Hallo
ich habe in der Suche nichts vernünftiges gefunden.
Meine Heizung Junkers ZWR18 2ADE ist defekt und ich will sie jetzt
erneuern lassen. Ich habe mir hierzu 3 Angebote eingeholt.
Doch jeder Monteur empfiehlt was anderes.
Alles drei empfehlen eine Brennwerttherme aber jeder
einen anderen Hersteller. Der erste schwört auf Wolf der zweite
meint Vaillant wäre die macht und der dritte sagt ich wäre
jetzt 20 Jahre mit dem Mercedes ( Junkers) gefahren warum sollte
ich jetzt wechseln zumal er Spezialisiert ist auf Junkers.
Hallo,
das mit dem Mercedes ist quatsch.
Wenn überhaupt dann kann Junkers mit den Exklusiv-Modellen an die beiden Anderen heranschnuppern.
Aber sie sind in der Besten Ausführung alle Top.
3 x deutsche Ware, 3 x guter Erstzteilservice, 3 x guter Kundendienst.
Es ist vielleicht eine Frage der Region, wo mehr Geräte im Einsatz sind.
Aber letztendlich kocht jeder nur mit Wasser.
Ulrich hat es ja schon trefffend formuliert. Jeder Hersteller kocht nur mit Wasser und von Funktion sowie Technik ist da heute nicht mehr all zu viel Unterschied. Davon mal abgesehen das viel Teile nur zugekauft werden und somit ist bei vielen der größte Unterschied nur noch das Namensschild.
Jeder Handwerker hat so seinen Favoriten an Hersteller. Liegt aber auch daran das er dem Kunden einen guten Service bieten will. Was nutzt es einem 10 veschiedene Hersteller anzubieten und dann auch noch für jeden Gerätetyp Ersatzteile parat zu halten. Und zum anderen muss man sich auch etwas von den Mitbewerbern abheben.
Was jedoch wichtig ist, ist das das Gerät zu deinem Gebäude passt. Hier gibt es einige Unterschiede zu beachten und der Schwerpunkt sollte auf den Modulationsbereich des Gerätes gelegt werden.
Viele Hersteller fangen im unteren Modulationsbereich recht weit oben an, und je nach Heizlast (früher Wärmebedarf) kann dieser unterste Wert schon ziemlich stramm für das Gebäude sein und es kommt zu einem Taktverhalten; und das sollte nach Möglichkeit verhindert werden.
Wie schaut denn dein Energieverbrauch über 1 Jahr aus?
Danach kann man schon etwas überschlägig die Leistung ermitteln.
Zudem müßte man auch wissen was du dir persönlich vorstellst. Nur Gasgerät? Vorrichtung für spätere solare Nutzung? Mit oder ohne Trinkwassererwärmung?
ich habe seit knapp 15 Jahren eine Brennwerttherme von Vissmann und bin hochzufrieden damit.
Typnennung würde Dir nichts bringen, das Ding wird sicher seit zehn Jahren nicht mehr gebaut.
Alles drei empfehlen eine Brennwerttherme aber jeder
einen anderen Hersteller. Der erste schwört auf Wolf der zweite
meint Vaillant wäre die macht und der dritte sagt ich wäre
jetzt 20 Jahre mit dem Mercedes ( Junkers) gefahren warum
sollte ich jetzt wechseln zumal er Spezialisiert ist auf Junkers.
und ich würde jetzt z.B. noch Buderus als Namen dazu bringen …
Habe eine Therme von Buderus, die seit ca. 13Jahren gut läuft.
Alle Herstelle beherschen die Technologie gut und deshalb ist
da nicht viel rauszuholen.
Deshalb mein Tip: Nimm die Therme, welche der ortsansässige
Sanitätbetrieb am besten kennt und somit auch bei Bedarf guten
Service dafür leisten kann.
Außerdem schaue dir die Regelung an. Da ist es für manche Leute
reinweg unmöglich, eine ordentliche Parametrierung vorzunehmen,
weil die Softwareentwickler so richtig die Sau raus gelassen
haben und man als Nutzer zur Bedieneung erst ein Hochschulstudium
in Regelungstechnik braucht.
Gruß Uwi
Hallo,
mein jetziger verbrauch liegt bei ca. 12000kw/h. pro Jahr
Ich nutze für das Wohnzimmer einen Kaminofen und das Warmwasser läuft auch über die Therme.
Zurzeit leben 2Personen in einem 120qm Einfamilienhaus Bj89 geplant sind aber 1-2 Kinder.
Platz für einen Wasserspeicher haben wir nicht.
Anhand deiner Angaben und rein überschlägig gerechnet liegt die Heizlast für dein Gebäude gut unter 10 KW Leistung. Und diese ist nur erforderlich wenn es draußen knackige Minusgrade hat.
D.h. in der Übergangzeit (Frühjahr und Herbst) sollte dein Haus mit 3-4 KW dicke bedient sein.
GANZ brutal für einen ganz, ganz schlechten Altbau in den es aus allen Ritzen und Fugen rein pfeifft und zieht, hätte man 100 Watt/qm angenommen und somit wäre die Höchstleistung des Gerätes bei 12KW angekommen.
Dieser Berechnung steht aber die Leistung für die Warmwasserbereitung gegenüber und leider hast du keinen Platz für einen Speicher.
Wenn es irgenwie möglich wär, wäre den Einbau eines Warmwassersepichers empfehlenswert. Zum einen weil er einen höheren Komfort bietet und zum anderen kommen auch Geräte mit einer geringen Leistung inkl. der richtigen Speicherdimensionierung in Verbindung mit einer optimierten zeitlichen Programmierung mit der Brauchwassererwärmung klar.
Unter Berücksichtigung deiner Angaben, aber in Verbindung mit einem Brauchwasserspeicher, wäre meine Wahl bzw. Empfehlung auf die Elco Thision 9 gefallen. Zum einen ist die Ersatzteilbeschaffung kein Problem und der Kundendienst ist bundesweit flächendeckend sowie biete dieser auch sogar die jährlichen Service- und Wartungsleistungen in Verbindung mit Garantieverbindungen an.
Dann hat diese Gerät einen super Modulationsbereich und nutzt somit den Brennwerteffekt sehr ´gut und passt seine Leistung optimal den Wärmeanfroderungen an. Modulatationsbereich erstreckt sich von 0,9 KW (900 Watt) bis 9 KW, da kann kein anderer Hersteller mithalten.
Dann kommt ja fast nur noch ein Gerät mit Durchlauferwärmung oder nebenhängenden Schichtenspeicher (sofern dafür Platz genug) in Frage.
Mit dem Hintergrundwissen hast du ja schon mal ein paar Ansatzpunkte die dir hoffentlich weiterhlefen.