Brücke, aber wie?

Hallo

welche Möglichkeiten gibt es 2 fehlende Backenzähne ( auf einer Kieferseite oben) zu ersetzen, wenn nach dem 2. Backenzahn kein Zahn mehr da ist? Den 1. könnte man ja mit dem vorderen verbinden, aber den 2.?

Danke.

Servus Irene,

ich verstehe nicht, was Du meinst, sorry.

Kai

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Servus Irene,

ich verstehe nicht, was Du meinst, sorry.

Kai

ich glaube sie meint, dass nur an einer seite der zweizahnigen lücke noch ein zahn vorhanden ist. an der anderen seite ist nichts - quasi kieferende.

Hallo

versuche es noch einmal: an einer Kieferseite sind Eckzahn,dann kommen die Backenzähne, von den Backenzähnen fehlen der Weisheitszahn und die davor liegenden 2 Backenzähne, d.h. 1 Backenzahn könnte problemlos ersetzt werden, wird dann mit dem davorliegenden irgendwie verbunden. Wie können aber 2 ersetzt werden, wenn hinter dem 2. kein anderer Zahn, also Kieferende, ist.

Hoffe, das ist jetzt verständlich.
Danke

Hallo Irene,

das ist eine sog. „Freiend-Situation“ - wie Du schon richtig festgestellt hast, kann man die nicht so einfach bewältigen wie eine Lücke zu schließen, die von Zähnen davor und dahinter begrenzt wird. Würde man nun ein oder zwei Zähne vor dem zahnlosen Kieferkamm überkronen und einen oder zwei Zähn-Glieder nach hinten „anhängen“, würde das nicht lange halten: Beim Kauen werden beträchtliche Kräfte ausgeübt, die die Brücke abhebeln würden.

Was kann man tun?

Eine Möglichkeit: Eine abnehmbare Prothese, die aus einen gegossenen Metallgerüst besteht. Dieses wird mit Kunststoff umkleidet, auf dem dann künstliche Zähne befestigt werden. Über dem zahnlosen Abschnitt liegt ein „Sattel“, der sich auf dem Kieferkamm abstützt. Ihren Halt bekommt eine solche Prothese durch Metallklammern an anderen Zähnen oder auch (aufwendiger) durch unsichtbare Geschiebeteile.

Zweite Möglichkeit:
Weiter hinten in den zahnlosen Kieferabschnitt wird ein Implantat-Pfosten gesetzt, der dann wie ein natürlicher Zahn als Brückenpfeiler fungiert. Darüber wird eine festsitzende Brücke konstruiert.

Die erste Möglichkeit ist die preiswertere - allerdings ist die Prothese eben nicht festsitzend, sondern wird täglich zum Reinigen herausgenommen. wenn mit Metallklammern gehalten, können diese zum Teil sichtbar sein.
Die zweite Möglichkeit, aufwendiger, ermöglicht einen festsitzenden Ersatz - was rasch dazu führt, dass man ihn „inkorporiert“, d. h. man hat praktisch kein „Fremdkörpergefühl“ mehr im Mund. Allerdings dauert es eine Weile bis zur Fertigstellung, da das Implantat (geschlossen im Kieferknochen) zunächst einheilen muss (meist 3-6 Monate), bevor ein Pfosten draufgesetzt wird und man es belasten kann.

Ein guter Zahnarzt wird Dir das sicher noch besser erklären und Dir auch sagen können, welche Kosten jeweils auf Dich zukommen.

Lieben Gruß
Dantis

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Hallo Dantis,

danke für die Erklärung, mir wird schon schlecht vor Angst wenn ich das lese. Ich bin Panik-Patient. Wird so ein Implantat mit Narkoste gemacht oder örtlicher Betäubung und wenn mit Narkoste ist dann ein Facharzt dabei? Oh Gott, oh Gott.

Gruß

Hallo Dantis,

danke für die Erklärung, mir wird schon schlecht vor Angst
wenn ich das lese. Ich bin Panik-Patient. Wird so ein
Implantat mit Narkoste gemacht oder örtlicher Betäubung und
wenn mit Narkoste ist dann ein Facharzt dabei? Oh Gott, oh
Gott.

Hallo Irene,

natürlich wird so ein Implantat unter Anästhesie eingesetzt. In der Regel ist dies eine örtliche Betäubung (also Spritze). Das reicht eigentlich auch völlig aus, dass Du nichts davon spürst (vielleicht jedoch etwas hörst). Narkose ist auch möglich, wird allerdings wohl kaum noch von einer Krankenkasse getragen. Wenn eine gemacht wird, ist ein Anästhesist dabei.

Lieben Gruß
Dantis

PS: Zum Beschleifen von natürlichen Zähnen als Brückenpfeiler braucht es allerdings auch eine örtliche Betäubung, denn das Beschleifen ist ja sonst nicht schmerzlos.

Hallo Dantis

danke für deine Antwort.

Gruß