Hallo,
wir erhielten einen Brief von einer Institution „Law Brokers“ in Madrid. Darin wird auf eine angebliche Verwandte Bezug genommen, welche verstarb und einen „fund“ hinterließ. Über die Nachnamensgleichheit hätte man uns ausfindig gemacht. Es wird ein sehr hoher Geldbetrag genannt und um Kontaktaufnahme per Telefon oder Email gebeten.
Der eine Punkt ist, dass wir nicht sicher ausschließen können, dass es eine solche Verwandte gab, da wir unsere familiären Wurzeln bei Flüchtlingen des letzten Weltkriegs haben.
Der andere Punkt ist, dass uns die Sache im wahrsten Sinne sehr spanisch vorkommt. Warum sollte eine solche Benachrichtigung uns auf diesem Weg erreichen? Gäbe es nicht einen offizielleren? Der Brief wurde auf Englisch verfasst und ist keineswegs nur geschäftlich. Der Verfasser soll der „personal attorney“ der Erblasserin gewesen sein und schlägt vor, dass 5% des Geldes einer Wohltätigkeitsorganisation zukommen sollen, weitere 5% für die Kosten hergenommen werden und die restlichen 90% zwischen ihm und uns aufgeteilt werden sollen. Der Betrag wird in US-Dollar ausgewiesen.
Wie kann man herausfinden, ob man tatsächlich ein Erbe ist, ohne möglicherweise Opfer von dubiosen Machenschaften zu sein? Wie sieht die Erbensuche international normalerweise aus?
Danke für jeden Tipp!