zum Einläuten des Wochenendes hab ich auch mal ne „was-für-Tips-habt-Ihr-da-Frage“:
Plot: Garage/ex-Stall, also Gartengebäude plus Regenrinne plus Tonne
Ergebnis: Regenwasser in Tonne (bei mir ne alte Badewanne)
Problem: weil auf Dach und in Rinne keiner putzt und schrubbt,
enthält das Wasser alles mögliche an Bröseln
Folge: mit der Zeit - v.a. nach Abfüllen in Kansister zum Büroblumengiessen
„möckt“ das Wasser mehr oder weniger anwidernd…
Inhaltlich sehe ich keine Probleme, ist nix anderes wie „Brennnesselbrühe light“, oder? - jedenfalls ist das (weiche) Wasser hier in der Muschelkalkgegend Gold wert für die Pflanzen
Aber optisch und olfaktorisch isses halt nicht immer toll
Hallo.
Du hast recht, Regenwasser ist Gold wert zum Blumengiessen. Mein Tipp: Gleich nach dem Regen, wenn sich die Schwebeteilchen im Wasser gesetzt haben, in rostfreie Behälter abfüllen und im Keller kalt und dunkel stellen. Das hält sich wochenlang frisch und geruchsneutral.
Gruss Peter
Hab das Wasser in den üblichen grünen 200-Liter-Tonnen mit Deckel
(außer dem in meiner alten Badewanne); alles im Schatten
hilft aber leider nicht, da ich den Verdacht habe, dass das müffelnde von anaeroben „Bakten“ kommt, die sich weder um Licht noch um besondere Wärme (Temp. im Schatten reicht offenbar) scheren…
Dass es nahrhaft zu sein scheint, darauf deuten auch im Sommer „entstehende“ Bevölkerungen kurz vorm Parlamentarismus (=Mückenlarven) hin…
Besonders schlimm ist es, wenn die Blütenblätter des Hartriegels reinfallen, die scheinen besonders gern „verbaktet“ zu werden…
-> daher war meine Idee Luft reinzubringen
(wie wir es in der Schule von der Kläranlage gelernt haben) = werd mir vllt. mal 'n Solarpümpchen zulegen und das einfach ausprobieren (hat da wer Erfahrungen?)
ja das hab ich auch schon versucht (vom „Satz“ abheben…)
das mit dem Keller find ich unpraktisch (alles wieder hochschleppen…)
aber hinterm Haus isses auch kühl…
Dumm ist nur, dass das Wasser braun bleibt und offensichtlich „lebt“ (Brot sprich ab IQ 40 angeblich auch…), muss vllt. mal mit dem Mikroskop reinschauen…
Sobald es ein paar kalte Tage gab ist es schlagartig anders: das Herbstwasser ist komplett klar und ich kann es ein halbes Jahr aufbewahren ohne Trübung oder Geruch… (dann eben schon im Keller bzw. ehem Stall, sprich frostfrei…)
kennst Du SODIS? Gugel mal danach, oder schau gleich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/SODIS
Damit solltest Du das Büroblumengießwasser immerhin keimfrei bekommen.
Ob Du den Mief auf diese Art ausschalten kannst, weiß ich nicht; vielleicht geht es, wenn Du das Wasser relativ frisch nach einem Regenguß abpasst. Die Methode ist aber so herzerfrischend einfach, dass Du es einfach auf einen Versuch ankommen lassen könntest.