Brüssel im Februar

Hallo,

wer hat mir noch Tipps (Restaurants, Besichtigungen,
Veranstaltungen) für ein langes Wochenende Ende Februar in
Brüssel? Vielen Dank!
R.B.

Hallo,
Bruessel im Februar kann toedlich sein. Es haengt davon ab was Du machen willst, Schlemmertour, Kunsttour, Museumstour, Architektur etc. es gibt so vieles zu sehen. Ich habe Deine Anfrage meiner Frau zum Lesen gegeben, sie ist Bruesselerin, sie sagte darauf kann ich nicht antworten. und mir geht es auch ein bisschen so. Was man nicht machen sollte ist in das Atomium gehen, lohnt sich nicht.
Gruss
Rainer

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Hallo,

danke, Du hast natürlich Recht. Dass diese Frage so global
gestellt wurde, hängt damit zusammen, dass wir noch nie in
Brüssel waren und uns diese Stadt eben jetzt zum ersten Mal
anschauen wollen. Das soll von Freitag Abend bis Montag
Nachmittag passieren. Was dabei interessiert, sind Lokale, in
denen man die bodenständige Küche kennenlernt, solche, in denen
man in die geheimnisvolle Welt der belgischen Biere eintaucht,
ein Wochenendprogramm der wichtigtsen Architektur und der
wichtigsten Museen, die man von Brüssel unbedingt gesehen haben
muss. Weiter von Interesse sind typische Plätze, Märkte, Szenen -
nicht gerade die Touri-Tour.
Der Tipp, nicht ins Atomium zu gehen, war schon mal sehr gut und
wichtig, denn das hätten wir uns bestimmt angetan und damit Zeit
vergeudet! Vielen Dank!
R.B.
(Ich besitze bis jetzt Flugtickets, eine Buchung in Brüssels
kleinstem Hotel (Welcome) und einen Marco-Polo-Führer Brüssel).

Hallo,
Freitag Abend würde ich einen Schnupperspaziergang durch das Zentrum machen, Grand Place, „Fressgasse“, etc.
Am Samstag vielleicht das Biermuseum(Grand Place) und das Museum der Schönen Künste(Gemälde etc)Rue de la Régence, den Königspalast und den Park könnte man dann auch noch anhängen, ist ja direkt daneben. Was auch interessant ist, sind die ehemaligen Kais, die in der Nähe der Rue du Peuplier liegen.
Was auch ein Besuch wert ist, ist der „Cinquantenaire“ mit einem Ausblick von den Arkaden über einen Teil der Stadt. Im Cinquantenaire befinden sich drei Museen, Armeemuseum, von da auch Zugang zu den Arkaden, Auto World(Sammlung von PKW und das Archäologische Museum. Ich weiss gar nicht wieviel Museen es in Brüssel gibt, aber nach einem Internetausdruck sind es mindestens 34.
Was Architektur in Brüssel angeht, so findet man so ziemlich alles miteinander vertreten. In den siebziger und achtziger Jahren wurden ganze Viertel enteignet und abgerissen um moderne Neubauten hochzuziehen, z. B. in der Nähe des Nordbahnhofs, das sieht teilweise scheusslich aus, Gebäude aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und dann mitten drin ein supermodernes Glasgebilde.
Am Wochenende vormittags gibt es zwei interessante Märkte, einmal am Sonntagmorgen am Südbahnhof(Gare du Midi), hier meint man sich in Nordafrika zu befinden. Der zweite Markt ist der Markt bei dem Schlachthaus in Anderlecht. Dazu gibt es noch den Flohmarkt unterhalb vom Justizpalast, sehenswert von innen und aussen, auf dem Place du Jeu de Balle in den Marolles, am besten Sonntagvormittags. Beim Grand Sablon ist so eine Art Antiqitätenmarkt, Samstagnachmittag und Sonntags, die Preise entsprechen mit Masse denen in Deutschland.
Was belgische Biere angeht, so gibt es in fast jeder Kneipe eine gute Auswahl belgischer Biere.
Gruss
Rainer

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Vielen, vielen Dank, Rainer! Das ist ja schon ein richtiges
Programm - und hört sich seeehr gut an!
R.B.