ich habe zwei freilaufende Hühner. Nun hat eine von ihnen sich aufs Nest gesetzt und brütet. Das tat sie schon mal. Nach drei Wochen war es dann vorbei. Nun hockt dieses Huhn wieder und bereits die vierte Woche auf ihrem Nest. Jeden Tag wird von mir erwartet, dass ich ihr Wasser und Koerner bringe. Tue ich auch. Aber was kann ich machen, damit sie ihr Interesse am Mutter werden verliert? Ich habe keinen Hahn weil ich keine Küken will. Denn wenn ein männliches Küken schlüpft, müsste ich es dann weggeben oder töten weil zwei Güggel sich ja nicht ertragen.
Die Hauptarbeit der Hühnern wäre eigentlich, dass sie den Misthaufen in Ordnung halten sollen. Aber selbstverständlich sind die Eier auch sehr willkommen.
Übrigens sah ich letzten Monat einen Fasanenhahn herumwedeln…
…Jeden Tag wird von
mir erwartet, dass ich ihr Wasser und Koerner bringe. Tue ich
auch.
wer ‚erwartet‘ das? *lach*
Die Bauern hier in der Gegend nehmen das Huhn, stopfen es in einen Sack und hängen den über Nacht auf.
Ich setze das Huhn ein, zwei Tage in einen Draht Korb (ohne Körner), oder, was auch schon geholfen hat, jeden Tag mehrere Male vom Nest scheuchen. Dann kann es dir aber passieren - wenn sie frei laufen dürfen, dass es sich in eine stille Ecke verdrückt und es dort weiter probiert.
Schluss mit der städtischen Nachsicht - keine Arbeit - kein Futter!
Erfolg…lux
joh, das geht wohl, allerdings sind zwei für einen Hahn zu wenig.
Wie war der nette Spruch von RSNemo:
„Mensch, du darfst nur eine lieben, doch der Gockel 5 - 7.“
„Mensch, du darfst nur eine lieben, doch der Gockel 5 - 7.“
Des is net ganz richtig… Ein potenter Hahn beglückt in Staatlichen Zucht-und Lehranstalten für Geflügel problemlos 30 Hühner.
Um einem Huhn das Glucken abzugewöhnen, kenne ich die " Ins-Wasser-eintauch-Methode "
Man nehme ein Huhn, tauche es in eine Wanne Wasser bis es richtig vollgesogen ist (Hühner können Wasser nicht ausstehen) und setze es dann an ein trockenes Plätzchen. Daraufhin ist es erst mal anderweitig beschäftigt.
Komische Methoden, ein Huhn am Brüten zu hindern, die da vorgeschlagen werden! Sind das Methoden von früher? Ich kann mir vorstellen, dass einfach die Eier wegnehmen genügt, oder? Warum soll man das arme Huhn denn ins Wasser tunken, oder es gar in einem Sack aufhängen?
ich hatte früher auch Hühner und Gänse… meine Oma ( Bauernhof) riet mir, wenn die nicht aufhören zu brüten, 1-2 Tage unter eine umgedrehte Blechwanne zu setzen. Durch die Henkel bekam sie Luft ( stand ja nicht ganz auf der Erde). Wichtig dabei ist wohl die Dunkelheit, so wurde es mir damals erklärt. GsD hatte ich das nur einmal. Ich habe aber jetzt mal nach Links gesucht, weil mir das auch ziemlich „hart“ vorkam, damals gabs leider noch kein Internet…
Schau mal: http://www.huehner-info.de/infos/brueten_gipseier.htm
Ich kann mir vorstellen, dass einfach die Eier wegnehmen genügt, oder?
Nein, richtig hartnäckige Hühner brüten auch ohne Eier, denen ist auch der Erfolg relativ wurscht-Hauptsache brüten.
zB brütet das Huhn des TE jetzt schon 4 Wochen (=28 Tage), wobei die Brutzeit nur 21 Tage dauert…
vielen Dank fuer deine hilfreiche Antwort. Eier habe ich das Huhn bereits weggenommen, aber das imponiert sie nicht. Aber du hast ja genuegend andere Beispiele gegeben durch den sehr nuetzlichen Link.
Sternchen von mir.
…Jeden Tag wird von
mir erwartet, dass ich ihr Wasser und Koerner bringe. Tue ich
auch.
wer ‚erwartet‘ das? *lach*
Gutenmorgen pollux36,
natuerlich ist dies das bruetende Huhn die das erwartet! Ich bin meinen Tieren gegenueber ebenso sozial wie gegenueber meine Mitarbeiter.
Die Bauern hier in der Gegend nehmen das Huhn, stopfen es in
einen Sack und hängen den über Nacht auf.
Vorschlag abgelehnt, da grausam.
Ich setze das Huhn ein, zwei Tage in einen Draht Korb (ohne
Körner), oder, was auch schon geholfen hat, jeden Tag mehrere
Male vom Nest scheuchen. Dann kann es dir aber passieren -
wenn sie frei laufen dürfen, dass es sich in eine stille Ecke
verdrückt und es dort weiter probiert.
Wuerde sie gewiss machen und dann verhungern.
Schluss mit der städtischen Nachsicht - keine Arbeit - kein
Futter!
du bist ja bereits auf die kommende politisch neue Linie (grins).
Aber hier irrst du: das Huhn arbeitet sehr wohl, nur macht sie nicht DIE Arbeit die mir nuetzt. Aber das mit dem Drahtkorb (natuerlich MIT Futter und Wasser) werde ich ausprobieren. Danke fuer deine Reaktion.
meine Oma hat eine solche Henne nur kurz mit dem Hinterteil in
den (kalten) Bach getaucht. Dann war Ruhe mit brüten.
Gruß
Kati
Hallo Kati,
danke fuer deine Antwort. Du meinst deine Oma hat fuer ueberhitzte Hormon Taetigkeiten das Huhn kalt duschen empfohlen und praktiziert.
(grins). Laesst mich an andere Faelle denken (nicht huehnerisch).