BU -> Beitragsrückzahlungsgarantie

Moin www-Community,

ich hab da so ein Problem, ich war bei einem Versicherungsvertreter und bei einem Vermögensgestalter. Der eine rät mir, eine Beitragsrückzahlungsgarantie abzuschließen, der andere nicht.
Um es mal kurz auf den Punkt zu bringen, ich möchte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, nur stellt sich jetzt die Frage, ob ich etwas mehhr zahle und eine Rückzahlgarantie dazu nehme oder nicht.

Mir ist klar, dass das im Einzelfall unterschiedlich sein kann und möchte auch keine persönliche Beratung dazu haben nur würde mich interssieren, ob sich eher die Garantie lohnt (die ja schließlich mehr kostet) oder ob es sich eher rentiert, das geld, was ich dort mehr zahlen würde anders anzulegen…

Ich hoffe ich habe diesen Beitrag nun nicht so geschrieben, dass er gegen die FAQ verstößt. Falls dies doch der Fall sein sollte, würde ich mich über eine Private Nachricht freuen, in der steht, was daran nicht zulässig ist.

MfG Jim

Hallo,
ich würde sagen: Geschmäckle.

Vorsicht jedoch mit „Garantie“ - ist nicht immer eine.
Wichtiger sind die Bedingungen und ob auch im Fall der Fälle eine Leistung fließt. Da gibt es Problemkinder aus augenscheinlich guten Familien.

Meine persönliche Meinung:
Lieber weniger zahlen und das „Garantiegeld“ anderweitig nutzen.
Irgendwann in einem langen Leben kommt jeder mal in die Lage, daß er den Groschen umdrehen muss. Wenn genau in dem Moment die BU mit dem höheren Beitrag geopfert wird, weils einfach im Moment nicht drin ist, schade drum. Ist wie mit Lotto spielen: einmal nicht gespielt - vielleicht gewonnen. M.E. sollte man Risiko und Sparen/Vorsoge immer trennen. Somit ist man immer flexibel in der Entscheidung.
Grüsse
A.

Guten Tag Jim,
eine absolute „Rückzahlgarantie“ - wie Sie es schreiben, gibt es in
der BUV nicht, hat es nie gegeben und wird es auch nie geben.
Das tut aber nichts zur Sache. Denn darauf kommt es gar nicht an.
Solange ein Interessent es vorzieht, auf eine Beratung in solchen Dingen zu verzichten - sei es, dass ihm das zu umständlich, zu teuer
oder gedanklich überfordernd erscheint - solange kauft er eben bei
seinem Vermögensgestalter ein. Das ist ein sehr guter Weg.
Umstandslos, gedankenabhold und frei von jeglichen Problemen gestaltet
sich so die Zielgerade zum individuellen Höchstvermögen.
Ich habe mir sagen lassen, dass es neben Vermögensoptimierern, Vermögensmaximierern und Vermögensgestaltern auch Vermögensdesigner
geben soll. Mag sein, dass diese Leute etwas teurer bei der Buchung sind. Der Prestigezuwachs, der mit einem solchen Geschäftskontakt
verbunden ist, sollte es einem aber doch wert sein.
Gruß
Günther

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Moin www-Community,

Hallo Jim,

Diese Garantie ist im Endeffekt nichts anderes als eine Beitragsrückgewähr. Eine BU mit Beitragsrückgewähr bedeutet nichts anderes als das zwei Verträge existieren. Einer beinhaltet eine BU und der andere ist nichts anderes als eine Kapitallebensversicherung. Es wird aber augenscheinlich nur ein Beitrag bezahlt. Von diesem Gesamtbeitrag fließt ein Teil in die BU und der andere in die KLV. Infolgedessen ist es letztendlich die persönliche Entscheidung was man macht.

Gruß
Winni

Somit kann ich mir eine Antwort ersparen, ich stimme 100%ig zu:

Lieber weniger zahlen und das „Garantiegeld“ anderweitig
nutzen.
Irgendwann in einem langen Leben kommt jeder mal in die Lage,
daß er den Groschen umdrehen muss. Wenn genau in dem Moment
die BU mit dem höheren Beitrag geopfert wird, weils einfach im
Moment nicht drin ist, schade drum. Ist wie mit Lotto spielen:
einmal nicht gespielt - vielleicht gewonnen. M.E. sollte man
Risiko und Sparen/Vorsoge immer trennen. Somit ist man immer
flexibel in der Entscheidung.