss oder Yashica) auskennt, kann er mir ja mal einen Tip geben was so ein Tele über 400mm kosten darf (will einer eins loswerden?.. … )
Dankeschön schon mal im Vorraus.

Holger

Hallo!

Ich will Tieraufnahmen
machen und brauch dementsprechend eine
gut 7 - 10 fache Vergrößerung.

Naja, das hängt ja auch von der Größe des Tieres und der Entfernung ab. :smile:)

d.h. ab
welcher Brennweite ich z.B. bei 7facher
vergrößerung angekommen bin.

Im Vergleich zum 50mm Objektiv bei 350mm (eben mal 7).
Bei der Länge solltest Du das Stativ nicht vergessen.

Martin

Mir scheint du verwechselst da einige grundlegende Dinge.
es handelt sich hiebei nicht um einen Feldstecher etc.
angenommen Du würdest mit 7 facher Vergrößerung fotografieren und einen Hasen als ganzes abbilden, dan brauchtest du bei 7 fach lineare vergrößerung ca. einen 3 bis 4 Meter großen Film.
würdest du aber mit einer Klb Kamera fotografieren würde eine Ameise schon dein 24 x 36 mm Dia ausfüllen.
also worum gehts, höchstwahrscheinlich willst du abschätzen wie lange deine Brennweite sein muß wenn du etwas mit einer bestimmten Größe und einer Bestimmten Entfernung bei einem angegebenen Filmformat Formatfüllend abgebildet hast.

Alternativ kannst du dir den Winkel aufzeichnen. zb Hochformat Giraffe 36 mm
Filmlänge und 200 mm Brennweite.
Der einfachheit kannst du erstmal die Brennweite bei unendlich annehmen (da die ja die angegebene beim Kauf draufsteht).
Also nimm einen Zettel und zeichne eine Linie von 36 mm auf.
Dann die mitte davon (bei 18mmm)eine linie im rechten winkel von 200mm. dann zeichne
den winkel auf der sich ergibt. verlaengere dann nach außen denn winkel weiter. Dies ist nun dein Bildwinkel( bei einstellung unendlich). jetzt kannst du mit hilfe des Strahlensatztes berechnen wie groß deine Giraffe sein muß (bzw. wie sehr sie das Format füllt bei einer bestimmten entfernung )bei zb. 100meter entfernung.
Je näher du jedoch ans objekt kommst um so enger wird allerdings der Blickwinkel, da sich die Brennweite verlängert ( die Brennweite ist ja eine Angabe die sich auf Unendlicheinstellung bezieht, halte ein Objektiv auf einen Zettel Papier und gegen die Sonne beginnt er bei korrekter Brennweiteneinstellung zu brennen.wäre die Sonne in 10 meter entfernung, dann ist der brennpungt hinter dem Objektiv weiter weg.)
Also die Giraffe noch etwas größer.
soweit verständlich? ulrich

Ich hab nen zoom von so rund 70 oder 75mm bis 300mm, und find das total genial. Du kannst natuerlich auch was bis ca 500mm nehmen, aber dann wird’s recht lang und schwer (es gibt ne ‚mirror lens‘, die ne andere Bauart hat und sehr kompakt ist -waer vielleict ne Idee). Anyway, was ich eigentlich sagen wollte, war, das ein zoom keine schlechte Idee ist, weil’s dir mehr Moeglichkeiten als ein Festobjektiv gibt. Kannst ja bei so 150mm anfangen, wenn Du willst.
Gruss, Isabel
PS…Ich hab fuer meine Minolta nen Sigma Objektiv, weil ich mir das andere damals nicht so ganz leisten konnte… kannst ja mal versuchen rauszufinden, ob’s fuer deine Kamera was von Fremdherstellern gibt, wenn’s Dir um den Preis geht.

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Hmmmm…
Also ich bin mir nich ganz sicher ob ihr mir wirklich geholfen habt…
Also das mit dem Feldstecher hab ich nich verwechselt…abba ich habs verglichen…
Ich hab ein 180mm Zoom und mit einem Konverter dann 360mm. Ich hab auch ein nettes Fernglas mit einer 10fachen vergößerung. Wenn ich nun bei dem 360mmm das Bild so weit wie möglich „heranhole“ und auf unendlich stell… is das Motiv im Bild immer noch um etliches kleiner.
Ich muß mal die Theorie von der andern Antwort testen, wonach ein 350mm 7fache vergößerung wäre. Also…wenn ich nun hier das Fernglas von meinem Vater nehm (7fache vergößerung) und die Kamera mit dem 360mm
…und ca 6m von meinem Drucker weggehe und ihn durch beide betrachte…ich werd das grad mal testen…

So…da bin ich wieder…ich hab nun
die Kamera am rechten Auge gehabt und Das Fernglas am linken…hmmm und die Theorie is nich ganz wahr…Mein Drucker erscheint durch die Kamera mmm ich würde sagen um 2/6 kleiner als im Fernglas…
Also was nu…
Ich hab übrigens vor Vögel…in erster Linie Saatkrähen zu fotografieren…
Und da das halt schlau Vögel sind…:smile:
Muß Ich einen ca 40cm langen und mmm im gestreckten zustand n bißerl mehr als35cm hohen Vogel…Aus gut…20-40m nich unbedingt Formatfüllend aber doch gut erkennbar abbilden können…

Soo…jetzt wißt Ihr mehr …
weiß ich bald auch mehr…wenn ihr mir wieder einen Fachmännischen Rat gebt?? …:smile:

Ich warte sehnsüchtig
Aber freudig

Bis denne

Holger

Also damit du es nicht selbst ausrechnen mußt.:
bei 36 meter entfernung wird bei dem 360 mm Objektiv die Abbildung ca. etwas mehr als 1/100stel sein also eine Fläche von ca 2,4 x 3,6 meter formatfüllend sein da dein Vogel aber nur 0,35 x 0,4 meter groß ist, wird das nicht sehr füllend. also näher ran, längere optik, oder größeren Vogel.

im übrigen produziert der feldstecher eben keine Projektion, damit ist es eben nicht mit einem zeichnenden Objektiv vergleichbar!
hat ganz einfach nicht viel miteinander zu tun.
im übrigen kann jedes objektiv ganz egal welcher Brennweite soziemlich jeden Massstab vergrößert und verkleinert abbilden. soweit zu thema verwechseln

mit diesem Beispiel sollte es dir nun gelingen alle anderen Varianten auszurechnen. Beachte aber daß je näher du ans objekt rangehst sich die brennweite (wie im obigen Posting ausführlich erklärt)verlängert. ulrich

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Also damit du es nicht selbst ausrechnen
mußt.:
bei 36 meter entfernung wird bei dem 360
mm Objektiv die Abbildung ca. etwas mehr
als 1/100stel sein also eine Fläche von
ca 2,4 x 3,6 meter formatfüllend sein da
dein Vogel aber nur 0,35 x 0,4 meter groß
ist, wird das nicht sehr füllend. also
näher ran, längere optik, oder größeren
Vogel.

Hmmm
Da muß ich mich nun wohl doch vor dem großen Wisser beugen…
Was is denn nu der Unterschied zwischen meinem 360mm und nem Fernglas mit 7facher vergrößerung?
Das Fernglas projeziert doch auch…nur halt auf meine Netzhaut…mmmm
Und …um ehrlich zu sein will ich die beiden Dinger nich theoretisch vergleichen sondern eben nur in der Anwendung…und da vertrau ich eben auf meine Wahrnehmung und die sagt mir, daß ich mit meinem Fernglas die Krähe die 20m vor mir auf dem Dach hockt um einiges größer is, wie wenn ich sie eben mit dem 360er so weit wie möglich rannhol…also aus der selben Entfernung…Also hab ich mit meinem photographietheoretischen schwachhirn einfach vergrößerungspraktisch gefolgert, daß ich irgendwann mit einem größeren Teleobjektiv eben meine schöne Krähe so groß oder auch nur annähernd so groß wie in meinem Fernglas sehe…
Insofern sind für meinen schwachen Verstand die beiden Dinger rein aus sicht der visuellen Wahrnehmung durchaus vergleichbar…wenn du weist was ich mein…
nur sooo…
das Fernglas vergrößert…
und das Tele eben auch…oder hat mir da
meine Wahrnemnung einen Streich gespielt…
mmm
ich war nüchtern ! ehrlich!

Also
wenn du einem absoluten theorielaien und praktkfanatiker doch noch mal den klitzekleinen Unterschied…so öö näher an
also…dem Hirn ein bißchen aufbereiten …so zum verstehen oder so…
wäre ich doch sehr…ö…dankbar

Holger

der Feldstecher ist mit dem Auge zusammen ein optisches system um eine abbildung auf der innenseite des auges zu erzeugen.
Das auge ist das objektiv und der feldstecher der Vorsatz um die abbildung zu verändern.

Das Objektiv bildet selbstständig ohne Auge ein Bild am Film oder Mattscheibe ab.

Beim Feldstecher ist der vergrößerungsfaktor was fixes (immer zB.7 mal näher oder größer etc.)
ebenso ist ein Telekonverter auch immer fix (zb. 2 fach), ist ja auch kein eigenständiges abbildendes system sondern nur eine ergänzung.

Hingegen sagt die Brennweite in verbindung mit der filmformattgröße nur aus wie groß der bildwinkel ist (hier gibts drei:Formatdiagonale;Längsseite;Schmalseite)
wenn du endlich zu Zettel, Bleistift und Lineal greifen würdest, könntest du es selbst ganz einfach verstehen.
und jede variante selbst berechnen.

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nochwas
halte dein Objektiv am tag in richtung Fenster (dreh das licht ab) und halte mit ca .30 cm entfernung hinter dem Objektiv einen weissen Zettel hin, und siehe da ein abbild ist auf dem Zettel.
nimm den feldstecher und probier nochmals,
dann halte eine lupe (=abbildendes opt.system)an den Feldstecher und probier nochmals.
dann versuchs mit lupe alleine.
jeweils mit zettel „scharfstellen“.

so nun der gegenversuch
schau durch den Feldstecher
dann schau durchs objektiv

jeweils auf entferntes objekt(nicht sonne!)

und dann in der nähe

tippfehler mm statt cm o.T.
oT

Hallo Holger,
rechne doch einfach über Entfernung und Größe Deiner Geier den Bildwinkel aus, den Dein Objektiv haben muß.
Als Anhaltspunkt:
Normales 45mm Objektiv-Bildwinkel 51°
85mm=29°
200mm=12°
300mm=8°
400mm=6°
600mm=4°
800mm=3°10min
1600mm=1°30min
bedenke aber auch:
Brennweite X Lichtstärke X Qualität = Preis
mfG Bernd

wenn du einem absoluten theorielaien und
praktkfanatiker doch noch mal den
klitzekleinen Unterschied…so öö näher
an
also…dem Hirn ein bißchen aufbereiten
…so zum verstehen oder so…
wäre ich doch sehr…ö…dankbar

Armer Holger,
ich denke, Du bist so schlau wie vorher :wink:
Mein Rat: Kauf Dir ein Teleobjektiv!
Wenn Du mit Deien Aufnahmen nicht das absolut grosse Geld verdienen wirst und auch nicht 4 Stunden pro Tag dieses Objektiv einsetzt, dann empfehle ich Dir ein 3.-Hersteller-Spiegelobjektiv zu kaufen. Ist die günstigste Möglichkeit.
Und leicht: Wenig Glass, viel Spiegel :wink:
Schau mal bei „Sigma“ nach, die dürften so ein Teil mit 500 oder 600mm haben!