Guten Morgen zusammen!
Ich hoffe das ist das richtige Forum - mich interessiert eure Meinung zu folgendem Fall:
A hat sich eine Brille anfertigen lassen & eine Brillenversicherung abgeschlossen.
Schadensfall tritt ein, ein Glas ist unreparapel verkratzt. 80% vom ursprünglichen Kaufpreis (der alten Brille!) werden von der Versicherung auf den Kauf einer neuen Brille übernommen.
Der Optiker verlangt die Abgabe der beschädigten Brille, die er der Versicherung schicken will/muss/soll (?)
Rückfrage bei der VS ergibt, daß die Brille beim Optiker verbleibt, und nicht eingeschickt wird.
Theoretisch kann A mit der Brille nichts mehr anfangen, da sie fast unbrauchbar ist. Allerdings ist das Gestell (3 Monate alt/modisch aktuell) intakt.
Praktisch ergibt sich die Frage, was der Optiker damit will und ob die Brille wirklich abgegeben werden muß, insbesondere da die Brille auch gegen Verlust versichert ist/war.
Hier will keiner die Versicherung beschummeln oder sich bereichern, aber auch niemanden anderen sich „bereichern“ lassen - deshalb die Frage:
Wem gehört die „alte“ Brille?
Dem Käufer, der die Brille bezahlt hat?
Dem Optiker?
Der Versicherung, die Prämie kassiert hat?
Danke für eure Meinungen um voraus,
mit lieben Grüßen aus der verregneten Pfalz,
Sanne