Bringen Fotoakkus was?

Hallo,

es werden ja jede Menge Fotoakkus angeboten. Bringen die beim Einsatz in einer Digitalkamera wirklich eine längere „Lebenszeit“ (ich meine damit die Zeit zwischen zwei mal aufladen, nicht ide Haltbarkeit insgesammt)?

Meine subjektive Erfahrung sagt, dass es tatsächlich einen Unterschied macht. Allerdings ist das mit einem Paar Fotoakkus und einem Paar „normalen“ Akkus kein repräsentativer Vergleich.

Was sind eure Erfahrugen?

Falls es wirklich einen Unterschied gibt, wie ist der technisch begründet? Hohe Spitzenströme oder sowas?

Grüße,
Moritz
(der seine Liebe zu Panoramen entdeckt hat: http://moritz.faui2k3.org/gallery/panorama/ Wenn die Digicam keine Weitwinkelaufnahmen macht, muss man halt aneinanderkleben :wink:)

Die Frage ist - was verstehst du unter Fotoakkus?
Diese Bezeichnung hört sich teilweise eher nach Humbug an.

Wichtig ist vor allem, dass die Akkus von einem ordentlichen Markenhersteller wie z.B. Sanyo kommen. Neben der Kapazität, die natürlich recht hoch sein sollte, spielt auch der Innenwiderstand eine entscheidende Rolle. Er sollte möglichst klein sein, damit unter Belastung die Spannung nicht einbrichten und die Kammera denkt „Akku leer“.
Ansonsten kommt es auch auf die Kamera an…manche kommen mit normalen Akkus nicht besonders gut klar, weil sie zu schnell abschalten, obwohl der Akku noch garnicht leer ist.
Alternative Möglichkeiten wie RAM-Zellen mit 1,5V Zellenspannung bringen da nicht viel, da sie nicht für Hochstromanwendungen (und damit für Digicams) nicht geeignet sind und auch die Ladezyklen nur sehr begrenzt sind.
Achja: Ein halbwegs ordentlicher Akkulader sollte auch vorhanden sein.

(der seine Liebe zu Panoramen entdeckt hat:
http://moritz.faui2k3.org/gallery/panorama/ Wenn die Digicam
keine Weitwinkelaufnahmen macht, muss man halt
aneinanderkleben :wink:)

Derjenige hat das Aneinderkleben wohl wörtlich genommen - es sieht furchtbar aus!

Hi Moritz,

was bitte sind denn Foto-Akkus??? Neuer Werbe-Gag?

Ich habe zwar nur eine „normale“ Digi-Cam von Sony mit 5 MPix (DSC-P92, 3 Jahre alt), die aber mit 2 aktuellen NH-Mignon-Akkus (2500 mAh) viele Stunden mit eingeschaltetem Display durchhält.

Seitdem ich noch eine zusätzliche 2 GB-Karte habe, nehme ich noch 2 Reserve-Akkus mit, die ich aber meistens nicht benötige.

Insofern halte ich „Foto-Akkus“ eher für Esoterik … wieviel mAh haben die denn? Die alte Regel „Hoher Entladestrom braucht hohen Ladestrom“ ist bei heutigen Akkus auch antiquiiert.

Gruß
Markus

Hallo,

was bitte sind denn Foto-Akkus??? Neuer Werbe-Gag?

scheint so :wink:. Neben dem Werbegag meine ich auch die Akkus, die bei neuen Digitalkameras mitgeliefert werden.

Danke jedenfalls für deine Erfahrungswerte,
Moritz

Hallo,

Die Frage ist - was verstehst du unter Fotoakkus?
Diese Bezeichnung hört sich teilweise eher nach Humbug an.

Siehe Antwort an mafeu.

Wichtig ist vor allem, dass die Akkus von einem ordentlichen
Markenhersteller wie z.B. Sanyo kommen. Neben der Kapazität,
die natürlich recht hoch sein sollte, spielt auch der
Innenwiderstand eine entscheidende Rolle. Er sollte möglichst
klein sein, damit unter Belastung die Spannung nicht
einbrichten und die Kammera denkt „Akku leer“.

Das ist eine Angabe, die man leider viel zu selten auf Akkus findet - zumindest im low-end-Bereich. Mit dem Rest kenne ich mich leider nicht aus.

(der seine Liebe zu Panoramen entdeckt hat:
http://moritz.faui2k3.org/gallery/panorama/ Wenn die Digicam
keine Weitwinkelaufnahmen macht, muss man halt
aneinanderkleben :wink:)

Derjenige hat das Aneinderkleben wohl wörtlich genommen - es
sieht furchtbar aus!

Die ersten Panoramen habe ich noch per Hand mit The Gimp zusammengeschustert, kein Wunder…

Die neueren aus Schottland sind etwas besser, aber mit den Farbverläufen bin ich noch nicht zufrieden. Du kennst nicht zufällig ein kostenloses Linuxprogramm, dass das besser hinkriegt? momentan verwende ich hugin+enblend.

Grüße,
Moritz

Hallo,

Die Frage ist - was verstehst du unter Fotoakkus?
Diese Bezeichnung hört sich teilweise eher nach Humbug an.

Siehe Antwort an mafeu.
Neben dem Werbegag meine ich auch die Akkus, die bei neuen
Digitalkameras mitgeliefert werden.

Dann meinst du evtl. Li-Ion-Akkus passend zur jeweiligen Kamera?
Nun, ich war anfänglich kein Fan dieses Akkutyps, aber so lange man die Nachbauten günstig bei eBay bekommt, ist das alles kein großes Drama. In der Regel kommt die Kamera auch besser mit ihnen klar.
Blöd ist nur, dass die Originalakkus schweineteuer sind und man den Nachbauten nicht immer trauen kann. Wo 2500 mA/h drauf steht, kann auch gerade mal die hälfte drin sein. Nur kann man es nicht nachprüfen, da die Zellen ja aus gutem Grund durch das Akkugehäuse abgeschirmt sind.

Farbverläufen bin ich noch nicht zufrieden. Du kennst nicht
zufällig ein kostenloses Linuxprogramm, dass das besser
hinkriegt? momentan verwende ich hugin+enblend.

Linux? Sorry. Aber hugin+enblend sollte eigentlich schon recht gute Ergebnisse bringen.

Hallo Moritz,

es werden ja jede Menge Fotoakkus angeboten. Bringen die beim
Einsatz in einer Digitalkamera wirklich eine längere
„Lebenszeit“ (ich meine damit die Zeit zwischen zwei mal
aufladen, nicht ide Haltbarkeit insgesammt)?

JAIN, das ganze ist eine Werbe-bezeichnung.

Meine subjektive Erfahrung sagt, dass es tatsächlich einen
Unterschied macht. Allerdings ist das mit einem Paar Fotoakkus
und einem Paar „normalen“ Akkus kein repräsentativer
Vergleich.

Was sind eure Erfahrugen?

Das ganze hängt mit der Entlade-Kennlinie zusammen.
Wenn der Akku über eine längere Entladezeit noch die volle Spannung, auch bei Stromspitzen bring, kann man mehr Fotos damit machen.

Die Kamera schaltet beim Unterschreiten einer bestimmten Spannung auf „ausgelatscht“ und schaltet dann später einfach ab.

Da die Spannung nicht ein direktes Mass für die Ladung ist, kann es sein dass der Akku zwar noch 70% seiner Ladung hat, aber die Spannung schon zu klein ist.

MfG Peter(TOO)