habe seit Dezember 2004 eine Astra Caravan Sport 1,8 mit den o.g. Reifen. Tacho steht bei ca. 17.400 km. Letztens habe ich festgestellt, dass hinten ein Rad wenig Luft hat. Bin also zu meinem Händler. Der hat einen Nagel im Reifen festgestellt und meinte, dass Flicken hier nicht möglich ist.(Stimm das?) Also neuer Reifen. Die Lieferung dauerte ca. 1 Woche. Ich hatte nur eine Notrad (bis 80km/h) und war etwas verärgert, weil ich die ganze Woche keine längeren Strecken zurücklegen konnte. Einen Tag vor der Lieferung machte mir der Händler den Vorschlag, bei meinem Astra schon Winterreifen drauf zu machen, da es eh bald ansteht und ich nicht der einzige wäre.(Wetter ist noch passabel, ca. 12Grad morgens u. 20tagsüber, kann das den Reifen nicht schaden? Lt. Händler nicht!) Das würde er kostenlos machen (20 € gespart). Ich sagte zu. Am nächsten Tag bekam ich die Nachricht, der neue Sommerreifen ist da. Preis 170,- € inkl. Montage.(Preis ok?? Montiert wurde noch nicht, erst im Sommer, nur auf Felge gezogen, Reifen hab ich nicht betrachtet) Ich gab die Sommerreifen zur Lagerung beim Händler für 10,- €. Auf dem Lagerzettel standen die Profiltiefen der Sommerreifen, die eingelagert wurden: 6 mm bei allen, also auch beim neuen?! Kann das sein??? Haben die sich wohl vertan? Ich ruf da so oder so an, wollte aber vorher eure Meinungen. Auf die Rechnung warte ich noch.
Flicken darf man beim Reifen nur Schäden an der Lauffläche, nicht an der Seitenwand (wegen der erhöhten Walkarbeit). Dazu muß aber das Loch nicht zu stark ausgefranzt sein. Frage mal einen anderen Reifenhändler, denn durch Neuverkauf verdient er mehr als durch eine Lochbeseitigung.
Man darf und kann Winterreifen auch im Sommer fahren …
Neureifen haben ca. 8-9 mm Profil und dürfen bis 1,6 mm abgefahren werden. Bei 17.000 km dürften bei normaler Fahrweise eben noch die besagten 6 mm vorhanden sein, wenn man eine Laufleistung von 50. bis 60.000 km unterstellt. Aber bei manchen Zeitgenossen halten Reifen nur 10.000 km …
Da hat der Händler den Neureifen nicht nachgemessen.
muß aber das Loch nicht zu stark ausgefranzt sein. Frage mal
einen anderen Reifenhändler, denn durch Neuverkauf verdient er
mehr als durch eine Lochbeseitigung.
Das stimmt so nicht. An einem Reifen verdient der Händler im Schnitt 5-10€. An einer Reparatur verdient er i.d.R. mehr.
In diesem Fall ist die Art der Beschädigung nicht bekannt. Wenn der Nagel schon längere Zeit im Reifen war ist möglicherweise der Stahlcord beschädigt/korrodiert. Ganz nebenbei würde ich einem reparierten V-Reifen nicht trauen.
Da man schlecht übers Internet die Reifen auf die Felgen ziehen kann, sind solche Kosten höher als wenn ich beim Händler kaufe. Und die Vertragshändler der Internetanbieter sind nicht so weit gestreut. Das ist zu berücksichtigen und zu prüfen.
…Der hat einen Nagel im Reifen festgestellt und
meinte, dass Flicken hier nicht möglich ist.(Stimm das?) …
möglich ist das Flicken von Reifen schon, kommt natürlich auf die Beschädigung an. Aber:
ich würde nie einen geflickten Reifen fahren.
Überleg mal: Du fährst einen teurern Niederquerschnittsreifen, damit die Straßenlage deines Autos besser wird und wagst das mit einem reparierten Reifen, von dem Du nicht weißt, ob er dir nicht bei nächster Gelegenheit um die Ohren fliegt?
Also, wer da argumentiert, dass ein geflickten Reifen „billiger“ ist als ein neuer, der sollte doch gleich auch das nächste Auto ohne Sicherheitsgurt bestellen, da kann er dann auch noch „sparen“.
Man sollte die Internetreifenpreise als Verhandlungsbasis für den Reifenhändler am Ort heranziehen und nicht dann noch eine Hinterhofwerkstatt aufsuchen. So war der Tipp gemeint.
Die seltene Reifengrösse wird fast nur als Umrüstung für sog. Pinscher-Autos verwendet, die „V“-zulässigen Geschwindigkeiten werden extrem selten erreicht.
Ich habe beste Erfahrungen mit korrekt reparierten Reifen gemacht, so auch im „W“-Geschwindigkeitsbereich bei deutlich über 200km/h. Kein reparierter Reifen hatte jemals einen Defekt.
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