Hallo zusammen,
wir wollen jetzt im Dezember noch umziehen. Da es die letzten Tage geregnet hat, ist mir beim Renovieren aufgefallen, daß eine Hausseite naß ist. Von außen sind hier Risse zu sehen. Jetzt ist es hier scheinbar durchgezogen bis zur Innenwand. Innen an den Wänden EG und 1. OG ist die Wand feucht.Mit der Tapete kam hier auch ein Teil des Verputzes runter. Man sieht jetzt fast den puren Bruchstein.Es ist klar, daß von außen neu verputzt werden muß, aber wie kann ich jetzt den Winter über trocken und ohne Schimmel überstehen. Gibt es hier eine Übergangslösung bis im Frühjahr verputzt werden kann oder wie kann ich jetzt schon handeln. Bei Frost kommt mir doch der Außenputz wieder runter. Wäre toll, wenn mir hier jemand schnell weiterhelfen könnte. Danke im voraus.
LG Petra
Hallo,
Du kannst die Wand von außen vor Wasser/Regen schützen, indem Du sie mit einer Plane abhängst.
Sollte das Wasser von unten kommen das „Fundament“ frei graben.
Achtung so Häuser haben kein richtiges Fundament im modernen Sinne, das wird einfach auf Felsen/Steinen aufgebaut sein, so dass Du kein „Ende“ finden wirst - schau halt wann Du glaubst, dass die Wand halbwegs frei ist.
Bruchsandstein hat die Eigenschaft wie ein Schwamm zu saugen, d. h. die Wand braucht auch ewig bis sie trocknet - 3-5 Jahre bis sie richtig trocken ist je nach Dicke der Wand.
Verputzen geht nur mit speziellen Putzen die atmungsaktiv sind. Wie der Putz aufgebaut werden muss kann Dir z.B. kostenlos ein Berater der Firma Keim sagen. Da bekommst Du auch alles schriftlich. Solltest Du in der Region Mainz wohnen, kann ich Dir auch einen Betrieb nennen mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben.
Auf alle Fälle müsst ihr raus bekommen wo das Wasser her kommt und dann erst mal Maßnahmen einleiten das Wasser weg zu bekommen, erst dann verputzen. Verputzen geht so ab April.
Gruß,
Alexandra