Seit ich meinen Fernseher am digitalen Sat-Receiver betreibe, ist ein Brummton (vermutlich 50 Hz) zu hören. Dieses Brummen läßt sich reduzieren, indem ich die Lautstärke am Fernseher reduziere (damit reduziert sich auch das Brummen) und die Lautstärke mit dem Receiver hochregle. Das hat aber den Nachteil, daß dann die Lautstärke nach oben sehr begrenzt ist.
Gibt es dafür noch andere Abhilfe?
Das Brummen ist auch bei Stummschaltung noch genauso da.
Ein ähnliches Brummen gab es auch schon, als ich noch über BK angeschlossen war und einen Videorecorder am TV-Gerät angeschlossen hatte.
Ohne Zusatzgeräte ist der Ton rein.
Hallo
Das Gleiche Problem hatte ich mit meiner Dreambox auch, was du brauchst nennt sich Mantelstromfilter und seit dem habe ich ruhe 
http://de.wikipedia.org/wiki/Mantelstromfilter
Gruß,djohm
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Hallo,
für Satellitenanlagen funktioniert diese Methode nicht, da die LNBs mit Gleichstrom gespeist werden und die Polarisationsebene damit umgeschaltet wird. Der Mantelstromfilter unterbricht den Gleichstrom.
Dann verwendet man alternativ einen Trennübertrager.
Trennübertrager haben die Aufgabe, Wechselspannungssignale weiterzuleiten aber Gleichspannungen zu entkoppeln. Sie dienen folglich der gleichspannungsmässigen Entkopplung von Audiokomponenten bei z.B. Brummschleifen. Eine solche Brummschleife kann dann vorliegen, wenn ein Netzbrumm auch bei abgezogenem Antennenkabel hörbar ist. Der Fehler wird in diesem Fall durch eine doppelte Schutzerdung über beispielsweise die Netzstecker hervorgerufen.
Schönen Gruß
Und wieder was gelernt 
Gruß,djohm
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Hallo,
für Satellitenanlagen funktioniert diese Methode nicht, da die LNBs mit Gleichstrom gespeist werden und die Polarisationsebene damit umgeschaltet wird. Der Mantelstromfilter unterbricht den Gleichstrom.
Dann verwendet man alternativ einen Trennübertrager.
Wenn ich die ursprüngliche Anfrage richtig gelesen habe, handelt es sich nicht um ein Problem zwischen LNB und Receiver, sondern ein Problem zwischen Receiver und Fernsehempfänger. Bei der Verbindung dieser beiden Geräte ist die Fernspeisung der LNBs doch gar nicht beteiligt.
Oder?
merimies
Hallo merimis,
der Fragesteller sagte:
Ein ähnliches Brummen gab es auch schon, als ich noch über BK angeschlossen war und einen Videorecorder am TV-Gerät angeschlossen hatte. Ohne Zusatzgeräte ist der Ton rein.
Dieses Brummen kommt eigentlich nur vor bei Geräten, die einen normalen Schuko-Stecker haben. Wenn kein Gerät so einen Stecker hat, dann gibt es eine andere Ursache.
Man kann dieses Brummen schon beim Aufbau einer Anlage vermeiden, in dem man alle Geräte an die gleiche Steckdosenleiste anschließt, weiter entfernte Geräte dann über Verlängerungen auch an diese Steckdosenleiste. Falls ein Gerät einen Anschluß an eine Antenne oder einen Kabelanschluß hat, (nicht bei einer Satellitenanlage) dann sollte hier ein Mantelstromfilter eingesetzt werden.
Wenn nicht alle Geräte in die gleiche Steckdosenleiste gesteckt werden können, dann kann man auch einen Trennübertrager verwenden. Diese gibt es im KFZ-Bereich und auch im Hifi-Bereich. Ein Trennübertrager ist im Prinzip ein kleiner Trafo und hat damit als Nachteil einen eingeschränkten Frequenzgang. Ein Trennübertrager dürfte nicht mehr als 50 Euro kosten.
Wenn man den PC an eine Stereoanlage anschließt, dann hat man auf jeden Fall ein Gerät mit Schuko-Stecker, und die Probleme sind vorprogrammiert.
Über optische Kabel wird ein solches Brummen nicht übertragen, deshalb gibt es z.B. beim PC-Anschluß die Möglichkeit, über eine Soundkarte mit optischem Digitalausgang dieses Brummen zu vermeiden. Man kann auch einen externen AD-Wandler einsetzen, das hat den Vorteil, das man den PC nicht aufschrauben muß.
Eine zulässige Lösung wäre auch ein Trenntrafo, an den man das geerdete Gerät anschließt. Wenn ich mich recht erinnere, ist es aber verboten, mehrere Geräte über einen einzigen Trenntrafo zu betreiben. Am besten kauft man erst gar keine geerdeten Geräte, der Sinn für den Hersteller ist nämlich nicht eine höhere Sicherheit, sondern die Einsparung eines VDE 0551-konformen Netztrafos.
Mein eigentlicher Beitrag richtete sich nur gegen den Mantelstromfilter, den DJ-Ohm vorgeschlagen hat und den man bei einer Satellitenanlage nicht einsetzen kann. Und ob der Schirm oben am Mast vielleicht auch noch geerdet ist, weiß ich nicht. Das wäre auf jeden Fall falsch.
Vielleicht meldet sich der Fragesteller noch einmal und klärt uns auf, wie seine Anlage angeschlossen ist. Aber die Erfahrung hat mir gezeigt, das meistens nichts mehr kommt. Warum weiß ich auch nicht und kann mir auch keinen Grund vorstellen. Deshalb habe ich in meiner ersten Antwort auch nichts davon erzählt wegen der gleichen Steckerleiste und Schukostecker usw. Zu oft kam schon eine dumme Bemerkung zurück wie „weiß ich, habe ich so gemacht“ oder ähnliches.
Ich hoffe das der Fragesteller, der ja selber auch Elektroingenieur ist, mal seine Meinung äußert und mithilft, die „Störung“ zu beheben.
Schließlich hat er als Pensionär Zeit genug.
Schönen Gruß
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Hallo HaWo,
ich bin da sicherlich nicht der Spezialist.
Aber ich tippe da mal auf ein schlecht abgeschirmtes Kabel (dann Ferritt-Kerne in der Nähe der Stecker um das Kabel legen) oder einen Potenzialunterschied, wie er mal bei Geräten mit zweipoligem Stromstecker auftritt (ohne Schutzleiter-Anschluß).
Bitte doch mal einen Bekannten, der sich mit Elektronik (und Arbeitssicherheit) auskennt, die Massen der beiden Geräte zu erden und schau mal, ob das Brummen dann noch auftritt.
Gruß
Markus
für die vielen Erläuterungen bin ich dankbar.
Es brummt auch bei abgezogenem Antennenkabel.
Die Schüssel befindet sich an einer recht gut isolierten Hauswand und ist nicht geerdet.
Es ist zwar noch ein Radio und ein DVD an der gleichen Steckdosenleiste, aber die haben keinen Einfluß. Der Sat-Receiver ist mit eingebautem Festplatten-Recorder.
Was mir heute erst auffällt: der Brumm ist abhängig vom TV-Bild. Bei Szenenwechsel verändert er sich. Bei dunklen Bildern ist er leiser. Der Brumm kommt erst, wenn sich das Sat-Gerät hochgearbeitet hat und das Bild erscheint. Es kann auch sein, daß ich die Brummfrequenz zu tief einschätze, vielleicht sinds auch um die 100 Hz.
Alle Geräte haben Eurostecker, was heißt daß keine Brummschleifen entstehen können.
Interessant ist der Fall nicht nur für mich, sondern auch für 2 andere Mitbewohner im Haus, die das gleiche Problem haben, seit wir auf Schüssel umgestiegen sind.
Grüße Hans
Hallo Hans,
vielen Dank für das Feedback!
Das macht die Sache leider nicht einfacher. Eher eindeutiger, denn dann kann es nur an der Installation der Satellitenanlage liegen.
Versuche bitte mal herauszufinden welches Koax-Kabel verlegt wurde, das ist immer auf dem Mantel in ein bis zwei Meter Abständen aufgeprägt, z.B. KOX 90. Denn nicht jedes Koax-Kabel ist „Satellitentauglich“, weil eine viel höhere Frequenz übertragen werden muss als bei analogem Empfang oder BK.
Der Brumm kommt erst, wenn sich das
Sat-Gerät hochgearbeitet hat und das Bild erscheint.
Lasse doch mal das Sat-Gerät „hocharbeiten“ und schalte dann erst das Fernsehgerät ein, ob es dann sofort passiert.
Ohne Zusatzgeräte ist der Ton rein
Ohne welche? Ohne Receiver kommt doch gar nichts. Ist das bei den anderen auch so? Alles identisch?
Ich bin auf deine Antwort gespannt. Vielleicht liest das ja Hahnawackel auch und hat die Lösung im Ärmel. Sonst schreibe ich ihm morgen eine Mail.
Schönen Abend
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Hallo,
ich bin da sicherlich nicht der Spezialist.
Merkt man.
Das:
Aber ich tippe da mal auf ein schlecht abgeschirmtes Kabel
(dann Ferritt-Kerne in der Nähe der Stecker um das Kabel
legen)
ist Unsinn. Was einmal in der Leitung drin ist, bekommt man mit ein paar Ferritringen nicht mehr weg. Zudem geht es hier um einen Brumm - also um Frequenzen, die sich für einen Ferritring eh’ nicht interessieren.
Das:
oder einen Potenzialunterschied,
kann sein. Nur die Begründung:
wie er mal bei Geräten mit zweipoligem Stromstecker auftritt (ohne
Schutzleiter-Anschluß).
ist falsch. Die Potentialunterschiede treten genau dann auf, wenn zwei Geräte sich auf unterschiedliche Potentiale beziehen. Z.B. durch zwei verschieden geerdete Antennen. Oder eine Antenne und einen Schukostecker.
Bitte doch mal einen Bekannten, der sich mit Elektronik (und
Arbeitssicherheit) auskennt, die Massen der beiden Geräte zu
erden und schau mal, ob das Brummen dann noch auftritt.
Schlechte Idee, weil gefährlich. Man darf aus einem Schutzklasse2-Gerät nicht einfach teilweise ein Schutzklasse1-Gerät machen, weil niemand weiß, ob dann wirklich alle Gehäuseteile sicher miteinander und mit dem Schutzleiter verbunden sind. Und es ist auch deshalb verboten, weil dadurch Antennen konstruiert werden können, die zu erhöhter Störaussendung und Störempfindlichkeit führen können.
Insofern könnte es vielleicht Abhilfe bringen, aber die Abhilfe darf so nicht angewandt werden.
Gruß
loderunner
Hallo,
heute bin ich weitergekommen mit dem Brummproblem. Ich habe ein neues Scartkabel ausprobiert. Das hat zwar auch nichts gebracht, aber bei der Gelegenheit habe ich das Scartkabel auf AV2 (normalerweise für Rec, Cam oder so) ausprobiert und siehe da, der Brumm wurde so leise, daß ich damit leben kann. Vielleicht hat die AV1-Buchse am TV einen Macken.
Bei meinem Nachbarn bin ich auch fündig geworden. Sein TV hat als einziges Gerät an der Stromleiste einen Schuko. Trotzdem habe ich die Schuko isoliert, und der Brumm war ganz weg. Wahrscheinlich schwirrt in seinem Wohnzimmer irgendeine Schleife (vermutlich der PC am anderen Ende des Wohnzimmers, aber den wollte er nicht ausschalten).
zur weiteren Info:
der Brumm an meinem eigenen Gerät war auch vorhanden, als ich die Satleitung abschraubte. Es handelt sich übrigens um eine m.E. hochwertige Antennen- und Multischalterzuleitung vom Typ „VIALUNA CCD130 ClassA GEL“.
Mein Hinweis, daß kein Brumm zu hören ist, wenn sonst kein anderes Gerät angeschlossen ist, sollte heißen, daß ich den TV nochmals am alten BK-Anschluß angeschlossen hatte ohne Recorder und so.
Wie gesagt ist der Brumm an meinem TV nicht ganz weg (etwas lauter als im Alleinbetrieb) aber nicht mehr störend. Aber kann es nicht auch sein, daß die Geräte nicht so gut abgeschirmt sind, so daß sich induktiv/kapazitiv gegenseitige Beeinflussungen ergeben. Da ich nun davon ausgehe, daß sich nur die beiden Geräte (TV und Sat-Rec) gegenseitig beeinflussen und das abhängig vom TV-Bild (hell oder dunkler). In einem anderen Kommentar las ich übrigens, daß jemand auch Brumm hatte in Abhängigkeit davon, ob er am Sat-Rec die Favoritenliste einblendete oder nicht.
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Hallo Hans,
danke für die erfreuliche Nachricht. Kannst du damit leben, ich denke schon.
Übrigens, einen lautlosen Fernseher gibt es nicht. Alleine die Ablenkeinheit erzeugt aus sich heraus schon einen Ton abhängig davon, welches Fernsehgerät man betreibt. Und wenn man sehr „hellhörig“ ist kann es auch passieren das man diese technisch bedingten Schwingungen hört. Und wenn dann auch noch die Resonanz des Unterbaus auf welchem das Gerät steht getroffen wird, kann das unangenehm sein und man sucht sich tot.
Kennst du den Trick mit dem Schraubenzieher? Den Griff fest gegen ein Ohr drücken und mit der Klinge das Objekt abhorchen. Funktioniert wunderbar um heraus zu finden, von wo genau ein Geräusch kommt, bis auf wenige Zentimeter.
Vor einer Stunde habe ich dem „Hahnawackel“ eine Mail geschrieben, mal sehen was er dazu sagt. Kannst ja mal hier im Forum weiter unten nachsehen, er meldet sich öfters mal professionell zu Wort.
Bei deinem Nachbarn solltest du mal folgendes testen:
den Schutzleiter wieder anschließen und nur den Stecker um 180° drehen, also N und L tauschen. Das wirkt manchmal Wunder.
Schönen Abend
Hallo,
ich bin da sicherlich nicht der Spezialist.
Merkt man.
Das:
…
ist Unsinn.
…
Insofern könnte es vielleicht Abhilfe bringen, aber die
Abhilfe darf so nicht angewandt werden.
Hallo Loderunner1,
Du kannst Recht haben, das die Anwendung meines Vorschlags nicht erlaubt ist. Aber ich bemühe mich wenigstens, meine Texte auf eine nette und vor allen Dingen höfliche Art und Weise zu verfassen.
Außerdem ist vielleicht ein nicht erlaubter Lösungsansatz hilfreicher als Artikel zu schreiben, in denen anderen Hilfswilligen nur mitgeteilt wird, was alles nicht geht.
Gruß
Markus
ich schließ mal den Fall ab. Das mit der Ablenkeinheit würde sich wohl mit meiner Erfahrung bezüglich der Bildabhängigkeit des Brummens decken.
Das mit dem Verdrehen des Schukos habe ich probiert. Hat aber nichts gebracht. Vermutlich sollte man alle Geräte im Sicherungsstomkreis, vielleicht an der ganzen Phase des Haushalts auf gleiche Erdung bringen.
Vielen Dank für die ganzen Ausführungen.
Grüße
Hans
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Hallo,
Aber ich bemühe mich wenigstens, meine
Texte auf eine nette und vor allen Dingen höfliche Art und
Weise zu verfassen.
Ich auch.
Und wenn ich keine sinnvollen weiteren Vorschläge habe, halte ich einfach die Finger still.
Außerdem ist vielleicht ein nicht erlaubter Lösungsansatz
hilfreicher als Artikel zu schreiben, in denen anderen
Hilfswilligen nur mitgeteilt wird, was alles nicht geht.
Es gab schon Hinweise.
Was an einem nicht erlaubten und damit undurchführbaren weiteren Lösungsansatz, gemischt mit falschen Vermutungen dann hilfreich sein könnte, müsstest Du mal erklären.
Gruß
loderunner