BU bis 60 Jahre oder bis 65 Jahre versichern

Hallo,
ich beschäftige mich seit neusten mit dem Thema Berufsunfähigkeit im Allgemeinen und im Besonderen.
Kurz; ich will eine :smile:

Neben dem Allgemeinen Kram stößt mir ein Thema besonders auf:

Soll ich mich bis Alter 60 oder 65 versichern?

Klar, bis 65 ist die Versicherung um Faktoren teurer, aber nun eine dumme Frage:
Angenommen, mir fallen wegen einer gruselligen Krankheit im Alter von 30 Jahren beide Hände ab (bin Bürotante) und kann nicht mehr arbeiten. Dann bekomme ich also bis 60 meine BU-Rente, aber was mache ich denn dann in der Zeitspanne zwischen 60 Jahren und 65?
Eine Runde Obdachlos und wenn die Rente greift, bzw. das was davon übrig ist, kann ich mir wieder eine Wohnung leisten und lebe wegen der privaten Rentenversicherung (die ich ja habe) in Saus und Braus…

Wie läuft das denn so in der Praxis?
Mein Versicherungsfuzzi hat mir zu der bis 60 Jahre-Geschichte geraten und gemeint die restlichen 5 Jahre muss man dann mit dem angesparten Kapital überbrücken… Hallo? Welches angesparte Kapital, wenn ich in 2 Jahren meine Hände los bin??

Was soll ich machen? Gut, ich muss mir nur Gedanken über meine Wenigkeit machen, keine Kinder oder ähnliches, aber ohne Geld sind 5 Jahre schon echt lang…

Bin für Ratschläge dankbar

Gruß

Sina

Hallo,:Hallo,

Mein Versicherungsfuzzi hat mir zu der bis 60 Jahre-Geschichte
geraten und gemeint die restlichen 5 Jahre muss man dann mit
dem angesparten Kapital überbrücken… Hallo? Welches
angesparte Kapital, wenn ich in 2 Jahren meine Hände los bin??

wenn Du Die Bu-Rente so beantragt, dass die private BU-Rente und die staatliche Erwerbsunfähigkeitsrente in etwa Deinem Nettoeinkommen entsprechen, kanst Du im Leistungsfall genauso Kapital ansparen, wie wenn nichts passiert. Sinnvoll ist weiterhin der Einschluss einer garantiert steigenden Rente.

Eine Alternative wäre eine abweichende Leistungsdauer, z.B.: Versicherungsdauer bis Endalter 60(oder 55), Leistungsdauer bis 65.
Die Beitragsersparnis ist allerdings nicht sehr hoch.

Denkbar wären auch zwei BU-vers. mit verschiedenen Laufzeiten.

Lasse Dir die verschiedenen Möglichkeiten, von verschiedenen versicherern (am besten über einen kompetenten Makler) doch einfach mal berechnen. Falls Du nicht weiterkommst, kannst du dich gerne bei mir melden :wink:

grüße
guido

Hallo,
ich beschäftige mich seit neusten mit dem Thema
Berufsunfähigkeit im Allgemeinen und im Besonderen.
Kurz; ich will eine :smile:

Neben dem Allgemeinen Kram stößt mir ein Thema besonders auf:

Soll ich mich bis Alter 60 oder 65 versichern?

Hi Sina,
Ich habe diese Entscheidung gerade getroffen. Sie lautet: 60. Mein Grund: ich komme an meine Rente schon mit 60 ran. Vielleicht hast Du Deine Rentenversicherung ja auch so abgeschlossen? Oder vielleicht lohnt es sich, eine Rentenversicherung so für Dich abzuschließen? Hat Dein Berater Dir sowas mal vorgeschlagen, bzw. Dir davon abgeraten, weil es doch teurer wäre? Ich weiß nicht, ob es sich für Dich lohnt. Aber eine Überprüfung kann nicht schaden, oder?
Viele Grüße,
Nic

hallo Sina,
der Beitragsunterschied ist enorm.
Du hast mehr davon, wenn du nur bis 60 abschließt und meuinstwegen den gesparten Teil in eriner Kapitalanlage anlegst.
Dazu kommt: wenn du mit 60 BU wirdst, kannst Du gleich Rente beantrasgen. Du bekommst keinen Job mehr. Ab 45 Jahre gehörst Du zum Schrott. Nicht mehr vermittelbar. Klar, es gibt ein paar weiterdenkende Unternehmer, die geradce ältere einstellen. hat viele Vorteile.
Also: 60.
Grüße
Babalou

BU möglichst bis 65. Lebensjahr versichern
Hallo Sina,

ich würde Dir - entgegen der anderen Meinungsäußerungen - eine Versicherungsdauer bis zum 65. Lebensjahr empfehlen und möchte Dir dies auch nachfolgend begründen.

Ich habe als Beispiel mal den Mehrbeitrag für eine 30-jährige Bürokauffrau bei einer monatlichen BU-Rente von 1.000 Euro ausgerechnet und bin dabei auf einen monatlichen Mehrbeitrag von 16,00 bis 20,00 Euro gekommen (je nach Tarif und Versicherungsgesellschaft).

Das mag sicherlich erst einmal gewaltig klingen. Aber wenn man die BUV nur bis zum 60. Lebensjahr abschließt und die eingesparten 20 Euro monatlich 30 Jahre lang anspart, kommt man bei einer angenommenen Rendite von 6% nur auf knapp 20.000 Euro. Bei dem angenommenen Geldbedarf von monatlich 1.000 Euro, wird es also schwierig, die Zeit bis zum 65. Lebensjahr zu überbrücken.

Schließt man die BUV bis zum 65. Lebensjahr ab, erhält man in unserem Beispiel aber im Falle einer BU 5 Jahre länger monatlich 1.000 Euro BU-Rente, insgesamt also 60.000 Euro mehr. Da erscheinen mir die 16,00 bis 20,00 Euro monatlicher Mehraufwand doch angemessen!

Noch drastischer fällt der Vergleich aus, wenn man eine frühe BU annimmt, denn dann verkürzt sich ja die Dauer der monatlichen Beitragsersparnis und damit auch die rechnerisch mögliche Dauer der Ansparung!

Nur wenn keine BU eintritt, wäre das Endalter 60 Jahre die bessere Variante. Aber wenn man das wüßte, könnte man ja ganz auf eine BUV verzichten.

Natürlich können wir das auch gern noch einmal anhand Deiner konkreten Daten berechnen. Bei Interesse kannst Du mir eine E-Mail senden.

Mit freundlichem Gruß

Gerd

Hallo Gerd,
das mag bei 6 % stimmen. Nur gibt es wesentlich bessere Anlagen.
So z.B. 10 % und mehr. Wenn du nur mit 10 % p.a. rechnest, kommt eine Summe (nach 35 Jahren) von über 100.000 Euro raus.
Allerdings halte ich nicht viel von dieser Rechnerei. Da sind zu viele Unwägbarkeiten dabei. Wenn man schon eine längere BU-Zeit empfiehlt, dann gleich eine Lebenslange BU-Zahlung. Das macht Sinn. Denn wer vorzeitig BU wird, hat eine Verdiensteinbuße. Die wirkt sich auf die spätere Rente aus. Bekommt man aber neben der Rente auch noch eine BU-Rente, dann ist das verkraftbar.
Was man aber nicht vorhersagen kann: ob irgend eine zukünftige Regierung nicht mangels Masse durchsetzt, dass die Rente um die Höhe der Nebeneinkünfte gekürzt wird.
eine zusätzliche Altervorsorge ist heutzutage ein Muß! Diese ist in fast allen Fällen um 5 Jahre früher abrufbar.
also gibt es für mich nur die beiden Alternativen: 60 oder lebenslang.
Du siehst, man kann alles von mehreren Seiten sehen.
Grüße
Babalou

Hallo Babalou,

entschuldige bitte, aber Deine Argumente konnten mich nicht überzeugen. Aber wir müssen auch gar nicht versuchen, uns gegenseitig zu überzeugen, denn wir wollen ja beide keine Berufsunfähigkeits-Versicherung (BUV) abschließen.

Jeder sollte aber seine Meinung darstellen können. Und wenn gegensätzlichen Standpunkte auftreten und diese ordentlich begründet sind, zeigt das lediglich die Komplexität des Problems und der Leser kann aus den Standpunkten und der Qualität der Begründungen sich sein eigenes Urteil bilden.

Wenn aber die Begründungen unlogisch erscheinen, dann sollte man sich bei einem solch wichtigen Thema hierüber nochmals austauschen. Deshalb sei mir bitte nicht böse, wenn mir ein paar Deiner Aussagen nicht nachvollziehbar erscheinen:

Nur gibt es wesentlich bessere Anlagen. So z.B. 10 % und mehr.

Das ist zwar korrekt. Wir sollten die Leser aber dann darauf aufmerksam machen, daß es sich hierbei um keine garantierten Renditen handelt und sie somit im Falle einer BU um ihre existenzielle Absicherung zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr spekulieren.

Wenn du nur mit 10 % p.a. rechnest, kommt eine Summe (nach 35 Jahren) von über 100.000 Euro raus.

Das ist falsch, überprüfe mal Deinen Rechner. Wenn man 35 Jahre lang monatlich 20 Euro in eine Sparform mit 10% jährlicher Rendite investiert, hat man danach ein Guthaben von ca. 68.500 Euro! Desweiteren hätte die 30-jährige Bürokauffrau nur 30 Jahre Ansparzeit, denn sie müßte ja bei einer BUV bis Endalter 60 im Falle einer BU mit dem angesparten Guthaben die Zeit zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr ohne BU-Rente überbrücken.

eine zusätzliche Altervorsorge ist heutzutage ein Muß! Diese ist in fast allen Fällen um 5 Jahre früher abrufbar.

In diesem Fall würde die - durch die zu kurz abgeschlossene BUV - enstandene Lücke auf Kosten der späteren Altersvorsorge geschlossen. Dies ist nur ratsam, wenn die Altersvorsorge genügend Reserven hat - und dies auch im Falle einer frühen BU.

Wenn man schon eine längere BU-Zeit empfiehlt, dann gleich eine Lebenslange BU-Zahlung.

Wenn die Altersvorsorge auch im Falle einer BU gesichert ist und nicht zur Schließung von Lücken durch eine zu kurze BUV herangezogen wird, kann man auf die lebenlange BU-Rente verzichten. Desweiteren muß man wissen, daß es nur wenige Anbieter von BU-Versicherungen mit lebenslanger BU-Rente gibt und die BU-Rente auch nur dann lebenslang ausgezahlt wird, wenn die BU vor Vollendung des 40. bzw. 50. Lebensjahres (je nach Anbieter) eingetreten ist und ununterbrochen anhält!

Mit freundlichen Grüßen

Gerd

Hallo Gerd,

Nur gibt es wesentlich bessere Anlagen. So z.B. 10 % und mehr.

Das ist zwar korrekt. Wir sollten die Leser aber dann darauf
aufmerksam machen, daß es sich hierbei um keine garantierten
Renditen handelt und sie somit im Falle einer BU um ihre
existenzielle Absicherung zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr
spekulieren

Ich spreche auch nicht von spekulieren!
Welche Garantien meinst Du? Die der LV?
Die sind sehr wenig wert. Außerdem gibt es z.Zt. nur 2 oder 3 fondsgebunde LVs, die 6 % und etwas mehr bieten(dazu kommt, dass gerade fondsgebunden keine Mindestgarantie haben). Alles andere liegt bei -6% bis + 4 %.
Ich behaupte mal feei raus, dass z.Zt. ca. 80 % der LV-Kunden bei Auszahlung ganz lange Gesichter bekommen werden. Die Altersvorsorge wird bei den meisten eine absolute Fehlspekulation sein.
Was ich mein sind zwei Anlagen, die eine hohe Basisverzinsung haben (vertraglich festgeschrieben) + zusätzlichzer Gewinne. Diese Anlagen haben lt. Markowitz (Nobelpreisträger) eine höhere sicherheit, als alle Versicherungen. Da ich einige Daten über LVs habe, ist das kein Wunder, überrascht mich nicht.

Wenn du nur mit 10 % p.a. rechnest, kommt eine Summe (nach 35 Jahren) von über 100.000 Euro raus.

Das ist falsch, überprüfe mal Deinen Rechner. Wenn man 35
Jahre lang monatlich 20 Euro in eine Sparform mit 10%
jährlicher Rendite investiert, hat man danach ein Guthaben von
ca. 68.500 Euro!

da bin ich von 30 Euro ausgegangen, mit 20 Euro kommen genau 68.569,17 Euro raus.

Desweiteren hätte die 30-jährige Bürokauffrau
nur 30 Jahre Ansparzeit, denn sie müßte ja bei einer BUV bis
Endalter 60 im Falle einer BU mit dem angesparten Guthaben die
Zeit zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr ohne BU-Rente
überbrücken.

Richtig. Nur, nehme ich Deine 20 Euro und 6% auf 30 jahre, dann hat sie mit dem 60. LJ gerade mal 19.520,62 Euro angespart. Nehme ich jetzt diese und gehe davon aus, dass sie mit 60 davon leben soll, dann reicht diese Rente (1000 Euro, 6% Verzinsung, monaliche Auszahlung, vorschüssig)gerade mal 1 Jahr und 8 Monaten lang. Also sollten schon es schon 52.000 Euro sein, die diese Jahre überbrücken.
Von der Rendite von 6 % ausgehend hättest Du recht, bis 65 die BU zu machen.
Doch dürfte sie spätestens mit 63 verrentet werden.

eine zusätzliche Altervorsorge ist heutzutage ein Muß! Diese ist in fast allen Fällen um 5 Jahre früher abrufbar.

In diesem Fall würde die - durch die zu kurz abgeschlossene
BUV - enstandene Lücke auf Kosten der späteren Altersvorsorge
geschlossen. Dies ist nur ratsam, wenn die Altersvorsorge
genügend Reserven hat - und dies auch im Falle einer frühen
BU.

Wenn man schon eine längere BU-Zeit empfiehlt, dann gleich eine Lebenslange BU-Zahlung.

Wenn die Altersvorsorge auch im Falle einer BU gesichert ist
und nicht zur Schließung von Lücken durch eine zu kurze BUV
herangezogen wird,

genau das ist meist nicht der Fall. Denn wer BU ist, kann meist nicht so viel inn die Altersvorsorge inestieren.

  1. die staatliche Rente sinkt.
  2. die Einzahlungen in die private wird gekürzt oder gar ganz unterbrochen
  3. die bAV wird meist auch nicht mehr bedient.
    Was jetzt? also wäre vom Absicherunhgsgedanken eine lebenslange BUV angeraten.

kann man auf die lebenlange BU-Rente
verzichten. Desweiteren muß man wissen, daß es nur wenige
Anbieter von BU-Versicherungen mit lebenslanger BU-Rente gibt
und die BU-Rente auch nur dann lebenslang ausgezahlt wird,
wenn die BU vor Vollendung des 40. bzw. 50. Lebensjahres (je
nach Anbieter) eingetreten ist und ununterbrochen anhält!

Richtig. nur ist das besser, als gar nichts, oder?
hier würde sich eine Dread Desease-Versicherung besonders gut eignen. Wobei ich hier zur Canandalife raten würde. Denn die Konkurrenz Skandia ist irre teuer auf diese Laufzeit (alle 10 Jahre Altersanpassung)
Grüße
Babalou.

Das stimmt nicht ! Oder ?
Die Beitragsersparniss faengt die 5 Jahre nicht auf. Nicht mal eine 10prozentige Rendite kann dies auffangen. Von einer solchen auszugehen halte ich fuer sehr gefaehrlich. Die Boerse macht eben nicht 10 Prozent. Schau dir mal die 20 er/30er Jahre an. Was machst du wenn genau in den Jahren, in dem das Geld benoetigt wird ein 30-40 Prozent-Einbruch kommt ? Die Verkaufsblättchen mit dem 10-Prozent-Schnitt sind Quatsch. Das geht dann, wenn man eine Abrufspanne von 10-15 Jahren hat.

Ich kann der Rechnung ohnehin nicht folgen . . . kannst du das nochmal aufschlüsseln ?

Sollte es wirklich so sein, dass man durch Beitragsersparniss die fehlenden Jahre holen kann, dann ginge die Versicherung kalkulatorisch von einer 100prozentigen BU aus . . .

Vielleicht sehe ich dies auch falsch. Bitte kläre mich auf !

Ach ja . . die Sache mit der lebenslangen Rente finde ich sehr gut ! Man sollte immer von einem Leistungsfall ausgehen . . .wenn man dann eine Top-BU hat ist man froh. Alles ,Rumgewurtschel" ist doch der Versuch für gleiche Lesitung weniger zu bezahlen . . .das geht nicht.

Zahlt den Beitrag und Ruhe ist . . .

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Hallo Markus,

ich bin ebenfalls Deiner Meinung. Nur zu dem Punkt

Ach ja . . die Sache mit der lebenslangen Rente finde ich sehr
gut !

muß man die Voraussetzungen für die lebenslange BU-Rente wissen. Vergleiche doch hierzu bitte insbesondere den letzten Abschnitt des Artikels http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

Mit freundlichem Gruß

Gerd

muß man die Voraussetzungen für die lebenslange BU-Rente
wissen. Vergleiche doch hierzu bitte insbesondere den letzten
Abschnitt des Artikels
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

Das stimmt, die Sache mit dem ,vor 40" oder ,vor 50" und vor allem ,durchgehend" ist weniger gut.

Dafür ist jedoch der Beitragsunterschied zwischen ,65" und ,lebenslang" minimal. Der beträgt gerade mal 4,10 Euro im Monat (Beispiel).

Geht man jedoch davon aus, dass die Versicherer, die eine lebenslange BU anbieten, sowieso teuerer sind als vergleichbare Mitbewerber (ist glaube ich wirklich so), dann sieht es wieder anders aus.

Dann kann man sich schon überlegen, ob man den Beitragsunterschied zur Altersvorsorge packt und bis zu eben dieser das Risiko BU absichert.

Bevor man jedoch bei einem Versicherer, der eine lebenslange BU anbietet, eine bis 65 abschliesst, kann man auch die paar Euro noch zahlen. Vor allem im Hinblick auf eine schwere Erkrankung oder einen Unfall vor dem 50. Lebensjahr. Das ist durchaus vorstellbar und würde sofort zu einer durchgehenden BU führen. Und wegen 4 Euro mehr oder weniger, kann man sich dann (wenigstens) die Gedanken an eine Altersvorsorge sparen.

wer geht denn an die Börse?!
Hallo Markus,
leider gibt es noch viele die den Babken glauben, die verbreiten, dass alles was über 6 % ist russisches Roulette bedeutet.
Dem ist nicht so. Es gibt Anlagen, die um einiges sicherer als Lebensversicherungen sind und trotzdem über 10 % erwirtschaften.
Aber lassen wir das, das führt zu nichts.
Grüße
Babalou

Hallo Babalou,

entschuldige bitte, aber Deine Argumente konnten mich nicht
überzeugen. Aber wir müssen auch gar nicht versuchen, uns
gegenseitig zu überzeugen, denn wir wollen ja beide keine
Berufsunfähigkeits-Versicherung (BUV) abschließen.

Jeder sollte aber seine Meinung darstellen können. Und wenn
gegensätzlichen Standpunkte auftreten und diese ordentlich
begründet sind, zeigt das lediglich die Komplexität des
Problems und der Leser kann aus den Standpunkten und der
Qualität der Begründungen sich sein eigenes Urteil bilden.

Wenn aber die Begründungen unlogisch erscheinen, dann sollte
man sich bei einem solch wichtigen Thema hierüber nochmals
austauschen. Deshalb sei mir bitte nicht böse, wenn mir ein
paar Deiner Aussagen nicht nachvollziehbar erscheinen:

Nur gibt es wesentlich bessere Anlagen. So z.B. 10 % und mehr.

Wollt mich nur mal kurz einklinken denn, die Hochrechnung inform einer utopisch Prozentualen Darstellung kam meines wissens als erstens von dir lieber Gerd denn mit 6%, wir als ausgebildete Fachberater für Finanzdienstleistungen (das heutige Mindestmuss wenn du in diesem makelnd tätig sein möchtest)wissen das, liege ich im Fall auch noch weit über dem was als Garantiert in jener Form der Sparanlge gesehen werden darf.
Liegt der garantierte Leitzins nicht grade mal bei 2,75%?

Aber, un macht m,al schön weiter.
N.S. Bin auch der Meinung bis endalter 60 ist ausreichend denn einem jened ist heute klar Privat für die Alterssicherung vorbeugen zu müssen wobei ein Monatsbeitragh nicht unter 50,00€ liegen sollte (wenn die Person noch so jung ist wie die Fragestellerin) und da ist sicher mit einer guten Anlage eine attraktive Altersvorsorge in 32 Jahren zu schaffen!?

Das ist zwar korrekt. Wir sollten die Leser aber dann darauf
aufmerksam machen, daß es sich hierbei um keine garantierten
Renditen handelt und sie somit im Falle einer BU um ihre
existenzielle Absicherung zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr
spekulieren.

Wenn du nur mit 10 % p.a. rechnest, kommt eine Summe (nach 35 Jahren) von über 100.000 Euro raus.

Das ist falsch, überprüfe mal Deinen Rechner. Wenn man 35
Jahre lang monatlich 20 Euro in eine Sparform mit 10%
jährlicher Rendite investiert, hat man danach ein Guthaben von
ca. 68.500 Euro! Desweiteren hätte die 30-jährige Bürokauffrau
nur 30 Jahre Ansparzeit, denn sie müßte ja bei einer BUV bis
Endalter 60 im Falle einer BU mit dem angesparten Guthaben die
Zeit zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr ohne BU-Rente
überbrücken.

eine zusätzliche Altervorsorge ist heutzutage ein Muß! Diese ist in fast allen Fällen um 5 Jahre früher abrufbar.

In diesem Fall würde die - durch die zu kurz abgeschlossene
BUV - enstandene Lücke auf Kosten der späteren Altersvorsorge
geschlossen. Dies ist nur ratsam, wenn die Altersvorsorge
genügend Reserven hat - und dies auch im Falle einer frühen
BU.

Wenn man schon eine längere BU-Zeit empfiehlt, dann gleich eine Lebenslange BU-Zahlung.

Wenn die Altersvorsorge auch im Falle einer BU gesichert ist
und nicht zur Schließung von Lücken durch eine zu kurze BUV
herangezogen wird, kann man auf die lebenlange BU-Rente
verzichten. Desweiteren muß man wissen, daß es nur wenige
Anbieter von BU-Versicherungen mit lebenslanger BU-Rente gibt
und die BU-Rente auch nur dann lebenslang ausgezahlt wird,
wenn die BU vor Vollendung des 40. bzw. 50. Lebensjahres (je
nach Anbieter) eingetreten ist und ununterbrochen anhält!

Mit freundlichen Grüßen

Gerd

Das ist die Unwahrheit !
Das ist nicht richtig. Entweder du weisst es und lügst oder du schätzt das Risiko falsch ein. Da du die Anlage nicht genannt hast macht es die Sache noch unglaubwürdiger.

Eine sichere Anlage in 2005 mit über 10 Prozent . . . wenn das wahr wäre, dann glaube ich kaum, dass du für dieses Forum noch Zeit hättest . . .ich wäre mit Geld ausgeben beschäftigt . . . und mit Viper-Fahren !

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danke für die Blumen…
doch mal sollte seinen Mund nicht so weit aufreissen, wenn man keine Ahnung hat.
So wie ich Dich einschätze verkaufst Du Deinen Kunden immer noch kapitallebensversicherungen.
Und das ohne zu wissen, welche Kostenstruktur die haben.
viel Spass beim zukünftigen Prozess.

Grüße
Babalou

Hallo Babalou,

tschuldigung, dass ich mich kurz dazwischen schalte.

Hallo Markus,
leider gibt es noch viele die den Babken glauben, die
verbreiten, dass alles was über 6 % ist russisches Roulette
bedeutet.
Dem ist nicht so. Es gibt Anlagen, die um einiges sicherer als
Lebensversicherungen sind und trotzdem über 10 %
erwirtschaften.

Das hört sich so nach einer phoenixähnlichen Gesellschaft an, die versucht mit vielen ahnungslosen Vermittlern eine Menge Kohle einzusammeln. Bei dieser Firma haben die Initiatoren recht wenig Erfahrung auf dem Gebiet, mit dem plötzlich riesige Gewinne eingefahren werden sollen. Irgend einer mit „Ehre“ oder so ist verantwortlich für die Kapitalanlage.
Liege ich da richtig?
Die mussten auch des öfteren ihre Prospekte ändern.

Aber lassen wir das, das führt zu nichts.
Grüße
Babalou

Viele Grüße

Ralf

Unseriös !!!
Da liegst du leider falsch . . .ich verkaufe gar keine Versicherungen !

Ich behaupte auch nicht, dass eine Lebensversicherung gut ist. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Ich behaupte, dass deine Aussage, dass eine sichere Rendite von über 10 Prozent ohne Einbeziehung der Börse möglich sei unseriös, falsch und fast etwas lächerlich ist

Bisher waren deine Beiträge Klasse. Aber das hier entspricht nicht deinem Level. Ich glaube du wolltest hier auf die nicht gehaltenen Verprechen der Lebensversicher im kapitalgedeckten Bereich hinweisen und hast ein Argument aus dem Ärmel geholt, das es nicht gibt.

Da du du die Anlageform immer noch nicht genannt hast ist die Sache relativ klar :wink:

Guss

Markus

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zu meiner Verteidigung

Wollt mich nur mal kurz einklinken denn, die Hochrechnung
inform einer utopisch Prozentualen Darstellung kam meines
wissens als erstens von dir lieber Gerd denn mit 6%, wir als
ausgebildete Fachberater für Finanzdienstleistungen (das
heutige Mindestmuss wenn du in diesem makelnd tätig sein
möchtest)wissen das, liege ich im Fall auch noch weit über dem
was als Garantiert in jener Form der Sparanlge gesehen werden
darf.
Liegt der garantierte Leitzins nicht grade mal bei 2,75%?

Hallo Mathias,

es ist richtig, daß ich in meinem Artikel http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl… meine Berechnung mit einer angenommenen Rendite von 6% durchgeführt habe. Ich wollte damit lediglich zeigen, daß es selbst bei dieser Rendite nicht gelingen kann, im Falle einer BU ausreichende Mittel zur Überbrückung der Zeit zwischen 60. und 65. Lebensjahr anzusparen. Das Wort „garantiert“ taucht in diesem Artikel nachweislich nicht auf!

Allerdings konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, daß ein Forum-Mitglied das Ergebnis dieser Berechnung ernsthaft anzweifeln würde, indem es einfach eine Sparform von 10% und mehr ansetzt.

Deshalb wollte ich in meiner Antwort unter http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl… darauf hinweisen, daß es sich bei derartigen Anlagen aber um spekulative bis höchst spekulative Anlagen handelt und habe das vorsichtig mit keine garantierten Renditen umschrieben.

Wenn bei Dir dadurch der Eindruck enstanden ist, bei der von mir angenommenen Rendite von 6% handele es sich um eine garantierte Rendite, dann bitte ich Dich und natürlich auch alle anderen betroffenen Forum-Mitglieder um Entschuldigung für dieses Mißverständnis.

Allerdings muß ich Dir natürlich auch widersprechen, wenn Du eine Rendite von 6% für eine langfristige Sparform als „utopisch“ bezeichnest. Zwischen Sparformen mit Garantiezins und spekulativen Anlagen (mit vielleicht 10% Rendite und mehr) gibt es auch noch Alternativen, für die man langfristig um die 6% Rendite p.a. prognostizieren (nicht garantieren!) darf - ohne gleich als dumm oder unseriös abgestempelt zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd

Sorry Babalou,

aber auch ich bin der Meinung, daß Du Dich hier im Ton etwas vergriffen hast. Einem Forum-Mitglied „keine Ahnung“ vorzuwerfen, würde ich als Beleidigung und in diesem Fall auch als völlig unzutreffend betrachten.

Denk mal in Ruhe drüber nach!

Mit freundlichem Gruß

Gerd

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Gerd,

sorry habs dann wohl so vernommen.

Zudem möchte und wollte ich dich auch auf keinen fall als „dumm“ bezeichnen.

Das es Anlageformen gibt welche eine durchaus attraktive Verzinsung bis in den 2-stelligen Bereich gibt (langfristige Anlageform Min. 15 Jahre Laufzeit) davon bin ich mehr als überzeugt aber, der Deutsche und seine Garantien.

Wann fangen die Leute endlich an zu kapieren, wenn mir einer auf 10 Jahre eine Garantie von +/- 4,5% gibt, wo hat er dann seine Anlageform welche Ihm nach 10 Jahren Min. den versprochenen Zinssatz und natürlich noch mehr Auszahlt denn er will ja auch was drann verdienen, gibt?!

Sind das alle David Copperfield´s die heute schon wissen was in 10 Jahren ist ooooooder schauen die auch mal über den Tellerrand, verassen jene sogar Ihre gewohnte Komforzone mit welcher sich immer noch gut 85% zufrieden geben?

Aber, wir wollen ja nicht klagen denn hätten alle die Augen schon vor mehreren Jahren geöffnet, währe ich heute wohl Arbeitslos-und die Armen Ausschließlichkeits Vermittler erst.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]