Nach den ganzen Fleischskandalen der vergangenen Wochen ist
uns auch der Appetit auf Wurst vergangen. Wenn schon
sogenanntes Frischfleisch 6 Jahre lang tiefgekühlt, dann
aufgetaut, mit Wasser aufgespritzt in den Verkauf gebracht,
später umetikettiert und wenn verdorben als marinierte oder
panierte Ware wieder verkauft wird, kommt mir das ganze
Grausen bei der Vorstellung, was wir denn eigentlich als
sogenannte Wurst essen. Da kann ja nun niemand hineinschauen.
Daher würden meine Familie und ich nun ganz gerne auf das,
was sich so Wurst, Schinken, Salami usw. nennt, verzichten.
Leider ist unsere Phantasie sehr beschränkt, was denn
alternative Brotbeläge betrifft. Und immer nur Käse? Nein
danke! Zum Frühstück essen wir einfach Marmelade und Honig,
doch was essen wir abends???
Wer hat denn schöne, leckere Ideen oder Rezepte für Brotbelag
ohne Fleisch? Sollte allerdings (auch) Brotdosentauglich
sein, denn ich muß ja meinen Kindern etwas mit in die Schule
geben, das keine „Sauerei“ verursacht.
Also, Ihr seid sicherlich wesentlich kreativer als ich, und
daher freue ich mich schon auf viele leckere Anregungen.
Hallo!
Also… neben Käse:
Es gibt eine Menge verschiedener vegetarischer Brotauftriche, die Du nicht nur im Reformhaus oder Bioladen bekommen kannst, obwohl dort die Auswahl vermutlich am größten ist (und so teuer sind die auch nicht, zwischen 1 und 3,50 € pro Dose/ Gläschen). Die kriegst Du in allen möglichen Geschmacksrichtungen, von „Hausmacher Art“ (schmeckt so ähnlich wie Leberwurst) bis Artischocke oder Spargel. Darauf noch ein bißchen Grünzeug oder Sprossen - lecker.
Außerdem kannst Du z.B. Humus (Kichererbsenpaste) verwenden.
Wenn Du es „so ähnlich“ wie Wurst haben möchtest, bekommst Du im Bioladen auch Tofu-Wurst, schon in „Radel“ geschnitten, auch da geht die Auswahl von „Salami“ bis…
Eine andere Möglichkeit ist auch, tatsächlich nur Butter (oder besser: Philadelphia) mit allem möglichen an Kräutern und Gemüse zu verwenden.
Mir persönlich sagt auch die Kombi Käse und Chutney zu, und bei Käse gibt es ja eben auch mehr als den typisch deutschen „Schnittkäse“, z.B. Obatzden (auch im Norden im Supermarkt), auch Feta klein(st)gewürfelt mit Tomaten und Kresse, oder Mozzarella, daneben kannst Du Dir Brote mit Tomaten und Zwiebeln machen, gebratenes Gemüse warm auf Brot geben - lass dich doch einfach beim nächsten Mal einkaufen inspirieren
LG,
NOrah
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es gibt jede Menge fleischlose Brotaufstriche, die man auch selber machen kann.
Z.B. Pesto (mit Parmesan), Obazda (mit camembert), nur Olivenöl gut gewürzt schmeckt auch super auf frischem Brot, Schnittlauchbutterbrot.
Hier ist eben einfach Fantasie gefragt. Mit Kräuterbutter kann man auch viel machen.
Rezepte zu den genannten, gibt’s im Kochbuch.
MfG
ZHallo!
Nach den ganzen Fleischskandalen der vergangenen Wochen ist
uns auch der Appetit auf Wurst vergangen. Wenn schon
sogenanntes Frischfleisch 6 Jahre lang tiefgekühlt, dann
aufgetaut, mit Wasser aufgespritzt in den Verkauf gebracht,
später umetikettiert und wenn verdorben als marinierte oder
panierte Ware wieder verkauft wird, kommt mir das ganze
Grausen bei der Vorstellung, was wir denn eigentlich als
sogenannte Wurst essen. Da kann ja nun niemand hineinschauen.
Daher würden meine Familie und ich nun ganz gerne auf das,
was sich so Wurst, Schinken, Salami usw. nennt, verzichten.
Leider ist unsere Phantasie sehr beschränkt, was denn
alternative Brotbeläge betrifft. Und immer nur Käse? Nein
danke! Zum Frühstück essen wir einfach Marmelade und Honig,
doch was essen wir abends???
Wer hat denn schöne, leckere Ideen oder Rezepte für Brotbelag
ohne Fleisch? Sollte allerdings (auch) Brotdosentauglich
sein, denn ich muß ja meinen Kindern etwas mit in die Schule
geben, das keine „Sauerei“ verursacht.
Also, Ihr seid sicherlich wesentlich kreativer als ich, und
daher freue ich mich schon auf viele leckere Anregungen.
doch womit dann? Wenn man mag, mit Fisch!
Hallo, Bea,
da ich ein „Fischtiger“ bin, mag ich auch Fischaufstriche und „Fischbelag“ jeglicher Art. Ich gebe zu, als Pausenbrot könnte es die „Geruchsnerven“ der Mitschüler strapazieren - aber für abends:
der Einfachste: Ölsardinen gut abtropfen lassen, mit Zwiebel und Doppelrahmfrischkäse pürieren, salzen, mit Kräutern nach Geschmack würzen - fertig. (geht übrigens auch mit Thunfisch aus der Dose und Frischkäse)
Kabeljaufilet in Fischsud - oder wahlweise in Wasser/Weingemisch mit Lorbeer und Pfefferkörnern zum Kochen bringen, Fisch ca 5 Min. drin ziehen lassen. Fisch pürieren (Mixer), mit Creme fraiche, Zotronensaft und Dille vermischen, mit Cayennepfeffer uns Salz abschmecken, mit Paprikapulver betreuen - fertig.
Räucherlachs mit Quark und Sahne mixen, mit Zitrone und Pfeffer würzen.
Oder einfach ein schönes, frisch-geräuchertes Forellenfilet aufs Brot, eventuell Salat dazu.
Hallo Bea,
neben all der Käse und Fischsachen hier mal was Süsses:
Vollkorntoast mit Butter und Honig bestreichen, mit Bananen- und/oder Apfelscheiben belegen. Meine Kinder lieben das (Ich übrigens auch)
Gruß
Adracir
Nach den ganzen Fleischskandalen der vergangenen Wochen ist
uns auch der Appetit auf Wurst vergangen. Wenn schon
sogenanntes Frischfleisch 6 Jahre lang tiefgekühlt, dann
aufgetaut, mit Wasser aufgespritzt in den Verkauf gebracht,
später umetikettiert und wenn verdorben als marinierte oder
panierte Ware wieder verkauft wird, kommt mir das ganze
Grausen bei der Vorstellung, was wir denn eigentlich als
sogenannte Wurst essen. Da kann ja nun niemand hineinschauen.
Deshalb ist es nicht ungeschickt, wenn man einen Metzger, ggf. mit Biobauern im Hintergrund, hat, dem man bei der Herstellung seiner Wurst keinen solchen Mist zutraut.
Daher würden meine Familie und ich nun ganz gerne auf das,
was sich so Wurst, Schinken, Salami usw. nennt, verzichten.
Also, Schinken ist ja nun wirklich auch nur Fleisch, da wüsste ich nicht, wo man „ekelerregendes“ darin verstecken kann, vorausgesetzt, der Schinken ist selber noch in Ordnung.
Andere Rezepte und Tipps hast Du ja auch bekommen, ich wollte nur anmerken, dass Deine Bedenken kein Grund sind, auf Wurst und Schinken zu verzichten. Vegetarier darf man natürlich werden, aber aus dem Grund muss man es nicht.
Hi Bea,
probier doch mal dieses köstliche Petersilien-Pesto aus:
1 dickes Bund glatte Petersilie, von Stielen befreit
1 Handvoll Sonnenblumenkerne, geröstet
etwa die gleiche Menge geriebenen Grana Padano (oder Parmesan)
reichlich Olivenöl, etwas Salz, Pfeffer
Alles im Blitzhacker oder mit Zauberstab zu einem ziemlich flüssigen Brei hacken, das Öl soll sich über der Masse absetzen, dann hält sich das auch 1-2 Wochen im Kühlschrank frisch. Zum Essen sollte noch jeweils etwas Knoblauch, gequetscht oder gehackt, hinzugefügt werden.
Schmeckt auf Vollkorn- und Weißbrot, ist natürlich auch köstlich zu jeglicher Pasta.
Noch ein Tipp: Da die Tomaten im Winter ja nie nach irgendwas schmecken, schneid ich sie in Scheiben und erwärme sie kurz und sanft in einer Pfanne - entwickeln richtigen Tomatengeschmack.
Brote mit Wurst
Wenn es Euch eh schon in den Bioladen treibt (die bisherigen Antworten sind nur zu bestätigen)…
Auf’s Brot: Wurst und Fleisch aus dem Bioladen. Ist nicht so teuer, wie man meinen möchte.
Da sollte man nur drauf achten, dass die Ware dort gut gelagert (sprich: die Kühltheke in Ordnung) ist. Wir kaufen in diversen Bioläden ein. Wurst etc. aber wegen der perfekten Kühlung nur in einem bestimmten.
Die Bio-Fleisch-Produkte sind zum großen Teil auch ohne Nitritpökelsalz! (Demeter und Bioland auf jeden Fall, ansonsten auf die - im Gegensatz zu herkömmlichen Anbietern oft sehr kurze - Zutatenliste schauen)
Hallo!
Schließe mich komplett an, auch ich verzichte in erster Linie auf solche Wurst , der man ihre Bestandteile nicht mehr ansehen kann - da kann wirklich alles drin sein. Der nächste Schritt: weg von billiger (und undefinierbarer) Supermarktware, hin zum Fleischhauer Deines Vertrauens (wenn Du keinen hast, mach Dir einen, und wenn’s teurer ist, dann gibt’s eben seltener Fleisch, aber dafür dann gutes!) oder am Besten: hin zum Bauern. (auch in Städten gibt es regelmäßige Bauernmärkte, wo man sich einen Hauslieferanten anzüchten kann )
Bei Schinken und Co (nicht Press- Toastschinken o.ä., wohlgemerkt) kann nicht viel drin sein, was nicht reingehört, und das riecht man sofort, wenn der nicht mehr ok ist, je nachdem, wie gut Deine Nase ist, auch bevor es der Gesundheit auch nur irgendwas tut.
Daher auch mein Tipp: wurstlose Alternativen überlegen, aber Wurst einfach sehr bewusst einkaufen. Und genießen!
Mahlzeit!
E.
Wer hat denn schöne, leckere Ideen oder Rezepte für Brotbelag
ohne Fleisch? Sollte allerdings (auch) Brotdosentauglich
sein, denn ich muß ja meinen Kindern etwas mit in die Schule
geben, das keine „Sauerei“ verursacht.
Ich esse kein Fleisch und belege meine Brote immer mit Gemüse. Einfach Möhren, Gurke, Rettich,… in Sticks schneide, etwas Joghurt darüber, vielleicht noch ein paar Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne, und dann noch je nach Lust und Laune mit Chili, Curry, Koriander,… würzen.
Zitat: „Die durchschnittliche Pro-Kopf-Nitritaufnahme aus Fleischerzeugnissen (Natriumnitrit) liegt nach Berechnungen der Bundesforschungsanstalt bei rund 2,5 mg pro Tag. […] Durch natürliche Stoffwechselvorgänge (Abbau von Stickstoffmonoxid) produziert der menschliche Körper selbst täglich 50-70 mg Natriumnitrit, also 20- bis 28-mal mehr.“
Damit möchte ich nichts schönreden, was wir heutzutage zum Teil in unseren Lebensmitteln vorfinden, aber Nitritpökelsalz ist ebenso gefährlich wie das in hohen Dosen äußerst toxisch wirkende Diwasserstoffmonoxid (http://wasser.biermann-web.de/).
Käme das Wort „Nitrit“ nicht darin vor, würde es jeder freiwillig kiloweise essen… Also eine Frage fürs Psychologie-Brett?
wie wäre es mit Magarine und Kresse, dazu schmecken Eier auch super lecker. Ich belege meine Brote auch gerne mit Sprossen. Im Bioladen gibts da total unterschiedliche Sorten, die echt Klasse schmecken. Alternativ wäre auch eine selbstgemachte Gemüsesülze denkbar. Ist ganz einfach: Gemüse kochen (Karotten und was Sie so haben), würzen und AGAR-AGAR (Pflanzliche Gelatine, Bioladen, aber auch im Supermarkt erhältlich). Dies nach Packungsanweisung zubereiten und Gemüse dazugeben. Kühl stellen und auf dem Brot servieren.