In der Nacht zum Mittwoch ist meine Mutter etwa 6 Stufen unserer Treppe hinunter gestürzt. Der erste Befund laut CT ergab eine Gehirnblutung, neben dem Unterarmbruch. In der Uniklinik hatte man auch noch einen Bruch zweier Halswirbel festgestellt. Meine Mutter ist dement und äußerst schwerhörig. Sie liegt Intensiv und die Ärzte finden keinen Zugang zu ihr, da sie sich infolge der Hörschädigung nicht artikulieren kann. Halswirbel und Bruch des Unterarmes sollen vorerst nicht operativ gerichtet werden.
Unsere Sorge gilt momentan der Beantwortung der Frage, wie es weiter geht und ob man bei einem so hohen Alter, fortschreitender Demenz und dann noch Beeiträchtigungen durch einen Unfall überhaupt von einer Wiederherstellung der Lebensqualität ausgehen kann.
Heute war von den Ärzten angedacht, dass man sie in eine Neurologische Klinik verlegt, da es ( ob durch den Unfall oder die Demenz) um neurologische Unstimmigkeiten geht. Wir wissen natürlich nicht, in wie weit eine solche Einrichtung meiner Mutter hilft, oder ob es sich in ihrem Fall nur um eine Abschiebung aus der Uniklinik handelt, um der von den gesetzlichen Krankenkassen gefordeten Mindestversorgung genüge zu tun.
Grüßle
Bernd Stephanny