Hallo,
ich wollte nocheinmal nachfragen, wie Sinnvoll eine BU ist?
Ich meine, welche Krankheiten können einen dazu bringen, dauerhaft eine kaufmännische Tätigkeit nichtmehr ausüben zu können?
Das müssen doch Krankheiten sein, die einem das Leben vollständig zerstören, oder?
Und ob ich DANN eine Rente brauche für ein leben was kein Leben mehr ist?
Danke & Grüße
Hallo,
alternativ empfehle ich gerne auch Kapseln, die das sozialverträgliche Frühversterben beschleunigen.
Wenn Sie krankheiten wie MS, ALS, Demenz, Krebs, schwere Bandscheibenvorfälle, Diabetes, Schlaganfall, etc. nicht erleiden wollen, dann treten Sie freiwillig ab - brauchen dann auch keine BU!
Wenn Sie mit solchen Krankheiten auf eine EM-Rente hoffen - vergessen Sie es - die halbe Erwerbisminderungsrente - außer Endstadium!
Und dann versuchen Sie davon halbwegs zu leben!
Ach ja, zum Thema lebenswertes Leben, fragen Sie mal Menschen, die diese Krankheiten haben und dagegen ankämpfen! Wieso, wenn es nicht lebenswert ist!
Thorulf Müller
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Hallo,
bitte etwas weniger Zynismus, mein Vater ist an Krebs gestorben.Danke!
Wenn Sie krankheiten wie MS, ALS, Demenz, Krebs, schwere
Bandscheibenvorfälle, Diabetes, Schlaganfall, etc. nicht
erleiden wollen, dann treten Sie freiwillig ab - brauchen dann
auch keine BU!
Dann haben wir ein schönes Beispiel.
in Wieweit kann DIabetes ein BU-Fall sein?
Mir ist bewusst, dass ich wahrscheinlich in einem schweren Fall auch an meinem bisschen Leben henge, aber ich möchte auch sicher gehen, dass ich nicht erst als Scheintoter eine Rente bekomme. Da hab ich etwas bedenken, bei der Feststellbarkeit von XX Prozent Arbeitsunfähigkeit.
Zumal „kaufmännische Berufe“ ja körperlich ehr eine softe Arbeit ist.
Wenn ich z.B. Konzentrationsstörungen erleide, kann ich kein Softwareentwickler mehr sein, wäre das ein BU-Grund?
Danke & Grüße!
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Lies noch einmal in Ruhe Deinen ersten Beitrag!
Ja, man kann auch bei kaufmännischer Arbeit BU werden - MS, ALS, etc. Ich hatte es oben schon einmal aufgezählt.
Ja man kann mit Diabetes BU werden, eine Frage des Stadiums und der Ausprängung und etwaiger zusätzlicher Krankheiten. Nennt man Multimobidtät!
z.B. Depressionen und Konzentrationsstörungen und andere psychische Krankheiten sind sehr beliebt bei der BU, seit die Konjunktur lahmt! Ein Schelm wer Böses dabei denkt!
Auch ein multibler Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinungen - das ist wenigsten obejektivierbar - sit ein BU Grund.
Ach ja - die BU Bedingungen sagen ganz klar aus, wann eine BU eine BU ist - z.B. (bei einem sehr guten Anbieter) 6 Monate ununterbrochen AU = BU!
Und das niedrigere Risiko wirkt sich in einer niedrigeren Prämie aus!
Thorulf Müller
[email protected]
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auch hier notwendig
Hallo Sven,
Das müssen doch Krankheiten sein, die einem das Leben
vollständig zerstören, oder?
Ich möchte auch noch eine Zynismusfreie Antwort geben.
Zwischen der Fähigkeit 8 Stunden streßige Arbeit und völliger Pflegebedürftigkeit liegt eine breite Palette.
Viele Krankheiten machen dich dermaßen fertig, dass du einen kompletten Arbeitstag, auch mit geringen körperlichen Anforderungen, nicht mehr durchhälst.
Nehmen wir mal als konkretes Beispiel die Multiple Sklerose (trifft ca. 1 von 1000 Männern). Bei dieser Krankheit gibt es die Fatique (auch bei Krebserkrankungen). Da kann es passieren, dass dich die Fahrt zur Arbeit und die ersten 1-2 Stunden dermaßen erschöpft haben, dass du dich erst mal hinlegen musst. Ein kompletter Arbeitstag ist da nicht mehr drin.
Oder nehmen wir eine schwere psychische Depression. Du würdest ja gerne arbeiten, aber du kannst es einfach nicht. Wenn man hier noch von ALGII lebt und von der Arbeitsagentur traktiert wird, ist die Hölle auf Erden perfekt.
Ein anderes konkretes Beispiel sind viele Senioren, denen man eine Berufstätigkeit mit 40h-Woche nicht mehr zutrauen würde, weil ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit altersbeding abgenommen hat. Das bedeutet aber nicht, dass sie nun vor sich hinsiechen.
Wenn ein junger Mensch krankheitsbedingt eine ähnliche Leistungsfähigkeit hat, kann er dennoch ein erfülltes Leben führen.
Wenn du kein eigenes Vermögen hast und nicht mehr deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst, ist die Armut vorprogrammiert, d.h. Leben mit ALGII oder Sozialhilfe, denn die staatliche Erwerbsunfähigkeitsrente ist ein Witz. Wie die staatliche Unterstützung in 20-30 Jahren aussieht, wage ich mir nicht auszumalen.
Ich persönlich halte zwei Versicherungen für den normalen Arbeitnehmer für absolut wichtig, die Privathaftpflicht und die BU, weil es da um die Existenz geht.
Gruß
Carlos