Guten Tag,
Meine Freundin hat gemeint, sie habe Brustkrebs, wollte mich aber nie zum Arzt oder zur OP mitnehmen.
Jetzt sagt sie, sie habe die Operation hinter sich, ihr wurde ein „nicht allzu großer aber auch nicht allzu kleiner“ Tumor entfernt. Das ganze ist jetzt 4 Tage her. Jetzt habe ich Zweifel ob das alles so passiert sein kann
.
Sie war zuerst einmal zu einer Biopsie, wo ihr Gewebe getestet wurde.
Eine Woche Später kam das Ergebnis, sie habe Burstkrebs.
Die Woche darauf, hat sie „spontan“ einen Termin ausgemacht und gesagt sie hat sich operieren lassen und der Tumor wäre jetzt entfernt. An diesem Abend hatte sie eine Art Grosses Mullbinden-Pflaster an der Unterseite der Brust, auf dem ein Rot-Orangener Fleck drauf war.
4 Tage nach der OP habe ich gesehen, dass sie keinerlei Rückstände von einer OP hat, keine Narbe, kein Einpieksloch… NICHTS. Sie sagte mir, es war nur eine kleine Nadel, die den Tumor entfernt hat und die wäre bereits verheilt. Der Rote Fleck auf dem Verband sei Iod gewesen.
Ich weiss jetzt nicht ob ich meiner Freundin vertrauen soll - für mich klingt die Geschichte sehr haarsträubend… Kann mir irgendjemand der wirklich Erfahrung hat ob das so passiert sein kann - bitte keine Vermutungen - sagen ob ich meiner Freundin vertrauen kann.
Gruß
Anonym_85
Hallo
auch ich möchte Deiner Freundin nichts unterstellen, aber in dieser Geschichte gibt es doch ein paar Ungereimtheiten.
4 Tage nach der OP habe ich gesehen, dass sie keinerlei
Rückstände von einer OP hat, keine Narbe, kein Einpieksloch…
NICHTS. Sie sagte mir, es war nur eine kleine Nadel, die den
Tumor entfernt hat und die wäre bereits verheilt. Der Rote
Fleck auf dem Verband sei Iod gewesen.
das mit dem Jod kann natürlich stimmen, aber mich irritiert dass man so rein gar nichts mehr sieht… einen Tumor (Knoten) kann man nicht durch eine dünne Nadel hindurch „wegsaugen“. Mit einer dünnen Nadel kann man zwar Flüssigkeit ansaugen, aber kein kompaktes Gewebe entfernen. Und auch wenn man von einer dickeren Nadel ausgeht, würde man die Einstichstelle erkennen. Nach 4 Tagen gibt es evtl. noch eine Kruste und wenn es die nicht mehr gibt, dann sieht man immer noch eine leichte Verfärbung (Rötung, bläulich-rot schimmernd) der Haut.
Auch wird ein Tumor grosszügig entfernt evtl. sogar mit den nächsten drainierenden Lymphknoten, evtl. ist eine Drainage nötig… und und und… alles Dinge, die nicht in einer ambulanten Sitzung durchgeführt werden.
Vielleicht hatte sie eine kleine Zyste, die entleert wurde… und ihre Angst vor Brustkrebs ist einfach riesig… oder es gibt andere Gründe, warum sie glaubt, solch eine Geschichte zu erfinden müssen…
So oder so… meiner Meinung nach sollte sie die Hilfe eines Profis in Anspruch nehmen, wenn sich die Geschichte als Lüge oder Produkt ihrer Angst herausstellt.
Liebe Grüsse.
hi,
zudem ist es auch so, dass normalerw. nach einer tumorentfernung u. dazu noch ein bösartiger tumor - es damit nicht getan ist. also ich habe derzeit eine kollegin, die hatte ein kl. mamacarcinom - sie ist seit ca. 2 jahren mit op, chemo, strahlen u. was weiss ich was - zuletzt reha, jetzt bekommt sie wieder irgendwas… „beschäftigt“ war seither nicht mehr bei uns im büro…
die kollegin ist im klimakterium also wohl auch deutl. älter als deine freundin - vermute ich…
also komisch hört sich das schon an…
lg