Ich mag auch alte James-Bond-Filme und hab auch mit den Rollen der weiblichen Darstellern kein Problem.
Sicher noch schlimmer für Dich:
Ich mag alte Western mit John Wayne.
Wie z. B. „Man lebt nur zweimal“ von 1967?
Hab ich neulich auch mit großem Interesse wieder gesehen!
Der Japaner lacht die Europäer aus, weil sie ihre Frauen nicht mehr wie Sklavinnen behandeln („In Japan kommt der Mann immer zuerst“). Aber James Bond passt sich schnell an die „japanische Kultur“ an…
Die menschliche Gesellschaft besteht in dem Film aus:
Den europäischen Männern
Darunter kommen die japanischen kultivierten Männer.
Darunter die roboterhaften japanischen Kämpfer
Noch tiefer die europäische Frau
Und ganz unten die dem Manne ständig sexuell zur Verfügung stehende japanische Frau, dir im Todesfalle unproblematisch ausgetauscht wird.
Irre, diese offen ausgesprochene Frauenfeindlichkeit und der Rassismus dieses Films!
Verstehe, dass dir sowas gut gefällt…
Ich auch nicht per se und darum ging es halt nicht, sondern darum, dass man in einem Nachruf (falls Dein Ausgangsartikel so etwas ähnliches sein sollte) auch etwas weniger sexistisch sein und bspw. auch schauspielerische Qualitäten, ihren Einsatz für den Tierschutz oder auch die von ihr vorangetriebene Veränderung des weiblichen Rollenbildes erwähnen kann.
Genau. Ich möchte mir eben nicht die Gedanken machen, wie z.B. @Karl2 , der sich über jede Szene schwarz ärgert. Die Filme sind Unterhaltung und sollen es auch bleiben.
Nein, nicht „genau“. Deine Antwort hat mit meinem Beitrag exakt nichts zu tun. Aber ich kann gern noch einmal zitieren, wie sich der Dialog entwickelte:
Fazit: peinlicher Auftritt Deinerseits. Wenn man über BB etwas schreiben will, gibt es vieles, das sich an ihrem Verhalten zu erwähnen lohnt. Du hast Dich dafür entschieden, ihre Äußerlichkeiten - und eben nicht ihr Verhalten bzw. ihre Person - in den Vordergrund zu stellen. Das ist sexistisch. Wie eben auch die Berichterstattung über Frauen in den Medien und genau darauf bezog sich dies:
Ich lebe auf einem riesigen Kontinent, in einer ungemein spannenden Welt unzähliger Gefühle und Gedanken.
Du lebst auf einem Gang, der genau zwei Richtungen hat. Und du denkst, dieser Gang sei die ganze Welt.
Darüber könnte man sich differenziert und interessant unterhalten. Oder man kann wie du irgend was plakativ behaupten und ultimativ fordern.
Ist halt blöd, dass dein Gang nur in zwei Richtungen geht.
Das ist mir klar. Du hältst Deine Beiträge zum Thema Migration, Muslime und Ausländer ja auch nicht für rassistisch, obwohl sie das mehrheitlich sind.
Dir ist nicht aufgefallen, dass sich die Bondfilme, die bspw. in den 70ern entstanden, deutlich von denen mit Daniel Craig unterscheiden? Und damit spiele ich nicht auf die Schauspieler, ihre Stile und ihr Talent an und auch nicht auf die technischen Möglichkeiten, sondern auf die Geschichten (Gegner, Aufgaben), die Parallelen zu den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die Veränderung der Bond-Figur selber und eben auch auf die Geschlechterrollen.
Mal abgesehen ist mir überhaupt nicht klar, was Du mir nun damit sagen willst. Die Aussage
bezieht sich doch offensichtlich nicht nur auf Bond-Filme der 70er und die mit Daniel Craig, was man schon anhand des „bspw.“ hätte erkennen können und es ist nun auch fraglos und offensichtlich so, dass meine Aussagen
auch für einen Bond-Film gelten, der aus den 60ern stammt.