Brummen und Dröhnen

Hallo,

seit kurzem wohne ich in einem Hochhaus in der obersten, 15. Etage! Das Hochhaus stammt aus den späten 60er und ist nicht isoliert und aussen schön mit Asbestplatten zugetackert!
Am Anfang ist es mir nicht aufgefallen aber seit einiger Zeit höre ich ein Brummen und Dröhnen das sich anhört als würde bei geschlossenem Fenster ein LKW mit laufendem Motor davor stehen, manchmal ist es schon fast ein Donnern. Es wechselt der Rhythmus und mal ist es lauter und mal schwächer. Aber im Prinzip geht das 24 Stunden am Tag ab und an ist auch fast nix zu hören. Ich habe versucht es zu lokalisieren was aber nicht möglich ist. Das einzig was ich sagen kann ist dass es in zwei Zimmern besonders schlimm ist und zwar in bestimmten Bereichen. In einem Zimmer ist es Richtung Aussenwand sehr deutlich zu hören. Um das Haus herum sind einige Strassen und je nach Uhrzeit auch viel Verkehr. Jetzt dachte ich evtl. kommt das von den Autos. Aber es ist auch Nachts schon so gewesen wenn kein Auto zu hören war. Fataler weise hört man das Brummen auch mit Ohropax, auf die ich früher in der alten Wohnung ausgewichen bin wenns mal zu laut war. Es nervt wirklich sehr und ich weiss nicht was ich da tun kann.

Habt ihr eine Idee was das sein kann?

Danke schon mal für eure Hilfe

Hallo,

ich tippe mal auf irgendeine geregelte Pumpe.
Würde mich nicht wundern, wenn das Geräusch aus einem Betriebsraum im Keller kommt.

Du müsstest mal nachts um 3, wenn alle schlafen, das Geräusch orten.

Viel Erfolg

Hallo Fragewurm,

Im Gegensatz zu Rold tippe ich eher auf ein Lüftung.
Da müssten Abluft-Ventilatoren auf dem Dach sein.

Die müsst man Nachts mal kurz abschalten, dann weiss man es.

MfG Peter(TOO)

Hallo Lost

Wie Peter schon schrieb, können Lüfter auf dem Dach die Ursache sein.
Es ist aber auch möglich, dass in der einen oder anderen Wohnung eine Split Klimaanlage werkelt.
Die brummende Quelle ist der im Außenteil laufende Lüfter, die m.W. selten richtig rund laufen und mit Frequenzen zwischen 30 und 70 Hz die Umgebung stören.

Diese Frequenzen setzen sich auch hervorragend als Körperschall fort.
Das heißt, am Außengerät der KA hört man fast nichts, aber über das Fenster und die Wand wird der Schall kräftig weitergeleitet. Betonwände bilden dabei noch einen kräftigen Resonanzboden.

Die Folgerung: Suchen, suchen.
In einem ähnlichen Fall wurden die Hausfronten mit einem Richtmikrofon „abgegrast“, erfolgreich.

Viel Glück
R.

Danke für eure Antworten,
Einen kleinen Störenfried könnte ich schon ausmachen. Der Kühlschrank! Obwohl der in der alten Wohnung nicht aufgefallen ist! Scheint wohl an der Bausubstanz zu liegen, denn in der neuen Wohnung sind Wände und Decken aus Beton. Und in der alten Wohnung waren die Wände aus simplen Backsteinen und in den Decken unter anderem Balken und so Strohzeugs!
Interessant ist auch, dass es in jedem Zimmer Stellen gibt an denen es besonders schlimm ist und an manchen Stellen wesentlich leiser ist! Im innenliegenden Bad ist es z.B auch sehr laut! Aber alles in allem hätte ich nicht gedacht das Beton da so schlimm ist!
Ich werde weiter auf die Suche gehen und euch berichten!

Gruß Lost

Hallo,

Da wirkt/wirken wohl eine oder einige Betonflächen als „Resonanzboden“ ähnlich einer Trommelbespannung, es können lokale Maxima und Minima durch Interferenzen auftreten; solche Phänomene würden zu deiner Beschreibung passen. Die Suche nach der Primärquelle kann (zeit)aufwändig sein.

Es grüßt

Silberloewe99

nun als Quelle habe ich in der Hauptsache den Verkehrslärm im Verdacht. Daran lässt sich leider nicht viel ändern.

Gruß
Lost