Brillen

Erstmal einen schönen Sonntag,

ich hab da mal eine frage,kann mir bitte jemand was über Gleitsicht oder Bifokalgläser sagen,ich habe gehört das einem davon Schwindlig werden kann.

Hat evtl.jemand ehrfahrung mit Gleitsicht oder Bifokal-Gläsern ?

Herzlichen Dank

Gruß
MückeHH

Hallo!

Erstmal einen schönen Sonntag,

Danke, selten wird man hier so freundlich gegrüßt!

ich hab da mal eine frage,kann mir bitte jemand was über
Gleitsicht oder Bifokalgläser sagen,ich habe gehört das einem
davon Schwindlig werden kann.

Hat evtl.jemand ehrfahrung mit Gleitsicht oder Bifokal-Gläsern

Ich hab keine persönliche Erfahrung, kann dir wohl aber trotzdem etwas dazu sagen,

Normalerweise stellt das Auge sich selbst um, wenn man erst etwas nah vor Augen hatte und dann in die Fern sieht (Bsp.: Du liest die Zeitung und dann schaust du aus dem Fenster uns siehst in de Ferne einen Hund über’s Feld laufen).

Bei Gleitsichtgläsern und Bifokalgläsern ist die Brille so eingeschliffen, dass man bei Sehschwäche eine Unterstützung das Sehen in der Nähe hat und in die Ferne. Die Brille hat also zwei Bereiche, die unterschiedliche Stärken haben.

Das Problem ist der Übergang:
Das Auge rutscht nun über die „Kante“, nämlich die Stelle wo der Nahsichtbereich der Brille in den Fernsichtbereich übergeht. Das Auge muss sich da auch umstellen auf die unterschiedlichen Sehstärkenbereiche, aber anders, als das natürlicherweise wäre.

Das dauert etwas, bis man sich daran gewöhnt.

Es gibt dabei manchmal so Effekte, dass man bspw. beim Treppensteigen nicht genau sieht, wo jetzt eigentlich die Stufe ist, weil man nach unten schaut und da der Nahsichtbereich der Brille ist, die Treppenstufe ist aber nicht so dicht vor Augen wie die Zeitung, die man liest.

Manchmal passiert es, dass man genau auf die Kante guckt und dann hat die Treppe plötzlich einen Bruch, vergleichbar mit der Situation, wenn du einen Stock ins Wasser tauchst und er plötzlich einen Knick hat.

Irgendwann gewöhnt man sich dann an, den Kopf weiter zu senken, um durch den Fernsichtbereich auf die Stufen zu gucken.

Bei Bifokalgläsern ist die Abgrenzung der beiden Sichtbereiche ganz scharf und abrupt, bei Gleitsichtgläsern ist dieser Übergangsbereich breiter und schafft einen sanften Übergang. Aber auch das kann einen am Anfang schwindelig machen.

Das Auge ist aber in der Lage, sich auf solche Dinge einzustellen und man muss sich einfach nur Zeit für die Eingewöhnung lassen.

Hoffe, das hilft dir weiter.

Liebe Grüße, Fogari

Hallo!

Erfahrung mit Gleitsichtgläsern habe ich, Bifokal ist mittlerweile ziemlich aus der Mode gekommen.
Aber nun zum Unterschied:

Bifokalgläser haben einen sichtbaren Einschliff für den Nahbereich:
http://www.thoneick.de/de/section_100003.php

Gleitsichtgläser, wie der Name schon sagt, haben einen eher fließenden Übergang:
http://www.thoneick.de/de/section_100005.php

Man hat durch die spezielle Art nämlich so gut wie alle Entfernungen abgedeckt, sodass man sowohl lesen, am PC sitzen, auf Armeslänge als auch in der Ferne alles gut sehen kann.

Bei Bifokal oder Trifokal hat man für jeden Einschliff nur eine feste Entfernung. So würde z.B. mit Bifokal die Entfernung für den PC fehlen - heutzutage m.E. einfach nicht mehr zeitgemäß!

Sicher, man muss sich erst dran gewöhnen, und das dauert etwas länger als an eine „normale“ Brille, und ich würde zunächst auf dem heimischen Sofa beim Fernsehen o.ä. damit beginnen und nicht beim Autofahren.

Such Dir einen erfahrenen Optiker vor Ort, denn das Ausmessen und Anpassen ist das Wichtigste!

good lookluck
Angelika