Hallo Hudel,
Achja, in welchem Leistungsbereich ist deine Endstufe so
angesiedelt ?
Mist! Hab eben nicht dran gedacht nachzuschauen. Ich meine
aber die lag so bei 5 Watt.
Ob 5W oder 8W ist nicht wichtig, aber bei 500W werden einige Probleme auch grösser.
… Aber wie
sieht es mit der Bauteiltoleranz aus? Wirkt sich die nicht
auch auf die Brummspannung aus (evtl noch mehr als die
Leitungswiderstände)?
Die Spielen beim Brummen eigentlich keine Rolle.
Bekomme ich die Brummspannung weg indem ich einen gemeinsamen
Sternmassepunkt auf der Verstärkerplatine nutze?
Muss ich die beiden Elkos auf der Netzplatine verbinden?
Wenn du die Schaltung aus Trafo, Br.-Gleichrichter und Elko betrachtest, solltest du den Abgang für den Verstärker an den Anschlüssen des Elkos anlöten.
Der Ladestrom in den Elko kann ja nur dann fliessen, wenn die Trafospannung höher als die Spannung am Elke ( plus DiodenStrecken) ist. Somit fliesst also der Ladestrom nur während z.B. 1ms, 9ms fliesst gar kein Strom IN den Elko (bei 50Hz). Wenn dein Netzteil nun mit 1A DC belastet wird, hast du schnell Stromspitzen von 10A und höher, Welche über die Leitung von der Gl.-Brücke zum Elko fliessen.
Bei solchen Überlegungen wird es wichtig, jede elektrische Verbindung als Widerstand zu betrachten.
Sternmasse bedeutet, dass es eine Zentralen Punkt gib, an welchem jeder Masseanschluss angeschlossen wird, auch wenn dabei im Gerät 2 Masse-Drähte parallel verlaufen.
Eine Punkt hab ich noch total vergessen:
Der Trafo !
Der hat ja noch ein Magnetfeld, das Streufeld. Jeder Draht welcher durchs Streufeld geführt wird, funktioniert als Trafowicklung, es wird also eine Spannung in ihm induziert.
Ringkerntrafos haben ein recht geringes, symmetrisches Streufeld.
EI-Kerne Haben ein recht grosses Streufeld, vor allem in derjenigen Richtung wo die Spule nicht von Eisen umgeben ist. Es spielt also auch eine Rolle wie der Trafo ins Gehäuse eingebaut wird. Eine Drehung des Trafos um 90° kann auch schon viel ausmachen !
Ach ja. Mir fällt Grade noch ein dass ich das Netzteil eh
ändern muss, da ich zwar einen Trafo mit 2 sec-wicklungen
habe, aber die nicht gleich sind. die spannungen hatte ich
damal über einen poti in den entsprechenden Bereich geregelt.
eigentlich hatte ich mir gedacht wäre es sinnvoller die
spannungsstabilisierung per z-diode zu regeln, oder gleich
einen passenden trafo zu suchen.
Bei deiner Leistungsklasse würde ich eher einen 78xx verwendet, an Stelle einer Z-Diode.
MfG Peter(TOO)