Hallo!
Nachdem meine Zahnärztin mich darauf hingewiesen hat, dass meine Amalgamfüllungen nicht mehr intakt sind, möchte ich nun gerne wissen, ob das Zeug schon meinen Körper vergiftet hat.
Lohnt es sich für 40 Euro einen Test in der Apotheke zu kaufen? Hat jemand Erfahrungen damit?
Grüsse Ali
Hallo
Das Problem wird nicht sein, das das Amalgam Deinen Körper vergiftet(jedenfalls glaub ich das nicht), sondern das die Aufgabe einer intakten Füllung dem Schutz des Zahnes vor weiterer Karies und der Kaufähigkeit besteht, was bei nicht intakter Füllung nicht mehr der Fall ist.
Ich habe übrigens (etwas belustigt) feststellen müssen, das innerhalb der Zahnärzteschaft verschiedene Meinungen zur Giftigkeit von Amalgam bestehen.
Du könntest mal fragen, was passiert, wenn man versehentlich einen Amalgambrocken runterschluckt, denn defekte Füllungen fallen auch schon mal aus.
Hinweis: bin kein Arzt.
MfG
Matthias
Hallo Matthias,
Du hast schon recht mit dem was Du da sagts.
Amalgam ist völlig ungefährlich. Mittlerweile sind aber wohl die meisten Kollegen es leid sich zu dem Thema zu äussern da relativ schnell irgendwelche Amalgamphobiker aus den Löchern kriechen, Studien von ihrem Propheten Prof. Daundere präsentieren und eine Diskussion entsteht die nur Verlierer kennt.
Fakt ist: wenn jemand Angst vor Amalgam hat wird ihn eine fachliche Stellungnahme hier im Internet nicht davon überzeugen dass es ihm nicht schadet. Wenn der Kollege die Füllung austauscht und er sich danach besser fühlt sollte er es machen. Wenn die Füllung „gebrochen“ ist und dadurch eventuell undicht geworden ist sollte sie sowieso aus medizinischen Gründen gewechselt werden um eine Kariesbildung unter der Füllung zu vermeiden.
So ein Mist jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben 
Grüsse Christian
Wenn der Kollege die
Füllung austauscht und er sich danach besser fühlt sollte er
es machen.
Servus Christian,
vielleicht weil ich in meinem Leben bestimmt 30 - 50 Kilo Amalgam in kaputte Zähne gestopft habe, und somit zu den Hangtätern gehöre, bin ich auf diesem Gebiet a bisserl sensibel
.
Deshalb: das primäre Interesse der Patienten besteht IMO nicht darin, dafür zu sorgen, daß der Zahnarzt sich besser fühlt. Als Nebeneffekt wird es allenfalls biligend in Kauf genommen
)
Gruß
Kai
Sorry Freudsche Fehlleistung
Sorry ich wollte sagen „wenn der Patient sich danach besser fühlt“.
Kollegiale Grüsse…
Hallo, empfehlenswert ist ein speicheltest oder ein dmps mobilisationstest. hier mal ein link: http://www.amalgam-carl.de/
hab mir selbst die amalgamfüllungen wegmachen lassen und mit dem gegengift entgiftet. hat mir sehr weitergeholfen. irgendwie seh ich nicht ein das ich promoviert habe, und dann mit giftigen schwermetallen im mund rumlaufen soll 
gruß,
thom
irgendwie seh ich nicht ein das ich promoviert habe, und dann
mit giftigen schwermetallen im mund rumlaufen soll
Servus thom,
immerhin hat die chronische Vergiftung jene Teile Deines Gehirns, die man zum promovieren braucht (medulla oblongata?) noch übriggelassen. -Im ‚gyrus angularis‘ gibt’s allerdings schon erste Probleme, wie man aus der dyslexiebedingten Fehlleistung in Deinem Beitrag entnehmen kann.
Trotzdem - Kopf hoch, wenn er auch, durch die Schwermetalle bedingt, nicht mehr so einfach oben zu tragen ist. Kannst Dir ja vorstellen, wie es im Hirn von jemandem zugeht, der 40 Jahre lang Quecksilberdämpfe ge’snifft’ hat ;-((
Gruß
Kai
Servus,
Lohnt es sich für 40 Euro einen Test in der Apotheke zu
kaufen?
Ja, für den Apotheker. Vor allem dann, wenn der glückliche Kunde noch ein Pfund Himalaya-Badesalz und 300 ml Aloe-Vera-Antiaging-Tinktur mitnimmt - neu! jetzt mit verbesserter Strukturformel!
Schöne Grüße
MM
wie gesagt: Amalgam enthält giftiges Zinn und Quecksilber. Warum in aller Welt soll ich das im Mund tragen ? Das ergibt keinen Sinn 
Elementares Quecksilber ist in der Tat nicht gesund.
Bei Amalgam ist es jedoch gebunden (ionisch) und hat somit nichts mit dem elemtaren Element gemeinsam.
Folgendes Beispiel:
Ohne Kochsalz würde jeder Mensch sterben.
Kochsalz ist NaCl also Natriumchlorid (Natrium-Chlor-Verbindung).
Hast Du schon mal gesehen was passiert wenn man elementares Natrium in Wasser wirft?
Es fängst sofort an lichterloh zu brennen.
Wenn man es elementar schlucken würde wäre das kein schöner Tod…
Chlor ist extrem ätzend wenn man das trinken würde würden alle inneren Organe zerätzt werden, Chlor in der Gasform wurde als tödliches Kampfgas im ersten Weltkrieg eingesetzt, ebenfalls kein schöner Tod.
Und trotzdem nimmst Du jeden Tag Kochsalz zu Dir.
Denk mal darüber nach, Du bist doch schlau und hast promoviert.
LG Christian
das es gebunden ist, stimmt nur teilweise:
-
Das Quecksilber dampft rund um die Uhr ab; das wir von dem beführwortern sogar zugegeben. jeder amalgamträger hat quecksilber im speichel; nachmessbar im labor
-
bei kauen wird das weiche zinn und auch das quecksilber abgerieben und gelangt ebenfalls in den speichel.
so ein studium ist praktisch um strukturiert und methodisch zu denken. in intellektuellen kreisen (ich meine jetzt nicht ärzte *g*) ist amalgam verpönt; da gibts das nur noch selten.
Hallo,
- Das Quecksilber dampft rund um die Uhr ab; das wir von dem
beführwortern sogar zugegeben. jeder amalgamträger hat
quecksilber im speichel; nachmessbar im labor
Wenn es verdampfen würde würde sich die Füllung auflösen, in jedem Amalgam ist immer ein Kupfer-Überschuss der freiwerdendes Quecksilber sofort bindet.
- bei kauen wird das weiche zinn und auch das quecksilber
abgerieben und gelangt ebenfalls in den speichel.
Stimmt. Jetzt ist nur blöde dass Quecksilber…
1: So gut wie gar nicht über den Magen-Darmtrakt aufgenommen wird sondern fast nur über die Lunge und
2:ist der Abrieb wieder nicht elementar.
Die Quecksilber Belastung im Speichel sagt gar nichts über eine eventuelle Belastung im Körper aus.
so ein studium ist praktisch um strukturiert und methodisch
zu denken. in intellektuellen kreisen (ich meine jetzt nicht
ärzte *g*) ist amalgam verpönt; da gibts das nur noch selten.
Du versuchst die ganze Zeit einen Rückschluss herzustellen:
„Ich bin intellektuell und schlau daher kenne ich mich aus.“
Du hast, vermutlich wie die „intellektuellen“ Kreise in denen Du Dich bewegst keinerlei Grundwissen über das was wir hier diskutieren.
*g*
Nimms bitte nicht persönlich Sigmund Freud.
LG von Deinem ebenfalls promovierten Gesprächspartner der aber von Psychologie keinerlei Ahnung hat, das aber weiss.
Grüsse Christian
Nein, das Quecksilber dampft auch ab. Es ist im Speichel und in der Luft die man Ausatmet. (also auch in der Lunge/Blut/Hirn). Und natürlich wird es über den Speichel/Mundschleimhäute/Darm etc aufgenommen. Das erklärt sich von selbst. Das ist das gute, wenn man in der kompfortablen Lage ist logisch zu denken. Ich empfehle „vom Leichten zum Schweren“:
- Die Amalgambestandteile sind Hg und Zinn
- Hg und Zinn sind giftig
- sie reiben ab durch kauen; hg dampf ab bei 37°
- -> es gelangt in den Körper
Hallo ?! Ich soll ständig giftige Schwermetalle mit mir rumschleppen? Ich bin clever genug um zu erkennen das „Amalgam“ als „Therapeutikum“ überhaupt keinen Sinn ergibt. Amalgam ist mir gelinde gesagt Volksverdummung. Einfach mal struktueriert nachdenken. Hilft! 
Nochmal servus,
jetzt müßt’ man nur noch wissen, was in den Alternativen so drin ist (mal davon abgesehen, daß der gesunde Zahn die beste Alternative zur Füllung ist). Um K.G. Kiesinger etwas abzuwandeln:
„Ich sage nur Bisphenol-A“
Aber Hallo!
Kai
Es geht ja nicht um die Alternativen. Es geht darum, das die Amalgambestandteile giftig sind und rund um die Uhr den Körper belasten.
o)
Ehrlich gesagt wollte ich keine ellenlange Diskussion. Is mir ein
Rätsel warum es Menschen gibts die ein Zinn und Kupfergemisch, garniert mit 53% Quecksilberklebstoff als „Therapeutikum“ verteidigen 
Was soll… hauptsache ich habs nicht 
Hallo
Ich meinte Amalgam besteht hauptsächlich aus Silber und Quecksilber.
Metalle wie Kupfer, Zinn, Bismut, Gold und ähnliche können je nach Typ auch drin sein.
Die Bindung ist dabei eine Metallbindung, nicht-Quecksilbermetalle sind im Überschuss, binden also alles Hg.
Zur Giftigkeit sollte man eigentlich die Dosis heranziehen, denn immerhin nimmt man Schwermetalle (Zinn ist nicht oder weniger giftig) auch mit der normalen Nahrung auf.
Bei einem Test in der Apotheke würde ich befürchten, das ein solcher Test von vornherein irgendwie einer Amalgamphobie zugeordnet ist.
Eine Amalgamfüllung klebt auch nicht, sie muß durch Ihre Form genau passen. In einem gewissen Prozentsatz zu Amalgamfüllungen gibt es sicher auch defekte Amalgamfüllungen, welche dann später Ärger verursachen. Also verstehen kann ich das, gegen Amalgam zu sein.
Eine ganz andere Frage ist, ob man es denn im Mund haben will oder nicht.
Auf dem Friedhof liegen auch einige Kilo’s an Amalgam.
Ich könnte noch sagen, das diese Acrylfüllungen auch Nachteile haben, denn sie schrumpfen mit den Jahren, und viele Zahnärzte können nach meiner Meinung nicht kleben. Kleber über Spucke.
Ideal fände ich eine Klebung mit Epoxidharz und gefüllt mit einem Mineralstoff ähnlich Tonerde oder Porzellan.
Aber Zahnärzte nehmen Epoxid nicht oder nicht oft, weil es anscheinend irgendwie problematisch ist.
Ich denke mal, Epoxidharz ist noch schwieriger zu „beherrschen“ wie diese Acryl/PMMA oder was das auch sein mag.
Die Alternativen zu Amalgam kann man ja diskutieren, und vielen gehts auch besser, nach der Entfernung des Metalls.
MfG
Alternative zur Füllung ist). Um K.G. Kiesinger etwas
abzuwandeln:„Ich sage nur Bisphenol-A“
Aber Hallo!
Auch Hallo
Gibt es medizinisch zugelassene Epoxidkleber?
Was hat dieser „Kiesinger“ damit zu tun?
Wo liegt die Schwierigkeit bei der Anwendung?
Ist das zu billig?
Bisphenol-A ist ein Monomer.
MfG
Nein, das Quecksilber dampft auch ab.
Nochmal: Überschüssiges Quecksilber wird sofort erneut durch einen Kupferüberschuss gebunden. Bei alten Amalgamen die seit vielen Jahren nicht mehr verwendet werden war das anders.
Es ist im Speichel und
in der Luft die man Ausatmet. (also auch in der
Lunge/Blut/Hirn). Und natürlich wird es über den
Speichel/Mundschleimhäute/Darm etc aufgenommen. Das erklärt
sich von selbst.
Nein.
http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00228/039…
Das ist das gute, wenn man in der
kompfortablen Lage ist logisch zu denken. Ich empfehle „vom
Leichten zum Schweren“:
Ok, die Argumente gehen aus, also wird man persönlich.
- Die Amalgambestandteile sind Hg und Zinn
- Hg und Zinn sind giftig
- sie reiben ab durch kauen; hg dampf ab bei 37°
- -> es gelangt in den Körper
Die Mengen die von Füllungen wirklich freigesetzt werden sind lächerlich. Eine Person die einmal pro Woche Fisch isst hat ca die 20fache Quecksilberaufnahme. Wusstes Du das?
Hallo ?! Ich soll ständig giftige Schwermetalle mit mir
rumschleppen? Ich bin clever genug um zu erkennen das
„Amalgam“ als „Therapeutikum“ überhaupt keinen Sinn ergibt.
Schön dass Du Dich wenigstens selber für clever hälst.
*g*
Amalgam ist mir gelinde gesagt Volksverdummung. Einfach mal
struktueriert nachdenken. Hilft!
Naja zum Abschluss nochmal schnell persönlich werden.
Ich versuche gerade mal strukturiert zu denken:
Der Kai hat 30 Jahre lang täglich ca 30 Amalgam Füllungen angemischt, gelegt oder herausgebohrt. Bei 200 Arbeitstagen im Jahr komme ich auf fast 200.000 Füllungen in seinem Leben.
Da die Quecksilberbelastung nur beim legen oder entfernen der Füllung messbar ist frage ich mich wieso der Kai noch lebt.
Ein Patient hat diese Belastung vielleicht 10 bis 30 mal in seinem gesamten Leben.
Irgendwie habe ich aber auch den Eindruck dass auch diese Diskussion zu nichts führt und klinke mich mal aus.
In diesem Sinne…
sorry, aber das ist mir zu schmuddelig.
Man kann doch nicht allen ernstest diskustieren, ob man Menschen giftige Schwermetalle in den Mund einbaut, und dann noch sagen „das ist ein bewährtest gutes therapeutikum“ …
würg:
Gibt es medizinisch zugelassene Epoxidkleber?
Servus Matthias,
die meisten der routinemäßig als Füllungsmaterial eingesetzten modernen ‚Composites‘ enthalten Spuren von Bisphenol-A. (auf jeden Fall vor der Polymerisation, die bei den Füllungen natürlich im Zahn erfolgt) Die Konzentrationen, die im Körper erreicht werden, sind extrem niedrig und werden von der ‚Schulmedizin‘ als unbedenklich angesehen. Nur die pöse, pöse Schulmedizin tut das ja auch mit dem Amalgam. Was das Internet in seiner unendlichen Weisheit von Epoxiden im Organismus hält, mag jeder selber er’googeln’. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß nur das (werkstoffkundlich meist unnütze) Feingold als Füllungsmaterial über jeden Verdacht erhaben sein dürfte. Was sonst so ‚in aller Munde‘ ist, macht halt nicht heiß, weil kaum jemand es weiß.
Was hat dieser „Kiesinger“ damit zu tun?
Kiesinger war mal Bundeskanzler (noch in Bonn) und ist mit seiner Warnung: „Ich sage nur, China, China, China!“ im Gedächtnis der 68er geblieben. Daran habe ich mich angelehnt.
Wo liegt die Schwierigkeit bei der Anwendung?
Warum fragst Du, bzw. was möchtest Du wissen?
Ist das zu billig?
???
Bisphenol-A ist ein Monomer.
ja - s.o.
Gruß
Kai