Brummender Audioverstärker - hilft Kondensator?

Hallo zusammen!

Ich hatte mir wärend meiner Ausbildung mal einen Audioverstäker zusammengebaut, der aus 2 Mono-Verstärkern und einem Netzteil bestht.

Die beiden Monoverstärker selber funktionieren einwandfrei. Auch ein Stereobetrieb ist kein Probelm solange sie mit einer Batterie gespeist werden. Ein Mono-Verstärker am Netzteil geht auch problemlos, aber sobald der 2. Verstärker hinzugeschaltet wird bekomme ich ein richtig fettes Brummen rein.
Der Aufbau des Netzteils ist absolut minimalistisch gehalten:
Ein Trafo - 2 Gleichrichter - 2 Elkos - 2 Potis.

Meine Vermutung geht dahin dass sich ein stroboskopischer Effekt bemerkbar macht und ich den beseitigt bekomme indem ich einem Gleichrichter einen Kondensator vorschalte und so eine Phasenverschiebung hervorrufe.

Liege ich damit evtl. richtig, oder ist das reine Zeitverschwendung?

Vielen Dank für die Antworten im Voraus!

Gruß Hudel

Hallo,

Meine Vermutung geht dahin dass sich ein stroboskopischer
Effekt

Was soll das sein?

bemerkbar macht und ich den beseitigt bekomme indem ich
einem Gleichrichter einen Kondensator vorschalte und so eine
Phasenverschiebung hervorrufe.

Ein Gleichrichter und ein Kondensator zur Phasenverschiebung? Und welche Phase soll da verschoben werden und warum?

Liege ich damit evtl. richtig,

ich behaupte einfach mal: nein.

Da wirst Du durch die zwei Gleichrichter wohl eine Brummschleife gebastelt haben. Das Problem: das kann man von hier aus nicht sehen. Hat der Trafo zwei Sekundärwicklungen, also eine für jeden Verstärker, oder ist es eine gemeinsame? Wie groß sind die Elkos? Wie lang ist die Leitung zwischen Endstufe und Netzteil? Haben die Endstufen nochmal einen Elko an der Versorgungsspannung? Wo ist der Massepunkt? Was ist mit der Vorstufe - brummt die evt.? Wo hat die ihren Masseanschluss? Gibt es weitere Versorgungspannungen für die Endstufe oder läuft alles auf einer Spannung?

Gruß
loderunner

Danke für die schnelle Antwort!

Meine Vermutung geht dahin dass sich ein stroboskopischer
Effekt

Was soll das sein?

Der Stroboskopische Effekt ist der, der bei der Anschaltung meherer Leuchtstoffröhren an einer Phase dazu führen kann dass der Lauf eines Motors falsch wahrgenommen wird. Der wird in einem solchen Fall eben durch einen vorgeschalteten Kondensator unterdrückt.

bemerkbar macht und ich den beseitigt bekomme indem ich
einem Gleichrichter einen Kondensator vorschalte und so eine
Phasenverschiebung hervorrufe.

Ein Gleichrichter und ein Kondensator zur Phasenverschiebung?
Und welche Phase soll da verschoben werden und warum?

Die Phase soll vor dem Gleichrichter verschoben werden um eben den stroboskopischen Effekt zu unterbinden.

Da wirst Du durch die zwei Gleichrichter wohl eine
Brummschleife gebastelt haben.

Definition!?

Hat der Trafo zwei Sekundärwicklungen,
also eine für jeden Verstärker, oder ist es eine gemeinsame?

Der hat 2. Vollkommen separat, also kein Mittelabgriff.

Wie groß sind die Elkos?

3 cm lang und 1,8cm im Durchmesser. Warum fragst Du?
Die Kapazität liegt übrigens bei 2200 yF.

Wie lang ist die Leitung zwischen
Endstufe und Netzteil?

ca. 20cm

Haben die Endstufen nochmal einen Elko
an der Versorgungsspannung?

Jep!

Wo ist der Massepunkt?

?Verstehe die Frage nicht wirklich!?

Was ist mit
der Vorstufe - brummt die evt.?

Nö. Die Verstärker haben ja auch an sich kein Problem, solange sie eine entsprechende Gleichspannung bekommen.

Wo hat die ihren
Masseanschluss?

Auf der verstärkerplatine.

Gibt es weitere Versorgungspannungen für die
Endstufe oder läuft alles auf einer Spannung?

Gibt nur eine Spannungsquelle (wie gesagt mit 2 Wicklungen). Je Kanal wird die Spannung gleichgerichtet.

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich davon überzeugt dass das Brummen mit dem Netzteil zusammen hängen muss.

Gruß Hudel

Hallo Hudel,

Meine Vermutung geht dahin dass sich ein stroboskopischer
Effekt

Was soll das sein?

Der Stroboskopische Effekt ist der, der bei der Anschaltung
meherer Leuchtstoffröhren an einer Phase dazu führen kann dass
der Lauf eines Motors falsch wahrgenommen wird. Der wird in
einem solchen Fall eben durch einen vorgeschalteten
Kondensator unterdrückt.

Das mag aber das E-Werk nicht so, wegen dem CosPhi. Normalerweise verteilt man die Leuchten auf drei Phasen.

Und das kannst du an deiner Endstufe sehen ?!?! :wink:)

Ein Gleichrichter und ein Kondensator zur Phasenverschiebung?
Und welche Phase soll da verschoben werden und warum?

Die Phase soll vor dem Gleichrichter verschoben werden um eben
den stroboskopischen Effekt zu unterbinden.

Also nochmals, sowas gibt es nicht in diesem Zusammenhang !!

Da wirst Du durch die zwei Gleichrichter wohl eine
Brummschleife gebastelt haben.

Definition!?

Das sind eigentlich Grundlagen.
Kennst du den zeitlichen Stromverlauf bei einem Gleichrichter ?
Da fliessen kurzzeitig grosse Ströme.
Ströme verursachen Spannunsgabfälle.
Und NF-Verstärker verstärken die nun mal, da sie bei 100Hz liegen.

Hat der Trafo zwei Sekundärwicklungen,
also eine für jeden Verstärker, oder ist es eine gemeinsame?

Der hat 2. Vollkommen separat, also kein Mittelabgriff.

Und mit jeder Wicklung speist du dann einen Brückengleichrichter, sodass die beiden Gleichspannungen galvanisch getrennt sind ?

Wie groß sind die Elkos?

3 cm lang und 1,8cm im Durchmesser. Warum fragst Du?
Die Kapazität liegt übrigens bei 2200 yF.

Oooch, die Frage hast du doch schon richtige verstanden !!

Wie lang ist die Leitung zwischen
Endstufe und Netzteil?

ca. 20cm

Jetzt könnte man noch nach dem Querschnitt fragen.
Achja, in welchem Leistungsbereich ist deine Endstufe so angesiedelt ?

Haben die Endstufen nochmal einen Elko
an der Versorgungsspannung?

Jep!

Wo ist der Massepunkt?

?Verstehe die Frage nicht wirklich!?

Sagt die der Begriff Sternmasse etwas ??
Zwischen elektrisch richtig verdrahtet und möglichst kleinen Störspannungen gibt es einen Unterschied.

Jeder Draht hat einen Widerstand.
Wenn ich jetzt z.B. eine Blinklampe an einem Netzteil anschliesse entsteht an der Leitung ein Spannungsabfall, der dem Blinkrythmus der Lampe entspricht.
Wenn ich jetzt am selben Netzteil noch einen Verstärker anschließe, macht es einen Unterschied ob ich für diesen einen eigenen Draht bis zum Netzteil lege oder den direkt mit dem Masseanschluss der Blinklampe verbinde. Im letzteren Fall habe ich den durch die Blinklampe erzeugten Spannungsabfall auch am Eingang des Verstärkers als Störsignal anliegen.

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich davon überzeugt dass das
Brummen mit dem Netzteil zusammen hängen muss.

Und wir sind davon überzeugt, dass das Problem nur an der Verdrahtung liegt :wink:)

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter,

du schriebst ein paar weiter runter Zeilen, dass dieses Wissen eigentlich Grundwissen sein sollte.

Kannst du mir ein Fachbuch empfehlen wo ich mich über die in diesem Thread besprochenen Grundlagen informieren kann?

Grüße, Matthias.

Also nochmals, sowas gibt es nicht in diesem Zusammenhang !!

Da wirst Du durch die zwei Gleichrichter wohl eine
Brummschleife gebastelt haben.

Definition!?

Das sind eigentlich Grundlagen.
Kennst du den zeitlichen Stromverlauf bei einem Gleichrichter
?

Da fliessen kurzzeitig grosse Ströme.
Ströme verursachen Spannunsgabfälle.
Und NF-Verstärker verstärken die nun mal, da sie bei 100Hz
liegen.

Hat der Trafo zwei Sekundärwicklungen,
also eine für jeden Verstärker, oder ist es eine gemeinsame?

Der hat 2. Vollkommen separat, also kein Mittelabgriff.

Und mit jeder Wicklung speist du dann einen
Brückengleichrichter, sodass die beiden Gleichspannungen
galvanisch getrennt sind ?

Wie groß sind die Elkos?

3 cm lang und 1,8cm im Durchmesser. Warum fragst Du?
Die Kapazität liegt übrigens bei 2200 yF.

Oooch, die Frage hast du doch schon richtige verstanden !!

Wie lang ist die Leitung zwischen
Endstufe und Netzteil?

ca. 20cm

Jetzt könnte man noch nach dem Querschnitt fragen.
Achja, in welchem Leistungsbereich ist deine Endstufe so
angesiedelt ?

Haben die Endstufen nochmal einen Elko
an der Versorgungsspannung?

Jep!

Wo ist der Massepunkt?

?Verstehe die Frage nicht wirklich!?

Sagt die der Begriff Sternmasse etwas ??
Zwischen elektrisch richtig verdrahtet und möglichst kleinen
Störspannungen gibt es einen Unterschied.

Jeder Draht hat einen Widerstand.
Wenn ich jetzt z.B. eine Blinklampe an einem Netzteil
anschliesse entsteht an der Leitung ein Spannungsabfall, der
dem Blinkrythmus der Lampe entspricht.
Wenn ich jetzt am selben Netzteil noch einen Verstärker
anschließe, macht es einen Unterschied ob ich für diesen einen
eigenen Draht bis zum Netzteil lege oder den direkt mit dem
Masseanschluss der Blinklampe verbinde. Im letzteren Fall habe
ich den durch die Blinklampe erzeugten Spannungsabfall auch am
Eingang des Verstärkers als Störsignal anliegen.

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich davon überzeugt dass das
Brummen mit dem Netzteil zusammen hängen muss.

Und wir sind davon überzeugt, dass das Problem nur an der
Verdrahtung liegt :wink:)

MfG Peter(TOO)

Hallo Matthias,

Hier was Kurzes:
http://www.funk-tonstudiotechnik.de/Brummschleifen.PDF

Wie gut ist dein Englisch ?
Zu entsprechenden Datenblättern und AppNotes hätte ich dir jede Menge Links.

MfG Peter(TOO)

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hi,

wenn der trafo tatächlich 2 galvanisch getrennte ausgangswicklungen hat, verbinde mit einem möglichst kurzen und dicken stück kabel die minuspole der netzteilelkos. (im normalfalle sollte das auch der von loadrunner angesprochene massepunkt sein)

gruss wgn

Hiho!

wenn der trafo tatächlich 2 galvanisch getrennte
ausgangswicklungen hat, verbinde mit einem möglichst kurzen
und dicken stück kabel die minuspole der netzteilelkos. (im
normalfalle sollte das auch der von loadrunner angesprochene
massepunkt sein)

Da meine Ausbildung nun schon einige viele Jahre zurück liegt muss ich doch mal etwas doof fragen was ich damit erreiche…?

ich sag schonmal dane für den Rat.

Gruß Marco

Hiho!

Das mag aber das E-Werk nicht so, wegen dem CosPhi.

will dir an dieser stelle ein wenig widersprechen: Bei der reihenschaltung von 2 Leuchtstoffröhren wird das schon gemacht. Schimpft sich dann Duoschaltung.

Normalerweise verteilt man die Leuchten auf drei Phasen.

Naja, das stell ich nicht in Abrede.

Und das kannst du an deiner Endstufe sehen ?!?! :wink:)

da geben die OPs um 90Grad phasenverschoben rauchzeichen… *grins*
Ich seh ja ein dass ich voll daneben lag… ;-(

Da wirst Du durch die zwei Gleichrichter wohl eine
Brummschleife gebastelt haben.

Definition!?

Das sind eigentlich Grundlagen.

Diese Grundlagen liegen über 10 Jahre zurück und wurden nie wirklich vertieft… Wenn ich auf der Arbeit ein Brummen auf der Leitung habe liegt das meist daran dass das Kabel absäuft oder ein DECT-Gerät zu nah ist…
Aber vielen Dank für die gute Erläuterung. Ist kapiert und der link war auch sehr hilfreich!

Und mit jeder Wicklung speist du dann einen
Brückengleichrichter, sodass die beiden Gleichspannungen
galvanisch getrennt sind ?

Auch wenn die Ausbildung 10 Jahre zurückliegt ist das zumindest noch hängen geblieben. Galvanische Trennung kennen selbst die Fernmelder… ;o)

Achja, in welchem Leistungsbereich ist deine Endstufe so
angesiedelt ?

Mist! Hab eben nicht dran gedacht nachzuschauen. Ich meine aber die lag so bei 5 Watt.

Und wir sind davon überzeugt, dass das Problem nur an der
Verdrahtung liegt :wink:)

Können wir uns auf eine Kombination von beidem einigen? ;o)

Aber um die geschichte nochmal kurz zu konkretisieren:
Ich habe die Brummspannung wahrscheinlich durch die unterschiedlich langen Leitungen bei der Verdrahtung.
Der Schaltungsaufbau ist weitestgehend symmetrisch. Aber wie sieht es mit der Bauteiltoleranz aus? Wirkt sich die nicht auch auf die Brummspannung aus (evtl noch mehr als die Leitungswiderstände)?
Bekomme ich die Brummspannung weg indem ich einen gemeinsamen Sternmassepunkt auf der Verstärkerplatine nutze?
Muss ich die beiden Elkos auf der Netzplatine verbinden?

Ach ja. Mir fällt grade noch ein dass ich das Netzteil eh ändern muss, da ich zwar einen Trafo mit 2 sec-wicklungen habe, aber die nicht gleich sind. die spannungen hatte ich damal über einen poti in den entsprechenden Bereich geregelt. eigentlich hatte ich mir gedacht wäre es sinnvoller die spannungsstabilisierung per z-diode zu regeln, oder gleich einen passenden trafo zu suchen.

Vielen Dank für eure Antworten!!!

Gruß Hudel

Hallo Hudel,

Achja, in welchem Leistungsbereich ist deine Endstufe so
angesiedelt ?

Mist! Hab eben nicht dran gedacht nachzuschauen. Ich meine
aber die lag so bei 5 Watt.

Ob 5W oder 8W ist nicht wichtig, aber bei 500W werden einige Probleme auch grösser.

… Aber wie
sieht es mit der Bauteiltoleranz aus? Wirkt sich die nicht
auch auf die Brummspannung aus (evtl noch mehr als die
Leitungswiderstände)?

Die Spielen beim Brummen eigentlich keine Rolle.

Bekomme ich die Brummspannung weg indem ich einen gemeinsamen
Sternmassepunkt auf der Verstärkerplatine nutze?
Muss ich die beiden Elkos auf der Netzplatine verbinden?

Wenn du die Schaltung aus Trafo, Br.-Gleichrichter und Elko betrachtest, solltest du den Abgang für den Verstärker an den Anschlüssen des Elkos anlöten.

Der Ladestrom in den Elko kann ja nur dann fliessen, wenn die Trafospannung höher als die Spannung am Elke ( plus DiodenStrecken) ist. Somit fliesst also der Ladestrom nur während z.B. 1ms, 9ms fliesst gar kein Strom IN den Elko (bei 50Hz). Wenn dein Netzteil nun mit 1A DC belastet wird, hast du schnell Stromspitzen von 10A und höher, Welche über die Leitung von der Gl.-Brücke zum Elko fliessen.

Bei solchen Überlegungen wird es wichtig, jede elektrische Verbindung als Widerstand zu betrachten.

Sternmasse bedeutet, dass es eine Zentralen Punkt gib, an welchem jeder Masseanschluss angeschlossen wird, auch wenn dabei im Gerät 2 Masse-Drähte parallel verlaufen.

Eine Punkt hab ich noch total vergessen:
Der Trafo !
Der hat ja noch ein Magnetfeld, das Streufeld. Jeder Draht welcher durchs Streufeld geführt wird, funktioniert als Trafowicklung, es wird also eine Spannung in ihm induziert.
Ringkerntrafos haben ein recht geringes, symmetrisches Streufeld.
EI-Kerne Haben ein recht grosses Streufeld, vor allem in derjenigen Richtung wo die Spule nicht von Eisen umgeben ist. Es spielt also auch eine Rolle wie der Trafo ins Gehäuse eingebaut wird. Eine Drehung des Trafos um 90° kann auch schon viel ausmachen !

Ach ja. Mir fällt Grade noch ein dass ich das Netzteil eh
ändern muss, da ich zwar einen Trafo mit 2 sec-wicklungen
habe, aber die nicht gleich sind. die spannungen hatte ich
damal über einen poti in den entsprechenden Bereich geregelt.
eigentlich hatte ich mir gedacht wäre es sinnvoller die
spannungsstabilisierung per z-diode zu regeln, oder gleich
einen passenden trafo zu suchen.

Bei deiner Leistungsklasse würde ich eher einen 78xx verwendet, an Stelle einer Z-Diode.

MfG Peter(TOO)

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Hiho!

wenn der trafo tatächlich 2 galvanisch getrennte
ausgangswicklungen hat, verbinde mit einem möglichst kurzen
und dicken stück kabel die minuspole der netzteilelkos. (im
normalfalle sollte das auch der von loadrunner angesprochene
massepunkt sein)

Da meine Ausbildung nun schon einige viele Jahre zurück liegt
muss ich doch mal etwas doof fragen was ich damit erreiche…?

damit erreichst du, das du für beide verstärkerzüge - trotz versorgungsspannungsströme - einen massebezugspunkt „generierst“. wenn die verbindung nicht geschieht, besteht die gefahr das diese ausgleichsströme über dein anschlusskabel zum einspeisenden gerät geschieht (zb. mp3-spieler). und aus der ferne betrachtet hört sich dein problem genauso an.

das problem an der ganzen geschichte: sowas lernt man seltenst in der schule, das bleibt der praxis vorbehalten. was meinst du wie oft ich am fluchen war, weil irgendein verzeckter selbstgebauter amp irgendwelche brummprobleme hatte.

ich sag schonmal dane für den Rat.

ob wirklich hilft kann ich dir von hieraus natürlich nicht sagen. dafür gibs zuviele andere möglichkeiten. das müsste sich dann jemand vor ort ansehen.

gruss wgn

Gruß Marco

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Guten Abend Peter,

danke für die interessante Info. Diese ist vom Informationsgehalt und vom Anspruch her passend für mich.

Mein Englisch geht so. Kannst mir ja gern mal ein Probeleseexemplar zukommen lassen. :smile:

Ich habe auch noch an FAchbücher aus Fleisch und Blut gedacht, die so vom Anspruch sind wie das von Dir unten genannte PDF-Dokument.

Einen schönen Abend wümsche ich noch.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

immer noch fragen…
Hallo nochmal!

Zunächst erstmal vielen Dank für die super hilfreichen antworten!

Auch auf die Gefahr hin dass man mich für vollkommen doof hält will ich doch noch ein paar Fragen stellen:

Macht es überhaupt Sinn 2 galvanisch getrennte Stromkreise für die Verstärkerschaltungen zur Verfügung zu stellen, wenn diese eh eine gemeinsame Masse bekommen?
Kann ich dann nicht auch gleich mit einer Spannungsquelle arbeiten?
Beim Batteriebetrieb ging das seinerzeit ja auch auch problemlos. Klar, da konnte ja auch keine Brummspannung entstehen, aber irgendwie gehts mir momentan nicht in den Kopf ob mir die galvanische trennung der Spannungsversorgung etwas bringt… *grübelgrübelkopfplatz*

Übrigens zu der einstreuung des Trafos: Der Betrieb nur eines Verstärkers (egal welcher der beiden) geht ja problemlos von statten. Kann ich dadurch nicht davon ausgehen dass die einstreuung vernachlässigbar ist? Übrigens ist es kein Ringkern.

Könnte eine erhöhung der Kapazität des Netzgerätes sich positiv auswirken?

Gruß der Hudel

Hat geklappt! Tausend Dank!!!
Hiho

und nochmal tausen Dank an alle für die gute Unterstützung!

Habe die Kiste jetzt am Laufen.
Habe einen 7812 (Festspannungsregler) auf der Netzplatine eingesetzt, auf der Verstärkerplatine die Massen zusammen gelegt und 2 gleich lange Zuleitungen für die Spannungsversorgung der Verstärkerplatine genommen.
Von den 2 Spannungsquellen habe ich auf eine reduziert, also eine Spannungsversorgung für beide Verstärker.
Sicherlich war neben den unterschiedlich langen Zuleitungen auch die mehr oder weniger unstabilisierte Spannungsversorgung schuld am Brummen ?!

Ist mir jetzt auch eigentlich egal, weil ja alles läuft *freu* und gelernt hab ich dazu auch noch was. Was will man mehr!?

Gruß und Dank

Hudel

Hallo wgn,

das problem an der ganzen geschichte: sowas lernt man seltenst
in der schule, das bleibt der praxis vorbehalten. was meinst
du wie oft ich am fluchen war, weil irgendein verzeckter
selbstgebauter amp irgendwelche brummprobleme hatte.

Alte Praktiker Weisheit:
Verstärker oszillieren und Oszillatoren nicht :wink:
*SCNR*

MfG Peter(TOO)

* als Belohnung :wink: (owt)
-nix-

Hallo Hudel,

Macht es überhaupt Sinn 2 galvanisch getrennte Stromkreise für
die Verstärkerschaltungen zur Verfügung zu stellen, wenn diese
eh eine gemeinsame Masse bekommen?
Kann ich dann nicht auch gleich mit einer Spannungsquelle
arbeiten?

Im Prinzip Ja …

… aber mit zwei Netzteilen bekommst du eine bessere Kanaltrennung. Das Ausgangssignal der einen Verstärkerstufe erzeugt ja entsprechende Ströme und Spannungsveränderungen auf der Versorgungsspannung, welche dadurch auf den anderen Kanal eingekoppelt werden. Allerdings ist das praktisch bei 10W noch kein Problem.

… man hat theoretisch weniger Probleme mit dem Brummen :wink:
Praktisch wird dadurch aber der ganze „elektromechanische Aufbau“ diffiziler. Das geht dann aber bis in den Aufbau des Trafos (z.B. Schirmwicklungen für die kapazitive Entkoppelung der Wicklungen).

Beim Batteriebetrieb ging das seinerzeit ja auch auch
problemlos. Klar, da konnte ja auch keine Brummspannung
entstehen, aber irgendwie gehts mir momentan nicht in den Kopf
ob mir die galvanische Trennung der Spannungsversorgung etwas
bringt… *grübelgrübelkopfplatz*

Wie schon geschrieben wurde wird bei der Ausbildung dieser bereich ausgespart :frowning:(
Die dazu nötige Theorie hast du eigentlich schon gelernt. Du musst jeden Draht als Widerstand und Induktivität betrachten und jeder Draht hat zu seiner Umgebung noch eine Kapazität …

Übrigens zu der Einstreuung des Trafos: Der Betrieb nur eines
Verstärkers (egal welcher der beiden) geht ja problemlos von
statten. Kann ich dadurch nicht davon ausgehen dass die
einstreuung vernachlässigbar ist? Übrigens ist es kein
Ringkern.

Praktisch ja, theoretisch nicht.

Könnte eine erhöhung der Kapazität des Netzgerätes sich
positiv auswirken?

JAIN.
Ein grösserer Ladeelko bringt eine kleinere Brummspannung am Elke, aber entsprechend höhere Rippelströme auf der Trafoseite.
Wenn also der Aufbau nicht sauber ist, kann es auch schlimmer werden mit dem Brummen!

MfG Peter(TOO)

Hallo Hudel,

Ist mir jetzt auch eigentlich egal, weil ja alles läuft *freu*
und gelernt hab ich dazu auch noch was. Was will man mehr!?

Beim nächsten mal gleich von Anfang an alles richtig machen :wink:
*SCNR*

MfG Peter(TOO)

Aber sicher doch!!!
Hab fleißig * verteilt.

Denke da leider selten dran.
Liegt wohl dran dass ich selber ebanso selten welche bekomme. Naja, geht ja auch viel eher darum anderen mit seinem Wissen weiterhelfen zu können. Aber ein * als Belohnung ist natürlich immer schön… ;o)

Nochmals Danke!

Der Hudel

Hallo,

Hab fleißig * verteilt.

hate ich eigentlich andersrum gemeint: ich habe DIR ein Sternchen gegeben, weil Dein Werk funktioniert.
Ich bettel doch nicht, damit Ich selber Sternchen bekomme.
Gruß
loderunner