bei der Trockenheit im Garten seit Monaten schon überlege ich mir Alternativen für die Gartenbewässerung.
10 Meter hinter unserem Grundstück fließt ein Bach, dazwischen ist noch eine Straße, leider leider.
Unser Grundstück liegt ca. 2 m höher als der Wasserspiegel des Baches. Wenn ich jetzt auf einer von außen nicht einsehbaren Stelle unseres Grundstückes ein paar Nächte heimlich mit Hacke und Schaufel ein Loch grabe, werde ich da auf Wasser stoßen, wenn ich unter das Niveau des Baches gekommen bin?
Das ganze ist in einem breiten Tal, in dem kein Gestein in diesen Tiefen zu erwarten ist.
Breitet sich so ein BAchwasserspiegel unterirdisch soweit aus?
ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß Du in der höhe des Baches auf Wasser stößt. Interessant ist der Grundwasserspiegel des Geländes. Wenn überall dort wo Flüsse sind auch die unmittelbare Umgebung unterirdisch mit wasser angereichert wäre, dann wuerden ja so manche Uferhaeuser einfach irgendwann mal wegschwimmen.
Ich denke Du wirst um eine Brunnenbohrung nicht umherkommen.
je nach Grundwasserspiegel und Tiefe der Bohrung sind diese Massnahmen Genehmigungspflichtig oder nicht. In Brandenburg beispielsweise ist ab 80 Meter das Bergbauamt dafuer zuständig. Und das ist dann teuer.
Als alternative kannst Du auch über eine Zisterne unter der Erde nachdenken. Dann kannst Du mit Regenwasser bewässern.
Behörden wollte ich lieber nicht an meinem Vorhaben beteiligen. Da habe ich sehr sehr schlechte Erfahrungen. (Sollte ich vielleicht mal im Witzeforum veröffentlichen)
Und da kein Beamter mitkriegen würde, was ich heimlich mache, wollte ich mal nur die Erfolgschancen wissen. Wahrscheinlich probier ichs einfach mal, ist ja nicht so ein Riesenaufwand.
Hallo
Hast Du Dich schon mal in einem Baumarkt umgesehen , wie Brunnenrohre aussehen ?
Die werden irgendwie in die Erde gebohrt , und Du brauchst nicht ein Loch graben . So ein Loch ist auch keine Kleinigkeit , da ein bestimmter Öffnungswinkel da sein muß , sonst fällt die Erde noch über Dich herein .
Ich vermute , Du brauchst nicht tiefer als 10 Meter bohren .
Ich erinnere mich , wie mir jemand erzählt hat , wie man Brunnenschächte ausheben kann , indem man Betonringe übereinanderstapelt , und von innerhalb der Ringe die Erde aushebt und fördert .
MfG
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Hast Du Dich schon mal in einem Baumarkt umgesehen , wie
Brunnenrohre aussehen ?
Die werden irgendwie in die Erde gebohrt , und Du brauchst
nicht ein Loch graben . So ein Loch ist auch keine Kleinigkeit
, da ein bestimmter Öffnungswinkel da sein muß , sonst fällt
die Erde noch über Dich herein .
Ich vermute , Du brauchst nicht tiefer als 10 Meter bohren .
Ich erinnere mich , wie mir jemand erzählt hat , wie man
Brunnenschächte ausheben kann , indem man Betonringe
übereinanderstapelt , und von innerhalb der Ringe die Erde
aushebt und fördert .
Brunnen werden heute üblicherweise maschinell in die Erde gebohrt. Ich glaub mit 160mm Innendurchmesser. Eine übliche Brunnetiefe bei relativ hohem Grundwasserspiegel (2-3m) sind 15m. In die Bohrung werden 110mm Kunststoffrohre mit vielen kleinen Löchern geschoben. Dann füllt man den Spalt ausserhalb der Löcher mit grobem Splitt auf. Die obersten 2m werden mit Tongranulat aufgefüllt, damit kein Oberflächenwasser eindringen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so was im Baumarkt gibt, lasse mich aber gern eines besseren belehren. Welcher Privatmann hat den die notwendige mobile Bohrtechnik. Brunnenbohrgeräte sind in der Lager erforderlichenfalls auch 100 oder 200m tief zu bohren. Wasser und Bohrstaub werden mit einem gigantischen Kompressor aus dem Bohrloch geblasen. Ein 15m Brunnen ist in einer Stunde in Felsgestein gebohrt. Kommen ein paar Stunden Auf-und Abbau dazu und die Anfahrt.
Naja, graben kannst du natürlich auch. Da musst du zumindest die Wasserhaltung im Griff haben, denn 2-3 m unter den Grundwasserspiegel solltest du da schon kommen. Dann kannst du gelochte Brunnenringe nehmen. Der Aufwand an Arbeitskraft ist aber riesig. Kran, Pumpen und Schläuche brauchst du auch.
Brunnen schlagen wäre auch eine Alternative. Dabei schlägst Du einen sog. Rammfilter (Rohr mit Spitze und seitliohen Löchern) in den Boden. Ist er drin, schraubst Du ein Rohr ans hintere Ende und das Spiel beginnt von neuem - solange bis Du auf Wasser stößt.
Brunnen schlagen wäre auch eine Alternative. Dabei schlägst Du
einen sog. Rammfilter (Rohr mit Spitze und seitliohen Löchern)
in den Boden. Ist er drin, schraubst Du ein Rohr ans hintere
Ende und das Spiel beginnt von neuem - solange bis Du auf
Wasser stößt.
Bei uns steht in 2-3m Tiefe Felsgestein (Gneis) an. Da gehts dann wohl nur mit Bohren. Aber evtl im Norden Deutschlands, mit tiefem Sandboden, kann ich mir das vorstellen.