Hallo Gerd,
Nur gibt es wesentlich bessere Anlagen. So z.B. 10 % und mehr.
Das ist zwar korrekt. Wir sollten die Leser aber dann darauf
aufmerksam machen, daß es sich hierbei um keine garantierten
Renditen handelt und sie somit im Falle einer BU um ihre
existenzielle Absicherung zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr
spekulieren
Ich spreche auch nicht von spekulieren!
Welche Garantien meinst Du? Die der LV?
Die sind sehr wenig wert. Außerdem gibt es z.Zt. nur 2 oder 3 fondsgebunde LVs, die 6 % und etwas mehr bieten(dazu kommt, dass gerade fondsgebunden keine Mindestgarantie haben). Alles andere liegt bei -6% bis + 4 %.
Ich behaupte mal feei raus, dass z.Zt. ca. 80 % der LV-Kunden bei Auszahlung ganz lange Gesichter bekommen werden. Die Altersvorsorge wird bei den meisten eine absolute Fehlspekulation sein.
Was ich mein sind zwei Anlagen, die eine hohe Basisverzinsung haben (vertraglich festgeschrieben) + zusätzlichzer Gewinne. Diese Anlagen haben lt. Markowitz (Nobelpreisträger) eine höhere sicherheit, als alle Versicherungen. Da ich einige Daten über LVs habe, ist das kein Wunder, überrascht mich nicht.
Wenn du nur mit 10 % p.a. rechnest, kommt eine Summe (nach 35 Jahren) von über 100.000 Euro raus.
Das ist falsch, überprüfe mal Deinen Rechner. Wenn man 35
Jahre lang monatlich 20 Euro in eine Sparform mit 10%
jährlicher Rendite investiert, hat man danach ein Guthaben von
ca. 68.500 Euro!
da bin ich von 30 Euro ausgegangen, mit 20 Euro kommen genau 68.569,17 Euro raus.
Desweiteren hätte die 30-jährige Bürokauffrau
nur 30 Jahre Ansparzeit, denn sie müßte ja bei einer BUV bis
Endalter 60 im Falle einer BU mit dem angesparten Guthaben die
Zeit zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr ohne BU-Rente
überbrücken.
Richtig. Nur, nehme ich Deine 20 Euro und 6% auf 30 jahre, dann hat sie mit dem 60. LJ gerade mal 19.520,62 Euro angespart. Nehme ich jetzt diese und gehe davon aus, dass sie mit 60 davon leben soll, dann reicht diese Rente (1000 Euro, 6% Verzinsung, monaliche Auszahlung, vorschüssig)gerade mal 1 Jahr und 8 Monaten lang. Also sollten schon es schon 52.000 Euro sein, die diese Jahre überbrücken.
Von der Rendite von 6 % ausgehend hättest Du recht, bis 65 die BU zu machen.
Doch dürfte sie spätestens mit 63 verrentet werden.
eine zusätzliche Altervorsorge ist heutzutage ein Muß! Diese ist in fast allen Fällen um 5 Jahre früher abrufbar.
In diesem Fall würde die - durch die zu kurz abgeschlossene
BUV - enstandene Lücke auf Kosten der späteren Altersvorsorge
geschlossen. Dies ist nur ratsam, wenn die Altersvorsorge
genügend Reserven hat - und dies auch im Falle einer frühen
BU.
Wenn man schon eine längere BU-Zeit empfiehlt, dann gleich eine Lebenslange BU-Zahlung.
Wenn die Altersvorsorge auch im Falle einer BU gesichert ist
und nicht zur Schließung von Lücken durch eine zu kurze BUV
herangezogen wird,
genau das ist meist nicht der Fall. Denn wer BU ist, kann meist nicht so viel inn die Altersvorsorge inestieren.
- die staatliche Rente sinkt.
- die Einzahlungen in die private wird gekürzt oder gar ganz unterbrochen
- die bAV wird meist auch nicht mehr bedient.
Was jetzt? also wäre vom Absicherunhgsgedanken eine lebenslange BUV angeraten.
kann man auf die lebenlange BU-Rente
verzichten. Desweiteren muß man wissen, daß es nur wenige
Anbieter von BU-Versicherungen mit lebenslanger BU-Rente gibt
und die BU-Rente auch nur dann lebenslang ausgezahlt wird,
wenn die BU vor Vollendung des 40. bzw. 50. Lebensjahres (je
nach Anbieter) eingetreten ist und ununterbrochen anhält!
Richtig. nur ist das besser, als gar nichts, oder?
hier würde sich eine Dread Desease-Versicherung besonders gut eignen. Wobei ich hier zur Canandalife raten würde. Denn die Konkurrenz Skandia ist irre teuer auf diese Laufzeit (alle 10 Jahre Altersanpassung)
Grüße
Babalou.