Habe eine Frage zum Brot backen. Hab ein Brot nach normalem Grundrezept mit Mehl, Hefe, Wasser , Salz und versch. Körnern gebacken. Nach fast 1.5h Backzeit bei 180C° ist das warme Brot immernoch matschig innen, auch nach 2h Abkühlung. Innen ist das Brot zu fluffig - keine kompakte Masse. Kann das daran liegen, dass ich den Teig zuvor zu lange gehen lassen habe?
ich denke, du hast einfach nur die falschen Temperaturen. Beim Brotbacken im Ofen lasse ich das Brot bei Ober-/Unterhitze erst 15 Minuten bei 225°C und anschließend nochmal 25 Minuten bei 180°C backen.
Damit hatte ich noch nie Probleme, das das Brot mal nicht durch war.
ich glaube, du bist am Anfang deiner Brotbackkarriere.
Dann empfehle ich dir mal eine Brotbackmischung von Aldi oder einem anderen Discounter zu holen.
Damit wirst du eine positive Erfahrung machen. Und dann kann man weiter sehen. Melde dich mal wieder.
Leider hast Du nicht geschrieben, wieviel Mehl du verwendet hattest. Bei max. 1 kg Trockensubstanz sollten 1 1/2 Stunden eigentlich genügen. Aber wie Frank schon ganz richtig geschrieben hatte, soll ein Brot erst von sehr hoher Hitze auf niedrigere Temperatur „runtergebacken“ werden. Im Holzbackofen geschieht das ja automatisch, weil der nach dem Feuern erst mal knalleheiß ist und dann allmählich runterkühlt, im Elektro-Ofen müssen wir das simulieren.
Daß Du das Brot zu lange hast gehen lassen, ist durchaus möglich; dann werden die Poren zu groß und die Stärke vom Mehl kann kein stabiles Gerüst mehr bilden. Aus diesem Grund soll man einen Brotteig auch zweimal gehen lassen und dazwischen „zusammenschlagen“, also kräftig durchkneten und dabei ruhig auch mal auf die Arbeitsplatte klatschen, damit sich keine zu großen Poren bilden können.
Laß Dich nicht entmutigen: ich glaube, keiner der Hobbybäcker hat es auf Anhieb geschafft, ein perfektes Brot (ohne Zuhilfenahme von Backmischungen) zu backen.