Katze wurde vor einem Jahr operiert ,alle Brustdruesen wurden entfernt. Z.Z. - Winter - lebt sie primaer im Haus.
Katze ist sterilisiert , wird aber weiterhin rollig.
Da sie nun mehr im Haus ist…unueberhoerbar!Ausserdem habe ich auch den Eindruck , als wuerde das inzwischen haeufiger eintreten.
Bei Menschen werden Oestrogenhemmer gegeben,um weiteres Tumorwachstum zu verhindern. Gibt es das auch als Therapie bei Katzen ?
Wer weiss da mehr ?
Gruss ,
do
Hallo do,
warum wurde sie denn nicht gleich kastriert, wenn ihr schon das Gesäuge entfernt wurde? Bei ner Sterilisation werden afaik nur die Eileiter durchtrennt und dann kann sie ohne weiteres weiterhin noch rollig werden.
Versteh mich nicht falsch, das soll jetzt keineswegs als Tadel aufgefasst werden. Aber dir sollte es doch eigentlich primär um das Wohlergehen des Tieres gehen.
Je nach Allgemeinzustand der Katze würd ich die Gute baldmöglichst operieren lassen. Nach ner Kastration hat sich auch in aller Regel das Problem erledigt, ob man ihr Östrogenhemmer geben soll oder nicht.
Alles gute wünscht
Awful Annie
Hallo do,
wenn die Katze trotz Kastration/Sterilisation rollig wird, ist bei der OP Eierstocksgewebe/-zyste in der Katze verblieben, welches weiterhin hormonell aktiv ist. Um dauerhaft die Rolligkeitssymptome weg zubekommen, wäre eine Nachoperation nötig, in der das Gewebe entfernt wird.
Ersatzweise wäre die dauerhafte Gabe einer „Katzen-Antibaby-Pille“ möglich (z.B. Perlutex).
Ob eine Nach-OP einen signifikanten Einfluss auf das Tumorwachstum haben wird, kann man nicht sagen. Rezidivrate und Bösartigkeit von Mammatumoren bei der Katze sind von Haus aus relativ hoch.
Gruß
Johnny
P.S.: Dass jemand eine Katze sterilisiert und dabei absichtlich die Eierstöcke belässt, kann ich mir nicht vorstellen. Das würde auch als medizinischer „Kunstfehler“ gelten.
Hallo Annie,
Da war ich vielleicht etwas zu kurz.
Die Katze ist 16 Jahre alt.Sie wurde in Ankara - wir waren dort beruflich einige Jahre -in unserem Garten geboren und blieb.
nur die Eileiter durchtrennt und dann kann sie ohne weiteres
weiterhin noch rollig werden.
Das war damals und nicht nur in der Tuerkei noch gaengig.
Je nach Allgemeinzustand der Katze würd ich die Gute
baldmöglichst operieren lassen.
Das ist aufgrund ihres Alters problematisch.
Sie war immer eine Freilandkatze und waere es auch heute noch,wenn sie keine gesundheitlichen Probleme haette.
Gruss,
do
Hallo Johnny,
wenn die Katze trotz Kastration/Sterilisation rollig wird, ist
bei der OP Eierstocksgewebe/-zyste in der Katze verblieben,
welches weiterhin hormonell aktiv ist.
Es waren damals , Katze ist 16 Jahre alt, nur die Eileiter durchtrennt worden.
Ob eine Nach-OP einen signifikanten Einfluss auf das
Tumorwachstum haben wird, kann man nicht sagen. Rezidivrate
und Bösartigkeit von Mammatumoren bei der Katze sind von Haus
aus relativ hoch.
Ich weiss.Ich habe aber auch gelesen, dass es wohl primaer nicht sterilisierte Tiere sind ,die daran erkranken. Daher dachte ich ,dass ,wie beim Menschen, eine Hormonunterdrueckung positiv wirken koennte.
P.S.: Dass jemand eine Katze sterilisiert und dabei
absichtlich die Eierstöcke belässt, kann ich mir nicht
vorstellen. Das würde auch als medizinischer „Kunstfehler“
gelten.
Das sah vor 16 Jahren noch etwas anders aus.
Gruss,
do
Hallo do,
Ich weiss.Ich habe aber auch gelesen, dass es wohl primaer
nicht sterilisierte Tiere sind ,die daran erkranken. Daher
dachte ich ,dass ,wie beim Menschen, eine Hormonunterdrueckung
positiv wirken koennte.
die Geschlechtshormone haben vermutlich schon einen Einfluss auf Tumorwachstum/-bildung. Nachdem die Katze aber schon so alt ist, bin ich der Überzeugung, dass eine Nach-OP in diesem Fall unverhältnismäßig wäre.
Um die Rolligkeiten zu beenden könntest du aber z.B. Perlutex-Tabletten geben.
P.S.: Dass jemand eine Katze sterilisiert und dabei
absichtlich die Eierstöcke belässt, kann ich mir nicht
vorstellen. Das würde auch als medizinischer „Kunstfehler“
gelten.Das sah vor 16 Jahren noch etwas anders aus.
Das war, zumindest in Deutschland, auch vor 30 Jahren nicht anders.
Gruß
Johnny
Hallo Johnny,
die Geschlechtshormone haben vermutlich schon einen Einfluss
auf Tumorwachstum/-bildung. Nachdem die Katze aber schon so
alt ist, bin ich der Überzeugung, dass eine Nach-OP in diesem
Fall unverhältnismäßig wäre.
Das sehe ich aehnlich.
Nun scheint sie auf der Nase auch noch ein Karzinom zu entwickeln,in Laendern mit starker Sonnenbestrahlung nicht ungewoehnlich.Ist auch nicht meine erste Katze , die davon betroffen ist.
Mal sehen , wie sich das alles weiter entwickelt…
Das war, zumindest in Deutschland, auch vor 30 Jahren nicht
anders.
Der Eingriff wurde in der Tuerkei gemacht. Inzwischen lebe ich in Italien, und da waere es zu dem Zeitpunkt auch noch gut moeglich gewesen.In D kenne ich mich auf diesem Gebiet weniger aus.
Danke fuer Deine Antworten.
do