Hallo Fragewurm,
Kommt auf den Hersteller an, welche Farbe der Varistor hat.
Kann sein, hatte bisher allerdings immer nur blaue.
Ich habe blaue, rote, weisse und schwarze. 
Bist wohl Sammler 
Nö, Entwickler …
Der Strich mit Querstrich am Ende bedeutet, dass das Bauteil
trimmbar ist.
Hm, wenn dem so ist hat man wohl seinerzeit versäumt mir das
beizubringen. Ist das denn erst in den letzten Jahren so
eingeführt worden oder war das schon immer so?
Ich kenne das schon seit 40 Jahren so …
Also ich habe jetzt mal kurz in meinen Jugenderinnerungen gekramt:
Heinz Richter
Elektrotechnik für Jungen
Frankh’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart
© 1952,1964
57.-71. Tausend, 1966
ISBN: gabs noch nicht
Heinz Richter
Das grosse Fernsteuerbuch
Frankh’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart
© 1960
16.-23. Tausend, 1966
ISBN: gabs noch nicht
Siegfried Wirsum
Verstärkerbau mit integrierten Schaltungen
Franzis-Verlag, München
© 1971
ISBN: 3-7723-3311-7 Buch anschauen
In diesen Büchern wird das Trimmer-Schaltzeichen für Widerstände, Kondensatoren und Spulen verwendet.
Doch, entspricht aber einer alten Norm …
Zudem wiedersprichst du dir gerade selber: bei einem
„allgemeinen, veränderbaren Widerstand“ ist die physikalische
Grösse, welche die Veränderung hervorruft, nicht bestimmt
Hör ich jetzt ehrlich gesagt das erste mal. Ich dachte
bislang, dass hier eine mechanische Änderung erforderlich
wäre. Wo steht denn das? Scheinst das ja anscheinend studiert
zu haben wenn Du das so genau weißt. Lerne ja gerne dazu.
1967 habe ich meine ersten Radios nachgebaut, Detektor mit NF-Verstärker, Transistoren waren OC70 und OC72. Weihnachten in diesem Jahr gabs dann einen grösseren Elektronik-Kasten von Philips, ich weiss nur noch, dass da ein AF117 drin war, der hatte 4 Anschlüsse. Der 4te Anschluss war mit dem Metallgehäuse verbunden.
Später habe ich dann ein Ausbildung genossen und mein Hobby zum Beruf gemacht.
Meine erste „richtige“ eigenständige Entwicklung war 1975 ein elektronisches Code-Schloss, für Alarmanlagen mit Eintasten-Bedienung und einem 3-stelligen Code. Ich bekam das Pflichtenheft und der Rest war mein Job. Als der Prototyp lief, gab es noch eine „kleine“ Änderungen: Zum Scharfstellen der Anlage sollte der Taster nur einmal gedrückt werden 
Das Ganze war noch ein ziemliches TTL-Grab 
War für einen exklusiven Alarmanlagen-Hersteller und wir haben davon 50 oder 100 Stück hergestellt, welche auch verbaut wurden.
1976 „musste“ ich mich dann mit dem 6502 beschäftigen. Zuerst ging es nur um die Umsetzung der Hardware und am Ende „durfte“ ich dann noch die ganze Testsoftware für diese Hardware programmieren. Als „Entwicklungssystem“ bekam ich nur ein paar KIM-1. Also alles von Hand Assemblieren und als Hex-Werte eintippen und dann auf Kassette sichern. Zum Glück hatte der KIM-1 nur 1 KiByte RAM
)
Ab 1972 hatte ich die Möglichkeit, bei meinem Onkel, auf dem Computer Spiele zu spielen. War ein Wang 2200VP, mit anfangs 16KiByte RAM und zwei 2.5 MByte Fest/Wechselplatten.
Ein bisschen Wissen und Erfahrung hat sich in den ganzen Jahren schon bei mir angesammelt.
MfG Peter(TOO)