ich habe gehört/gelesen dass es durchaus sinnvoll ist 2 kleine bu(z) abzuschließen, da die prozeßquote bei kleineren renten deutlich geringer ist und man bei finanziellen engpäßen eine mal aussetzen kann und immer noch einen basisschutz hat… wie seht ihr das?
in meinem fall überlege ich eine bu(z) ohne fond und eine mit fond für je 500€ monatliche rente abzuschließen. die ohne fond könnte ja auch noch an eine hauptversicherung angeschlossen sein, um zb eine risikoabsicherung dabei zu haben, zudem sind da die bu(z) tarife dank überschüssen ja etwas reduziert.
wäre das eine sinnvolle strategie?
ich habe gehört/gelesen dass es durchaus sinnvoll ist 2 kleine
bu(z) abzuschließen, da die prozeßquote bei kleineren renten
deutlich geringer ist und man bei finanziellen engpäßen eine
mal aussetzen kann und immer noch einen basisschutz hat… wie
seht ihr das?
Keine schlechte Idee, aber ob das mit der Prozeßquote stimmt, weiß ich nicht.
in meinem fall überlege ich eine bu(z) ohne fond und eine mit
fond für je 500€ monatliche rente abzuschließen. die ohne fond
könnte ja auch noch an eine hauptversicherung angeschlossen
sein, um zb eine risikoabsicherung dabei zu haben, zudem sind
da die bu(z) tarife dank überschüssen ja etwas reduziert.
wäre das eine sinnvolle strategie?
Aus den Erfahrungen der letzten 5 Jahre an der Börse würde ich das nicht machen. Die Grundabsicherung, also auch die BUZ, klassisch ohne Fonds. Als Renditeschnäpschen eine Fondgebunden Rente oben drauf.
Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Strategie. Es werden sicher auch andere Meinungen kommen.
ich habe gehört/gelesen dass es durchaus sinnvoll ist 2 kleine
bu(z) abzuschließen, da die prozeßquote bei kleineren renten
deutlich geringer ist und man bei finanziellen engpäßen eine
mal aussetzen kann und immer noch einen basisschutz hat… wie
seht ihr das?
Keine schlechte Idee, aber ob das mit der Prozeßquote stimmt,
weiß ich nicht.
Liegt meines Wissens nicht an der Prozeßquote sondern an den unterschiedlichen Prüfungen. Also zwei Gesellschaften die nicht miteinander verbunden sind, dort zwei kleine BU-Renten führt dazu, dass jede Gesellschaft unabhängig den Leistungsfall prüft. Kommt eine Gesellschaft zur Feststellung der BU, kann ich die andere darauf verweisen. Jetzt stellt sich für die zweite Gesellschaft die Frage, mach ich das genauso oder gehe ich das Risiko ein abzulehnen. Klage wäre vorprogrammiert. Bei aller Unabhängiglkeit des Gerichts, was glaubst du, ob der Richter nicht im Hinterkopf hat, wenn die einen schon die BU akzeptieren, warum muß ich mich dann mit diesem Fall beschäftigen.
Gruß
Matthias
ich habe gehört/gelesen dass es durchaus sinnvoll ist 2 kleine
bu(z) abzuschließen, da die prozeßquote bei kleineren renten
deutlich geringer ist
Woher weisst du das ? Die Versicherer sind mit der Herausgabe Ihrer Prozesszahlen nicht gerade freigiebig. Verständlich.
Weshalb sollte eine Versicherung einer kleineren Rente eher zustimmen ? Die Entscheidungsprozesse der Versicherer hängen nicht von der Höhe der Rente ab. Der Entscheidungsspielraum hält sich in Grenzen, die Prozesse sind immer gleich. Auch wenn die Makler und Vertreter gerne immer was anderes behaupten, um ihre überteuerten Produkte an den Mann zu bringen. Fakt ist, dass die Prozessquoten berufs-/und bildungsbereinigt bei Direktversicherern nicht höher sind . . . (wer es nicht glaubt, kann mir gerne das Gegenteil beweisen ).
Wer BU ist und richtige Angaben gemacht hat, der kriegt die Rente. Egal welcher Versicherer. Schreien tun nur immer die Leute, die nicht aufgepasst haben oder meinen der BU-Gutachter glaubt die Depression.
und man bei finanziellen engpäßen eine
mal aussetzen kann und immer noch einen basisschutz hat… wie
seht ihr das?
Na ja, ob eine 500-Euro-Rente ein Basisschutz ist, möchte ich doch mal sehr anzweifeln. Da ist ja Hartz 4 noch besser. Eine Rente auf Sozialhilfeniveau macht überhaupt keinen Sinn. Und wer eine BU-Versicherung mit 30-50 Euro nicht mehr zahlen kann, der hat wahrscheinlich auch kein Wohneigentum.
in meinem fall überlege ich eine bu(z) ohne fond und eine mit
fond für je 500€ monatliche rente abzuschließen. die ohne fond
könnte ja auch noch an eine hauptversicherung angeschlossen
sein, um zb eine risikoabsicherung dabei zu haben, zudem sind
da die bu(z) tarife dank überschüssen ja etwas reduziert.
wäre das eine sinnvolle strategie?
Nein, schliess eine BU ab und mach sie als Risiko-Versicherung.
Sei ehrlich und gründlich.
Gruss
Markus
Hallo,
eine vernünftige BU in ausreichender Höhe abschließen: Gerling!
Fertig. Zur Not tuts auch die Condor.(muss mir ein Lächeln verkneifen)
Viele Grüße
Laber
na das wäre ja schon ein argument für die sinnigkeit dieser strategie, unabhängigkeit von der flexibilität bei finanziellen engpässen, zb bei vorübergehender arbeitslosigkeit. gibt es denn etwas was komplett gegen diese strategie spricht?
Liegt meines Wissens nicht an der Prozeßquote sondern an den
unterschiedlichen Prüfungen. Also zwei Gesellschaften die
nicht miteinander verbunden sind, dort zwei kleine BU-Renten
führt dazu, dass jede Gesellschaft unabhängig den
Leistungsfall prüft. Kommt eine Gesellschaft zur Feststellung
der BU, kann ich die andere darauf verweisen. Jetzt stellt
sich für die zweite Gesellschaft die Frage, mach ich das
genauso oder gehe ich das Risiko ein abzulehnen. Klage wäre
vorprogrammiert. Bei aller Unabhängiglkeit des Gerichts, was
glaubst du, ob der Richter nicht im Hinterkopf hat, wenn die
einen schon die BU akzeptieren, warum muß ich mich dann mit
diesem Fall beschäftigen.
Gruß
Matthias
Moin,
ich würde Dir ebenfalls dazu raten eine BU abzuschließen. Allerdings würde ich nicht zu der BU der Gerling greifen. Die BU der Gerling hat zwar eine gute Prämie und auch wirklich gute Leistungen, allerdings ist die Solvenz des Unternehmens negativ. Deshalb wurde der Konzern ja auch gerade aufgekauft. Es lässt sich deshalb nicht abschätzen, ob und wie mit den alten Verträgen umgegangen wird. Im schlimmsten Fall werden irgendwann die alten Verträge gekündigt oder den Absicherungen des neuen Konzernunternehmens angepasst.
Ich würde deshalb die BU der Condor auf jeden Fall vorziehen. Bleibt nur noch zu offen, dass du überhaupt ein BU bekommst, was ja nicht unbedingt sehr leicht ist.
bu - welcher anbieter?
wahrscheinlich ist eine „ganze“ bu wirklich eine sinnvollere angelegenheit. die wahl des anbieters ist auch nicht so leicht… zb habe ich jetzt viel gutes über „volkswohl bund“ gehört und gelesen, was haltet ihr denn von diesem anbieter oder „alte leipziger“? was spricht den für condor? gibt es noch anbieter die ihr empfehlen würdet?
gibt es eine möglichkeit den bu schutz auch bei arbeitslosigkeit, zb mit hartz 4 aufrechtzuerhalten, auch wenn das geld dann kaum reichen würde?
wie wichtig ist: ‚Verzicht auf § 172 VVG‘
das § 41 VVG bei fast jedem anbieter ausgeschlossen ist, habe ich bereits gelesen, ebenso dass dieser ausschluß auch sehr wichtig ist. wie wichtig ist denn der ausschluß des § 172 VVG? dieser ausschluß tauchte bei kaum einer beurteilung als qualitätsmerkmal auf, hier habe ich bisher kaum infos gefunden.
welcher VR
Bei der Frage nach dem richtigen VR spielen mehrere Faktoren eine Rolle.
Solidität des Unternehmens
Zahlungbereitschaft
Prozessquote
Bedingungen
Beitrag
entsprechende Infos erhält man über Rating und Ranking
(Franke und Bornberg) oder BU-Atlas 2005.
Volkswohl-Bund
Alte Leipziger
Stuttgarter Versicherung
sind da vorne mit dabei.
Alex
Die Frage, welcher Anbieter zu dir passt hängt z.B. davon ab, was du beruflich machst, bzw. was dir bei deiner BU besonders wichtig ist. Die Condor ist häufig für Akademiker eine sehr gute Wahl. Die Alte Leipziger oder der Volkwohl Bund sind auch eine Überlegung wert, obwohl letztere bei gleicher Absicherung noch günstigerer darzustellen wäre.
Aber der entscheidene Punkt ist und bleibt die Frage, ob man überhaupt eine BU bekommt. Die Quote der Ablehnungen, der Aufschläge oder der Ausschlüsse ist sehr hoch. All diese Punkte müssen im Vorfeld abgeklärt werden, damit es kein böses Erwachen gibt.
in der Tat…
Hallo,
Gerling gehts momentan wirklich nicht so dolle, was aber keinerlei Auswirkungen auf den Versicherungsschutz hat. Eine klassiche Rentenversicherung würd ich allerings nicht bei Gerling abschließen.
Condor ist auch TOP, genauso wie Alte Leipziger und Volkswohlbund. Stuttgarter hat ebenfalls die konkrete Verweisung wie Gerling ausgeklammert.
§172 bezeichnet meiner Erinnerung nach die Möglichkeit für die Versicherungsgesellschaft,die Bruttoprämie im Falle eines negativen Schadensverlaufes zu erhöhen. Kann man sehen wie man will, eröffnet natürlich den Versicherern die Möglichkeit, Beiträge vermeintlich leicht anzuheben. Andererseits ist es mir lieber, mein BU-Bersicherer erhöht die Prämie und kann weiterhin Versicherungsschutz bieten.
Gerling ist zwar teilweise recht teuer, aber es gibt durchaus Konstellationen, da ist selbst Gerling günstig.
Viele Grüße
Laber