mein Musikverein möchte im August einen „bayrischen Abend“ veranstalten. Wir würden unseren Gästen gerne typisch bayrische Spezialitäten anbieten, darunter auch Brezeln (Laugenbrezeln?).
Dummerweise steht sowas bei keinem Bäcker in unserer Gegend (Eifel) auf dem Plan. Hat da jemand von Euch einen Tipp für uns? Ich habe irgendwo mal Brezeln einzeln oder zu zweien verpackt gesehen, weiß aber nicht mehr wo…
Für guten Rat immer dankbar,
Gruß
(Woly)
Nachtrag: Ist vielleicht nicht ganz das richtige Brett, aber ein „Brezelbrett“ hab’ ich nicht gefunden
Ich weiß nicht wie viele Tiefkühlteiglinge man mindestens abnehmen muß oder ob Ihr sie überhaupt kriegt, aber das ist authentisches Laugengebäck, wenn auch aus der Fabrik. Vielleicht könnt Ihr ja auch einen einheimischen Bäcker überreden, daß er so etwas bestellt und für Euch bäckt. Laugenbrezen ißt man sowieso nur ganz frisch, wobei zu beachten ist, daß sie außen zwar braun sein müssen, aber innen ganz weich.
Die abgepackten Laugenbrezen (ohne l) die ich kenne, sind steinhart und mehr zum Knabbern gedacht.
Ich will hier keine Werbung für irgendjemand machen, ich eß das Zeug sowieso nur sehr selten, aber es ist wenigstens ein Ansatz zu einer Lösung.
Grüße
Winfried
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Dummerweise steht sowas bei keinem Bäcker in unserer Gegend
(Eifel) auf dem Plan. Hat da jemand von Euch einen Tipp für
uns? :
in vielen Supermärkten findest du die Teiglinge in der Tiefkühltruhe (-> Backwaren). Man bäckt sie selbst auf - schmecken nicht mal schlecht, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen.
Hat da jemand von Euch einen Tipp für
uns? Ich habe irgendwo mal Brezeln einzeln oder zu zweien
verpackt gesehen, weiß aber nicht mehr wo…
bei Tiefkühlbrezen kommt es nicht bloß auf das Material an, sondern auch auf das Backen. Nicht so weit vom Eifler Raum, in Mainz, stehen zwei bedeutende Brezgenbäcker in einem Wettstreit, den Geppert noch nicht ganz gegen Ditsch verloren hat. Weit abgeschlagen kommt dann in Mannheim noch Ams dazu, aber das ist schon ein Stück weg von Monreal. Wenn man auf einer größeren Festivität die Brezgen frisch und heiß herausgeben will, sollte auch der dazugehörige elektromechanische Backautomat da sein: Die Tiefkühlware wird warm aufgetaut, bisschen wärmer darf sie aufgehen, und richtig brutal heiß wird sie gebacken - alles auf einem Band, welches durch den Automaten läuft.
Der Bäcker Straub in Schussenried macht sie besser, aber den Rhein entlang dürften Ditsch und Geppert eine brauchbare Alternative bieten. Man kann meines Wissens die Backautomaten bei beiden mieten, schau doch mal ins Mainzer Telephonbuch.
Alle Tiefkühlbacklinge, die ich bisher probiert habe, kann man, sowie sie länger als eine Viertelstunde fertig gebacken sind, den Hasen geben.
das tut weh. Nennt die Veranstaltung „Aldi-Teigling-Abend“ oder wie auch immer, aber tut das „bayrisch“ Euren Nachbarstämmen nicht an. Wer diese Dinger isst frisst anbietet, gehört dazu verurteilt, die Rur auszusaufen.