Briefe von Inkossostellen!

hallo,

folgende Frage:

Person X bekommt einige Briefe von Inkossostellen und Anwaltkanzleien zugeschickt ,aber Person X steckt den Kopf in den Sand vor lauter Verzweiflung und meldet sich nicht!
Welche Probleme könnte Person X durch die Handlung bekommen?

danke

hallo,

folgende Frage:

Person X bekommt einige Briefe von Inkossostellen und
Anwaltkanzleien zugeschickt ,aber Person X steckt den Kopf in
den Sand vor lauter Verzweiflung und meldet sich nicht!
Welche Probleme könnte Person X durch die Handlung bekommen?

Nun, recht einfach: Die Briefe von den Inkassoinstituten und Anwälten hören auf, und die Briefe von den Amtsgerichten fangen an.

Bleibt der Kopf im Sand, fängt das Klingeln an der Tür vom Gerichtsvollzieher an.

Und dann kommt als nächstes der Schlüsseldienst mit, und macht auf.

Gruß,

Malte

PS: Die Nebenwirkungen wie SCHUFA-Einträge, stetig steigende Zusatzkosten durch Mahngebühren etc. kommen natürlich auch noch dazu.

PPS: Man kann Forderungen, die man nicht begleichen kann, relativ einfach (aber eben auch recht teuer) aufschieben. Man kann aber nicht vor ihnen davonlaufen, sie laufen einem hinterher, sie wachsen und sind immer irgendwann schneller als man selbst.

hallo,

danke für die schnelle Antwort!

Ich werd Person X nahelegen, sich darum zu kümmern. Aber sie braucht doch keine Angst haben, dass Briefe vom Staatsanwaltschaft kommen und sie vor Gericht muss?

Ich werd Person X nahelegen, sich darum zu kümmern. Aber sie
braucht doch keine Angst haben, dass Briefe vom
Staatsanwaltschaft kommen und sie vor Gericht muss?

Die kommen idR nur, wenn man sich strafbar gemacht hat - davon hab ich soweit nix gelesen.

Gruß,

Malte

Hallo,

danke für die schnelle Antwort!

Ich werd Person X nahelegen, sich darum zu kümmern. Aber sie
braucht doch keine Angst haben, dass Briefe vom
Staatsanwaltschaft kommen und sie vor Gericht muss?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Viele Gläubiger stellen gerne Betrugsanzeigen, wenn sie den Verdacht hegen, dass jemand Aufträge erteilt, obwohl er bereits bei Auftragserteilung weiß, dass er die bestellte Leistung nicht bezahlen kann. Außerdem ist damit zu rechnen, dass im Rahmen der Zwangsvollstreckung auch der ein oder andere Gläubiger auf die Idee kommen wird, die Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung zu verlangen. Und wird auf diese freundliche Bitte nicht reagiert, droht ebenfalls Haft.

In solchen Situationen gibt es nur einen guten Rat: Proaktiv damit umgehen und sofort die Gläubiger kontaktieren. Ratenzahlungen anbieten (und seien sie noch so gering), Schuldnerberatung konsultieren, ggf. einen Vergleich aushandeln, und wenn nichts mehr hilft, Privatinsolvenz.

Der Betroffene sollte sich darüber klar sein, dass er nur so die Chance hat seinen sozialen Status wenigstens am unteren Rand dessen noch zu erhalten, was man allgemein als „geregeltes Leben“ bezeichnet. Ist erstmal die Schufa voll, die EV abgegeben, droht sonst schnell der vollkommene soziale Abstieg mit Wohnungsverlust und dem ganzen Drama.

Gruß vom Wiz

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Hi,

Welche Probleme könnte Person X durch die Handlung bekommen?

Nun, recht einfach: Die Briefe von den Inkassoinstituten und
Anwälten hören auf, und die Briefe von den Amtsgerichten
fangen an.

das hängt u.U. davon ab, ob die Forderungen berechtigt sind. Manchmal werden nämlich auch Abmachungen zw Parteien „vergessen“ oder verspätet gestellt.
Per eMail bekommt man solche Spam-„Mahnungen“ und Rechnungen ja dauernd, warum nicht auch per Briefpost?

Grüße,
J~

Hallo,

ich empfehle sich damit zu konfrontieren und eine Ratenzahlung zu vereinbaren, wenn die Begeleichung nicht vollständig möglich ist.

Eine Erläuterung der derzeitigen Situation ist oft sehr hilfreich und die meisten lassen sich darauf ein.

Grüße