Hallo Peter,
Aber ehrlich gesagt, ich fühle mich verarscht! Du hast selber
die Anleitung von Linksys zitiert, wo sie genau das (IMHO)
beschreiben:
Man nehme das DSL-Signal und stopfe es in diesen „Router“.
auch ich will keine Dissertation über dieses Thema verfassen, ich habe auch in meinen bisherigen postings dieses Ziel nicht verfolgt. Du darfst meine Aussagen daher tatsächlich wörtlich nehmen ‚wie sie sind‘.
Linksys sagt: Nimm das DSL-Signal, moduliere es und stopfe das Ergebnis in den Router. Der Modulator/Demodulator (vulgo Modem) wird also als vorhanden vorausgesetzt. Das ist legitim und wird, denke ich, auch von 80% der Bluewin-DSL Benutzer verstanden werden.
Machen wir es schlicht und gemein: Mein Vater ist Dipl. Ing… Er ist daher naturnotwendig unfähig, einen Videorecorder zu programmieren. Er kann keine Anleitung lesen und danach programmieren, weil diese Anleitung seinen Natur- und Ingenieurswissentschaftlichen Verstand beleidigt und also per se falsch sein muss. Ein Videorecorder hat so zu funktionieren, wie er einen Videorecorder bauen würde.
Genau so gehst du an das Thema DSL-Routing heran. Du hast deine feste Vorstellung, wie es funktionieren sollte, und scheiterst zwangsläufig, da irgendein Idiot einen völlig anderen und blödsinnigen Weg zur Realisation vorgeschrieben hat.
Achselzucken. Nimm einfach die Sachen, wie sie sind, lies nichts hinein, denk dir nichts, folge der Bedienungsanleitung. So idiotisch sie auch sein mag. Schimpfen kannst du, wenn’s dann funktioniert, immer noch.
Gruss
Schorsch
P.S.: Ein Dipl. Ing. soll einen Klapp-Gartenstuhl aufstellen. Er scheitert. Seine Gattin, promovierte Soziologin gibt ihm Anweisungen. Der Dipl. Ing. scheitert erst recht, diesmal aber grossartig.
Der Dipl. Ing. macht die Schiavo. Seine Gattin gibt ihm Anweisungen, auf einmal klappts. Und ich sitze endlich im Stuhl und habe überhaupt keine Vorurteile gegen Menschen, die siebzehn Prismen brauchen, um mal geradeaus zu denken.