hi, ich habe letzte woche freitag eine bronüle in den handrücken gelegt bekommen ( hatte darmspiegelung mit voller nakose, deshalb die bronüle).
weil ich von vorherigen blutabnahmen schon in ellenbeugen und sonst überall zerstochen und blau war sollte die bronüle nun in den handrücken, damit die venen schön rauskommen klopfte die assistensärztin mit ihren fingern auf mein handgelenk. erst dachte ich noch „ok bissle klopfen und denn wird sie schon endlich die bronüle reintun“, aber sie klopfte so lange und so grob das es wirklich wehtat. auch wenn das jetzt schon etwas weinerlich klingt, aber ich bin ziemlich dünn, also auch dünne ärmchen…
naja bronüle war drin und nakose wurde reingespritzt, ui das zeug hat auch mega in den venen gebraaaant aber zum glück war ich nach so 5 sek schon eingeschlafen:smile:
so, das ganze ist jetzt fast eine woche her und meine hand ( so im hinteren handrücken und handgelenk-bereich) tut immer noch weh.
nicht der knochen oder die sehnen sondern mir kommt es so vor als tun die adern weh???
z.B wenn ich sitze und mit ne zeitlang was schreibe oder im internet surf und denn aufstehe und mehr blut durch die venen fließt tut das so richtig dolle weh, doch auch permanent schmerzt es…
hatte jemand von euch auch schon mal sowas???
blau ist es nicht und geschwollen auch nicht
es kann schon sein, dass Dich das noch schmerzt.
Die Braunüle ist ja ein Fremndkörper und sicherlich ging das dünne Röhrchen auch durch eine Venenklappe hindurch.
Brennen sollte eigentlich nicht sein, möglicherweise hat die Braunüle nicht richtig gelegen.
Besorge Dir in der Apo Heparinsalbe oder -gel, leg die Tube in den Kühlschrank und mache Dir später einen kühlenden Verband damit.
hi, es tut ja nicht da weh wo die bronüle war sondern da wo die assistenzärztin raufgeklopft hat
bronüle war kurz vor den knöcheln, also ganz von, zwischen mittel und ring finger. und weh tut es im handgelenk bereich… die ärztin war wohl einfach zu brutal
und weh tut es im handgelenk
bereich… die ärztin war wohl einfach zu brutal
Also wenn es nicht gerade im Handgelenk schmerzt, dann hilft Heparin auch dort. Alternativ kannst Du da auch ein Gel extra gegen stumpfe Traumata/Verletzungen draufschmieren, wenn Dir das lieber ist.
Dolobene oder Voltaren…auch das tut gut, wenn es aus dem Kühlschrank kommt.
Der Wirkeffekt von Heparinsalbe ist genauso „gut“ wie der von Diclofenac-haltigen Salben wie das „gute“ Voltarengel. Der Wirkstoff kommt gar nicht durch. Was wirkt, ist der kühlende Effekt und der Rest ist Placebo.
Von daher kann in diesen Fällen genauso gut anders kühlen: mit jeder anderen, möglichst kühlschrankkalten Salbe oder mit Quarkwickel.
hi, danke für die antworten werd nachher zur apotheke gehen, denn heute nacht hat sich das irgentwie ausgebreitet, jetzt tut es genauso in der ellenbeuge weh und ganzer arm fühlt sich irgentwie schlapp an
und noch mal sorry das ich barunüle die ganze zeit falsch geschrieben habe
Das glaube ich nicht, dass die Ärztin zu brutal zu dir war…
Hätte sie nicht vorher geklopft, wäre die Vene evtl. versteckt geblieben und sie hätte ein 2. bzw. evtl. auch noch ein 3. Mal stechen müssen.
Das hätte mehr weh getan als das bisschen Klopfen!
Ohne Schleusenstoffe nicht, das stimmt.
Mit diesen Stoffen kann die Hautbarriere auch für große Moleküle durchlässig werden. Einer davon zB: http://de.wikipedia.org/wiki/Dimethylsulfoxid
Mein letzter Kenntnisstand ist der, dass es keinen vernünftigen Wirksamkeitsnachweis dafür gibt, dass die Stoffe in ausreichender Menge dort ankommen, wo sie hin sollen.
Im übrigen ist mir eine größere Praxis bekannt, die genau zu diesem Thema selber eine Studie durchgeführt hat und zu dem Ergebnis kam, dass außer dem kühlenden Effekt nichts zu holen ist.
Mein letzter Kenntnisstand ist der, dass es keinen
vernünftigen Wirksamkeitsnachweis dafür gibt, dass die Stoffe
in ausreichender Menge dort ankommen, wo sie hin sollen.
Meinst Du grundsätzlich, bzw auf welche Stoffe beziehst Du Dich denn jetzt?
Soweit ich weiß, kann Diclofenac, >b>ohne ein die Hautdurchlässigkeit erhöhendes Hilfsmittel die Haut durchdringen, wenn auch nur wenige mm.
Mit, dürfte das schon ganz anders aussehen, oder nicht?
Einen Stoff den vermutlich freiwillige niemand auf der Haut haben möchte: Phenol, er ist leicht über die Haut resorbierbar und schädigt dabei innere Organe vor allem die Niere (abgesehen davon, dass er an sich auch ätzend ist).
Auch Konservierungsmittel (und andere in der Haut unerwünschte Stoffe) in Kosmetika können die Haut durchdringen, wenn Substanzen anwesend sind, die die Hautdurchlässigkeit erhöhen wie eben DMSO, oder auch PEG.
Im übrigen ist mir eine größere Praxis bekannt, die genau zu
diesem Thema selber eine Studie durchgeführt hat und zu dem
Ergebnis kam, dass außer dem kühlenden Effekt nichts zu holen
ist.
…dann VENÜLE.
Braunülen heissen die Venülen, die von der Firma B|BRAUN
hergestellt werden.
naja, wir wollen mal nicht päpstlicher sein, als der Papst ;o)
Der Name hat sich anscheinend ähnlich der anderer Alltagsgegenstände im Sprachgebrauch eingebürgert…
Sagst Du Tempo oder Papiertaschentuch?
Sagst Du OB oder Tampon?
Zewa oder Küchenrollentuch/Haushaltsrolle?
Post it oder Klebezettel/Haftnotitzzettel?
Dementsprechend habe ich ehrlichgesagt noch keinen Arzt in unserer Gegend von einer „Venüle“ sprechen hören.
das war als Korrektiv der wiederholt falsch im Betreff geschriebenen Bezeichnung.
Wenn du es hier noch weiter treiben willst, dann ist auch Venüle nicht korrekt, auch das ist eine umgangsprachliche Verkürzung, sondern mindestens Veneneverweilkanüle oder noch exakter peripherer Venenverweilkatheter.
Wie soll das Heparin, auf die Haut des Handgelenks aufgetragen, dort in die Vene gelangen?
Das Heparin wird zwar von den Kapillaren der Lederhaut aufgenommen und über Venolen schließlich auch zu den größeren Venen der Unterhaut weitergeleitet, dies geschieht aber immer oberhalb der Anwendungsstelle (Richtung Herz). Die Venen im Handglelenkbereiches führen also das Blut aus der Hand ab. Wenn ich dort Heparin hin bekommen will, müsste ich es also auf die Finger schmieren.
Heparin ist ein blutgerinnungshemmendes Mittel.
Es wirkt nicht Entzündungshemmend!
Mit Heprainsalben wird zwar ein gutes Geschäft gemacht, aber der Nutzen für die Patienten ist wohl eher psychologischer Natur.