Ich bin gerade dabei, mich nach einer Berufsunfähigkeits-Police umzusehen. Wie hoch sollte man da die monatlich gewünschte BU-Rente ansetzen?
Ich habe gelesen, man sollte sich möglichst am jetzigen Einkommen orientieren. Mir ist nur nicht klar, ob da brutto oder netto gemeint ist. Müßte man, im Fall der Fälle diese BU-Rente versteuern?
Danke für eure Hilfe!
Man sollte sich am Netto orientieren…sonst wirds auch arg teuer vom monatlichen Beitrag
Es gibt bei vielen Versicherungen eine Obergrenze in Prozent vom Nettoeinkommen (bspw. 75%-100%). Auch wenn das Bereicherungsverbot nur für Schadensversicherungen gilt, sehen „die Versicherer“ zu, dass es durch die Obergrenzen zu keinem Missbrauch kommt.
Die Besteuerung der Rentenzahlungen erfolgt über die Ertragsanteilsbesteuerung für abgekürzte Leibrenten (http://www.gesetze-im-internet.de/estg//__22.html) .
Hallo Cassiesmann,
sehen
„die Versicherer“ zu, dass es durch die Obergrenzen zu einem
Missbrauch kommt.
Freud´sche Fehlleistung?? *g*
Viele Grüße
Frank Hackenbruch
Danke für Deine Hilfe.
Nur, daß ich das richtig verstehe: Man kann nur max. 100% des Nettoeinkommens als BU-Rente versichern, muß aber im Leistungsfall darauf Steuern zahlen.
Was heißt, daß ich trotz sauteurer Versicherung definitiv mit wesentlich weniger Geld über die Runden kommen müßte. Richtig?
Gruß, Grit
Was heißt, daß ich trotz sauteurer Versicherung definitiv mit
wesentlich weniger Geld über die Runden kommen müßte. Richtig?
Nicht ganz. Du kannst Dich so versichern, dass Du im Leistungsfalle Dein Nettoeinkommen erhälst.
Für die Wahl der richtigen BU Rente könnte folgende Berechnungsmethode hilfreich sein:
Ich gehe mal von einem Arbeitnehmer aus, der sozialversicherungspflichtig ist und unter der Beitragsbemessungsgrenze verdient.
Derzeitiges Netto minus der zu erwartenden Leistungen aus der GRV (als Faustformel: bei voller Erwerbsminderung ca. 36 % bei halber Erwerbsminderung ca. 18 % vom derzeitigen Brutto) = Höhe der privat abzusichernden BU-Rente.
Ich behaupte nicht, dass sei das non-plus-ultra. Aber es bietet einen kleinen Anhaltspunkt. Wie immer kommt es auf die persönliche Situation an.
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