Briefkästen innen oder außen?

Hallo zusammen,

mich beschäftigt derzeit die Frage, ob die Briefkästen für ein Mehrfamilienhaus von außen (für den Briefträger) frei zugänglich sein müssen.

Wenn die Briefkästen im Haus wären, sich somit hinter verschlossener Haustür bbefänden und dem Briefträger nicht geöffnet würde, wenn er klingeln würde, würde er die Post dann bis zum nächsten Tag mit sicher herumtragen? Ja wahrscheinlich:smile:

Aber wie lange könnte, dürfte oder müsste er die Post mit sich herumtragen?

Danke für eure Anworten!

Andrea

Hallo Mama,

Wenn die Briefkästen im Haus wären, sich somit hinter
verschlossener Haustür bbefänden und dem Briefträger nicht
geöffnet würde, wenn er klingeln würde, würde er die Post dann
bis zum nächsten Tag mit sicher herumtragen? Ja
wahrscheinlich:smile:

Zumindest in Berlin sind in den meisten alten Reihenhäusern die Briefkästen immer innen und die Briefträger haben ca. 2176 Schlüssel dabei. Scheint also erlaubt zu sein. Eine andere Frage wäre, woher der Breifträger weiss, welcher Schlüssel zu welchem Haus gehört. Ich habe nämich an den Schlüsseln nie eine markierung oder einen Anhänger gesehen.

Ralph

Hallo

mich beschäftigt derzeit die Frage, ob die Briefkästen für ein
Mehrfamilienhaus von außen (für den Briefträger) frei
zugänglich sein müssen.

Das kann eigentlich nicht sein, es gibt ja sehr viele Häuser, bei denen die Briefkästen innen sind.

Wenn die Briefkästen im Haus wären, sich somit hinter
verschlossener Haustür bbefänden und dem Briefträger nicht
geöffnet würde, wenn er klingeln würde, würde er die Post dann
bis zum nächsten Tag mit sich herumtragen? Ja
wahrscheinlich:smile:

Der Briefträger läuft ja nicht die ganze Nacht mit seiner Post herum.

Normalerweise wirft der Briefträger eine Benachrichtigung ein, wenn er die Briefe nicht auf normalem Wege loswerden kann (wenn also z. B. ein Briefkasten überfüllt ist, so dass nichts mehr reinpasst - außer eben gerade noch dieser Benachrichtigung.

Die betreffenden Briefe würden dann gekennzeichnet mit „ben. 15/05 Namenskürzel“, und dann kommen die aufs Postamt, wo der Benachrichtigte sie sich 10 (oder 14?) Tage lang abholen kann. Wenn er das nicht tut, dann gehen sie zurück an den Absender.

Wenn auch eine Benachrichtigung nicht möglich ist, wird der Postbote sie wohl am nächsten Tag nochmal mitbringen, und dann vielleicht nochmal, aber dann schätze ich werden die Briefe zurückgeschickt an die Absender. Ich glaube aber, sowas kommt praktisch nie vor.

Irgendwie würde dann auch der Hausmeister oder die Nachbarn gefragt werden, wie die Post zugestellt werden kann. Ich denke, dass diese Leute aufgefordert würden, sich ein Postfach zuzulegen, oder der Post einen Haustürschlüssel zur Verfügung zu stellen, das ist nämlich auch nicht so selten.

Aber wie lange könnte, dürfte oder müsste er die Post mit sich
herumtragen?

Also, er trägt sie nicht pausenlos mit sich rum, sondern lässt sie zwischendurch mal auch am seinem Postamt liegen, wenn er z. B. nach Hause fährt :smile: Das hättest du jetzt nicht gedacht, nicht wahr?

Viele Grüße
Simsy

Hallo Ralph

Zumindest in Berlin sind in den meisten alten Reihenhäusern
die Briefkästen immer innen und die Briefträger haben ca. 2176
Schlüssel dabei. Scheint also erlaubt zu sein. Eine andere
Frage wäre, woher der Breifträger weiss, welcher Schlüssel zu
welchem Haus gehört.

Der Briefträger trägt die Briefe schon seit 2176 Monaten 6 Tage in der Woche dort aus und kennt die Schlüssel in und auswendig.

Viele Grüße
Simsy

Hi,

Der Briefträger trägt die Briefe schon seit 2176 Monaten 6
Tage in der Woche dort aus und kennt die Schlüssel in und
auswendig.

Dann sollte besser nie krank werden oder Urlaub machen :wink:)

Grüße
Didi

Der Briefträger läuft ja nicht die ganze Nacht mit seiner Post
herum.

Nicht. Oooooch, schade! :smile:

Normalerweise wirft der Briefträger eine Benachrichtigung ein,
wenn er die Briefe nicht auf normalem Wege loswerden kann
(wenn also z. B. ein Briefkasten überfüllt ist, so dass nichts
mehr reinpasst - außer eben gerade noch dieser
Benachrichtigung.

Das genau ist nicht möglich, weil er ja gar nicht an die Briefkästen herankommt.

Die betreffenden Briefe würden dann gekennzeichnet mit „ben.
15/05 Namenskürzel“, und dann kommen die aufs Postamt, wo der
Benachrichtigte sie sich 10 (oder 14?) Tage lang abholen kann.
Wenn er das nicht tut, dann gehen sie zurück an den Absender.

Und genau das wäre sehr unerquicklich!

Wenn auch eine Benachrichtigung nicht möglich ist, wird der
Postbote sie wohl am nächsten Tag nochmal mitbringen, und dann
vielleicht nochmal, aber dann schätze ich werden die Briefe
zurückgeschickt an die Absender. Ich glaube aber, sowas kommt
praktisch nie vor.

Siehe oben!

Irgendwie würde dann auch der Hausmeister oder die Nachbarn
gefragt werden, wie die Post zugestellt werden kann. Ich
denke, dass diese Leute aufgefordert würden, sich ein Postfach
zuzulegen, oder der Post einen Haustürschlüssel zur Verfügung
zu stellen, das ist nämlich auch nicht so selten.

Postfach wäre blöd weil umständlich und aufwendig. Die Sache mit dem Haustürschlüssel wäre interessant. Darf ein Mieter denn dem Postboten einen Haustüschlüssel geben. Oder müsste ein Mieter das von seinem Vermieter absegnen bzw. genehmigen lassen?

Aber wie lange könnte, dürfte oder müsste er die Post mit sich
herumtragen?

Also, er trägt sie nicht pausenlos mit sich rum, sondern lässt
sie zwischendurch mal auch am seinem Postamt liegen, wenn er
z. B. nach Hause fährt :smile: Das hättest du jetzt nicht gedacht,
nicht wahr?

Ja genau! Aber ich gönne auch den fleißigen Briefzustellern und Briefzustellerinnen einen Feierabend.

Viele Grüße
Simsy

Danke und auch viele Grüße!

Andrea

Postfach wäre blöd weil umständlich und aufwendig. Die Sache
mit dem Haustürschlüssel wäre interessant. Darf ein Mieter
denn dem Postboten einen Haustüschlüssel geben. Oder müsste
ein Mieter das von seinem Vermieter absegnen bzw. genehmigen
lassen?

Hallo nicht der Mieter gibt der Post einen Haustürschlüssel, sondern der Hausbesitzer, meist reicht ja der Schlüssel für die Haupteingangstür, spätestens an der Wohnung gibts sonst einen Briefschlitz in der Tür.
Und der Schlüssel geht auch nicht an den Postboten an sich, sondern an die POST als Körperschaft und der örtliche Briefträger muss den Schlüsselbund auch an die Urlaubsvertretung weiterreichen.
Und für Schlüsselbezirke hat man sich lange noch eher der Postbeamten bedient, die ja inzwischen auch aussterben. Sprich zumindest ist man sich bei der Post der besonderen Verantwortung bewußt und gibt dies auch an die Postboten weiter (wehe dem der den Schlüsselbund verliert).
Gruß Susanne

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