Hallo !
Ich hole mir fast jedes Wochenende ein schönes großes Bauernbrot. Davon „zere“ ich dann meistens bis Montags Abend.
Ich achte schon mal darauf, das das Brot am Stück bleibt (also schneide bei Bedarf vorher) und bewahre es in der Papier-Tüte auf. Dadurch bleibt es tatsächlich viele Tage „genießbar“.
Nun habe ich letztens gesehen, das bei uns im Laden sogenannte „Frischebeutel“ angeboten werden. Das sind (zumindestens auf den ersten Blick) einfach Stofftaschen für Brot.
Daher frage ich mich, ob das vielleicht besser ist, oder zumindestens genauso gut (weil die Tüten nicht so lange halten und der Bäcker das Brot meistens in Papier einwickelt, was dann nicht so schön frisch hält).
Weiterhin frage ich mich, ob sogenannte „Brotbehälter“ das Brot noch besser konversieren und frischer halten.
Plastiktüten sind auf jeden Fall der sofortige „Tod des Geschmacks“. Meiner Meinung nach.
Wenn Du die Möglichkeit hast, Dir ein Brot zu besorgen, das nicht bloß mit schönen Phantasienamen geschmückt ist, sondern dessen Teig auch noch ordentlich geführt ist (d.h. mit Zeit und gutem Mehl), wirst Du vor der genau umgekehrten Aufgabe stehen:
Nachher auf dem Markt werde ich wieder wie üblich nach Brot von gestern oder noch besser vorgestern fragen, damit wirs überhaupt gleich anschneiden können. Wenns frisch ist, muss es ungefähr zwei Tage an der Luft liegen, damit man es ordentlich schneiden kann. Die zwei Kilo, die ich heimbringe, sind nicht für „bis Montag“, sondern für die ganze Woche. Nach ungefähr zehn Tagen sind sie dann allerdings doch ein bissel trocken.
Und jetzt zurück zu Deiner Frage: Der gesammelte Plastikmurks ist bloß notwendig, wenn man Brot „frischhalten“ will, das nix taucht. Bauernbrot, Spessartkrustino, Räuberlaibli, Kutscherkracher kann jeder sagen - entscheidend ist, was das wirklich ist.
Ein Kompromiss, wenn man Vollkorn nicht so gern hat, ist der ganz altmodische Brotkasten, dessen Klima besser als irgendwelche Versiegelung ist, weils da drin nicht so gerne schimmelt.
Hallo,
ich sehe das Lagern von Brot als Balanceakt zwischen verschimmeln und vertrocknen. in mehreren Tagen muss es langsam immer trockener werden, und vorher darf es nicht verschimmeln, was meist an der Auflageflaeche beginnt. Dort eine Unterlage aus Papier oder ein Gitter ist hilfreich, und ein verschliessbares jedoch nicht ganz geschlossenes Gefaess drumherum, Brotkasten, Tuete, fast egal, idealerweise schadstofffrei und lebensmittelecht. Die Oeffnung sollte einstellbar sein, zB irgendetwas zwischenlegen.
Gruss Helmut
Also wir schneiden das Brot komplett in Scheiben auf, essen davon, soviel Hunger wir haben, den Rest gefrieren wir im Gefrierbeutel ein. Die Scheiben lassen sich im gefrorenen Zustand gut voneinander trennen, so kann man dann soviel zum Auftauen rauslegen wie man braucht. Hat man Zeit zum Auftauen, einfach auf einen Rost legen und wartem, Brot schmeckt so frisch wie es beim Einfrieren war. Muss es schnell gehen, Brotscheibe in den Toaster, hmm lecker. Da ist die Scheibe ruck zuck aufgetaut. Das geht genauso toll mit Toastbrot.
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Also wir schneiden das Brot komplett in Scheiben auf, essen
davon, soviel Hunger wir haben, den Rest gefrieren wir im
Gefrierbeutel ein.
Das ist irgendwie gar nicht so mein Ding. Liegt sicher auch daran, das ich Brot haben will, wenn ich Hunger drauf habe und nicht erst „in ein paar Stunden“.
Meine Mutter hat die selbe Methode, von daher ist sie mir natürlich bekannt.
Ich habe aber schon festgestellt, das Brot „am Stück“ generell länger Frisch bleibt.
Es ging mir nur darum, ob es vielleicht noch bessere Methoden gibt, die mir bisher noch nicht bewusst waren.
Man kann eingetrocknetes Brot wohl auch in ein feuchtes Handtuch wickeln und kurz anbacken, dann soll es wohl auch wieder schön frisch werden. Aber wie gesagt, alles viel zu umständlich für eine „schöne Scheibe Brot“.
Ist übrigens auch schon wieder Teurer geworden
Gruß
Andreas
Also wir schneiden das Brot komplett in Scheiben auf, essen
davon, soviel Hunger wir haben, den Rest gefrieren wir im
Gefrierbeutel ein.
Das ist irgendwie gar nicht so mein Ding. Liegt sicher auch
daran, das ich Brot haben will, wenn ich Hunger drauf habe und
nicht erst „in ein paar Stunden“.
Ich backe selbst Vollkornbrote und friere sie gleich nachdem sie kalt sind in Scheiben aufgeschnitten ein. Nach Bedarf stecke ich einfach ein paar Scheiben in gefrorenem Zustand in den Toaster und habe nach ein bis zwei Minuten leckeres, warmes Brot, schmeckt fast so gut wie frisch gebacken.