Weil so steht es ja in den Bedingungen, die man unterschrieben
hat.
Nein - im VVG! In den Bedingungen steht etwas anderes!
Hallo, XXX. Schau mal in den Abschnitt „Was bedeutet die vorvertragliche Anzeigepflicht“ der AVB. Da steht das genau drin, und da muß es auch stehen, sonst nützt dem VU das VVG auch nichts.
Verstoß gegen die Netiquetten entfernt
Cassiesmann
Mein Makler versucht mir seit Wochen eine Versicherung von
einer Gesellschaft zu empfehlen. Mir liegt von einer anderen
Quelle die Information vor, dass diese Gesellschaft
außerordentlich gute Provisionen zahlt. Daher bin ich
skeptisch, ob das Angebot gut ist.
Gesunder Zweifel ist gut. Bei BU kaufen einige Gesellschaften über überdurchschnittliche Provisionen/Courtagen Geschäft ein. Überdurchschnittlich heisst 50% mehr als der Duchschnitt. Ein Fall ist zum Beispiel die Mannheimer Leben gewesen, deren Kunden jetzt Protektor-versichert sind.
Wenn Du’s drauf hast, dann lade doch einfach 2 Makler gleichzeitig an, und die erklären ihren Vorschlag. Ein (guter) Autohändler sagt ja auch, was an welchen Konkurrenzmodellen schlechter ist bzw. am eigenen Modell besser ist.
Bei BU kaufen einige Gesellschaften
über überdurchschnittliche Provisionen/Courtagen Geschäft ein.
Überdurchschnittlich heisst 50% mehr als der Duchschnitt.
Völliger Humbug und falsch, und so langsam regt mich das auf!
Alle Gesellschaften die mit Maklern kooperieren zahlen in etwa gleich viel.
Ein
Fall ist zum Beispiel die Mannheimer Leben gewesen, deren
Hallo,
also die Courtagen oder Provisionen, die die Mannheimer gezahlt hat, waren jedenfalls nicht der Grund für die buchmäßige Schieflage und die Folgen.
Zur reinen „Höhe“. Was sagt insbesondere ein Provisionssatz aus, wenn Vergütungen an den Außendienst auch in Form von Boni, Bürozuschüssen, Wettbewerben, usw. fließen? Bei Provisionen auch schon mal was von Maximierung gehört?
Also die Information die Gesellschaft x zahlt y%0 und die Gesellschaft a zahlt b%0 hilft damit absolut überhaupt nicht weiter.
Hallo,
also die Courtagen oder Provisionen, die die Mannheimer
gezahlt hat, waren jedenfalls nicht der Grund für die
buchmäßige Schieflage und die Folgen.
Falls ihr euch mal recht erinnert, hat die Mannheimer vor Ihrer Insolvenz bereits im BU-Bestand die Überschüsse reduziert, d.h. die Kunden mussten effektiv mehr zahlen. Das ist ja wohl schon „Notbremse“. Hohe Provisionen ziehen halt schlechtes Geschäft an. Warum wohl? Weil „schwarze Schafe“ lieber viel als wenig Provision kassieren. Die „buchmäßige Schieflage“ kam ja auch nicht so ganz zufällig sondern - ebenso wie die BU-Probleme - als Folge von Mißmanagent.
Zur reinen „Höhe“. Was sagt insbesondere ein Provisionssatz
aus, wenn Vergütungen an den Außendienst auch in Form von
Boni, Bürozuschüssen, Wettbewerben, usw. fließen? Bei
Provisionen auch schon mal was von Maximierung gehört?
Also die Information die Gesellschaft x zahlt y%0 und die
Gesellschaft a zahlt b%0 hilft damit absolut überhaupt nicht
weiter.
Von Maximierung usw. habe ich vielleicht schon mehr gehört als Du denkst. Ausserdem ist nicht nur der Promillsatz entscheidend sondern auch die Bezugsgröße, und die ist bspw. bei einigen Gesellschaften der Bruttobeitrag und bei anderen der Zahlbeitrag, alleine dadurch hast Du schon 25% oder mehr Unterschied. Dann werden Ratenzuschläge provisioniert oder auch nicht, nochmal 5%, und schließlich gibt’s auch bei der Maximierung Unterschiede. Und das sind alles Maklerversicherer und nicht irgendwelche Äpfel-Birnen-Vergleiche.
Bei aller Rechtfertigung für eine angemessene Vergütung für eine vernünftige Beratung ist es bei BU-Versicherungen definitiv nicht so, dass die Provisionen bei allen Gesellschaften in etwa gleich sind.
Hohe Provisionen ziehen halt
schlechtes Geschäft an. Warum wohl? Weil „schwarze Schafe“
lieber viel als wenig Provision kassieren. Die „buchmäßige
Schieflage“ kam ja auch nicht so ganz zufällig sondern -
ebenso wie die BU-Probleme - als Folge von Mißmanagent.
Entscheiden die Vermittler oder die Gesellschaft über die Aufnahme der Risiken. Welcher Zusammenhang zwischen Abschlußvergütung und negativer Selektion besteht de facto? Ich sehe keinen!
Im Übrigen setzten sich die Verwaltungs- bzw. Abschlusskosten aus vielen Faktoren zusammen. Die von Ihnen genante „buchmäßige Schieflage“ hat noch viel mehr Einflussfaktoren als die Vergütung der Vermittler!
Hallo,
ich bleib mal dabei, dass eine Anrede ganz sinnvoll ist.
Falls ihr euch mal recht erinnert, hat die Mannheimer vor
Ihrer Insolvenz bereits im BU-Bestand die Überschüsse
reduziert, d.h. die Kunden mussten effektiv mehr zahlen.
Naja, allzuviele Lebensversicher dürfte es nicht geben, die in dieser Zeit Ihre Überschußbeteiligung nicht reduziert haben. Ob in der BU dann jemand mehr zahlen muß hängt von der Form der Überschußbeteiligung ab.
Das
ist ja wohl schon „Notbremse“. Hohe Provisionen ziehen halt
schlechtes Geschäft an.
Den Zusammenhang sehe ich nicht. U.a. mit Provisionen steuern Gesellschaften ihr Geschäft. Was wollen Sie und was nicht. Die Annahmepolitik entscheidet dann über die Zusammensetung des Bestandes. Wachstum auf Teufel komm raus und ich nehm jeden oder ich schau mir die Gesundheitsfragen genau an und habe ertragreiches Geschäft.
Falls ihr euch mal recht erinnert, hat die Mannheimer vor
Ihrer Insolvenz bereits im BU-Bestand die Überschüsse
reduziert, d.h. die Kunden mussten effektiv mehr zahlen.
Naja, allzuviele Lebensversicher dürfte es nicht geben, die in
dieser Zeit Ihre Überschußbeteiligung nicht reduziert haben.
Ob in der BU dann jemand mehr zahlen muß hängt von der Form
der Überschußbeteiligung ab.
Hallo,
also wir reden hier von BU und nicht von KLV. Mir ist keine weitere Gesellschaft bekannt, die in Ihrem BU-Bestand damals die Überschüsse (Beitragsverrechnung) gesenkt hat. Das wird vermutlich aber noch kommen. Das andere Beispiel ist noch eine von Stiftung Warentest und dem BdV hochgelobte Gesellschaft (sagt schon alles), die bei Risikoversicherungen den Überschuss im Bestand gesenkt hat.
Das
ist ja wohl schon „Notbremse“. Hohe Provisionen ziehen halt
schlechtes Geschäft an.
Den Zusammenhang sehe ich nicht.
Damit das hier mal keiner persönlich nimmt, hatte ich die „schwarzen Schafe“ mal in Anführungszeichen gesetzt. Der Zusammenhang ist in etwa wie folgt. Manche Vermittler sind halt nur auf’s Geld aus. Die suchen sich dann ebendiese Gesellschaften und zeichnen alles was sie kriegen können da rein. Damit das noch einfacher geht wird bei den Gesundheitsfragen ggf. „gemogelt“ und die Summen so hoch wie’s geht (d.h. der Kunde bezahlen kann) abgeschlossen. Folge für das VU: Hoher Umsatz aber auch hohe Kosten, hohe Schäden, hohes Storno. Dann „Notbremse“ Überschuss senken, Kunde zahlt mehr, Antiselektion: gute Risiken wandern ab, schlechte bleiben, noch mehr Schäden. Toll!
Zum Stichwort Risikoprüfung: Da war die Mannheimer auch alles andere als streng. Gehört halt alles irgendwie zusammen.
Nuneinmal empfehle ich niemals einen gekoppelten Vertrag von BU und LV. Da vorallem auch die LV ausgedient hat. Aufgrund von heutiger Unwirtschaftlichkeit. Diese kann in unserer Zeit nicht einmal vor der Inflation schützen. So können Sie genausogut das Geld aussem Fenster schmeißen, so verliert das Geld nähmlich in einer LV an Wert.Es wird nicht mehr lange LV geben.Meine damit das diese von Gesellschaften Stück für Stück verdrängt wird. (Empfehlung lieber eine FRV, FLV (F)Fondsgebundene, wegen einer viel höhreren Rendite. Vorsicht:was, wo und mit wem FRV/LV). Das BU´s nicht zahlen kommt immr wieder vor. Man sollte sich informieren bei welcher Gesellschaft solche Fälle vermehrt eintreten.
(Wichtig: Koppelverträge immer vermeiden!)
mfg der René Pietsch
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
err…Lieber Pietsch,
bitte lass es einfach.
Ich find das toll das du hochmotiviert den Fragestellern helfen willst und antwortest, aber leider ist so ziemlich alles falsch was du schreibst. Hier war eine Risikolebensversicherung mit BUZ gemeint beispielsweise, die nicht allzuviel mit der von dir angesprochenen KLV zu tun hat.
Mach den Fachberater zu Ende (möglichst gut) und dann schaust du dir deine Antworten in 1 ein zwei Jahren nochmal an und du wirst mich verstehen ok? Bis dahin würde ich die Rolle eines stillen Beobachters hier vorschlagen.
Grüße
H.
weißt Du was mir Sorgen macht? Dass sich in Deinen Antworten immer mehr syntaktische Brandlöcher häufen, je mehr Antworten von Pietsch Du kommentierst.
Amtlichermaßen hat sich der Kollege hier einen guten Namen gemacht, den er wohl so schnell nicht mehr loswird.
@Pietsch - ich sag’s Dir gleich: Deine Kommentare zeugen in einer solch unverkennbaren Eigenart von stark erodierten Synapsen und sanierungsbedürftigem Weltverständnis, dass auch ein Namenswechsel mit versuchtem Neustart Dir nicht helfen würde.
Mein Opa hat immer gesagt: „Schlau sein und sich dumm stellen ist manchmal eine gute Sache. Andersrum wird’s schon deutlich schwieriger!“
Tut mir einen Gefallen und lass die Finger von der Tastatur oder von bewusstseinverändernden Genussmitteln - je nachdem was der Grund für Dein wirres Denken ist.
Frank Wilke
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich habe mir jetzt nochmal den Spaß gemacht in LVWIN - dem Softwaretool von Morgen&Morgen nachgesehen, das jeder gute Makler auch besitzt, und da steht unter anderem folgende Erläuterung zum Rating:
4. Komponente BU-Regulierungspraxis
In dieser Komponente werden Quoten im Zusammenhang mit der BU-Regulierung betrachtet. Dies sind
im Einzelnen (bezogen auf 2004):
· Anzahl ausbezahlter BU-Verträge (positiv wenn hoch)
· Anzahl anerkannter BU-Leistungsfälle (positiv wenn hoch)
· Anzahl abgelehnter BU-Leistungsfälle (positiv wenn niedrig)
· Anzahl Ablehnungen mit juristischen Konsequenzen (positiv wenn niedrig)
· Anzahl gewonnener Prozesse (positiv wenn hoch)
· Anzahl verlorener Prozesse (positiv wenn niedrig)
Ein Bewertungspunkt wird jeweils erreicht, wenn die entsprechende Quote nicht zu weit (in die
entsprechende Richtung) vom Marktschnitt abweicht und der VR überhaupt einen validen Wert
bereitstellen konnte. Eine hohe Punktzahl bedeutet tendenziell eine höhere Auszahl- und
Anerkennungs- sowie eher begründete Klagebereitschaft. In gewisser Hinsicht ist diese Komponente
allerdings ambivalent, da es für den Bestand eher negativ ist, wenn eine hohe Schadenquote (hohe
Anerkennung, geringe Ablehnungen) vorliegt!
Anmerkung: Da M&M den teilnehmenden Gesellschaften die strenge Vertraulichkeit dieser Daten
zugesichert hat, können die Quoten selbst leider nicht ausgewiesen werden.
Die Komponente BU-Regulierungspraxis geht zu 15% in das Teilrating Kompetenz ein.
Wie Du daraus ersehen kannst, wird es erstens dort zwar erfasst und verwendet, andererseits ist die Interpretation aber auch schwierig. Das wurde ja hier auch in einigen Artikeln geschrieben. Wenn man sich allerdings mal mit dem Rating und seiner Zusammensetzung beschäftigt (was ein guter Makler vielleicht macht), dann kann man durchaus einen „Trend“ erkennen.
weißt Du was mir Sorgen macht? Dass sich in Deinen Antworten
immer mehr syntaktische Brandlöcher häufen, je mehr Antworten
von Pietsch Du kommentierst.
Noch mehr Ansatzpunkte seh ich allerdings im Bereich der Interpunktion!
Amtlichermaßen hat sich der Kollege hier einen guten Namen
gemacht, den er wohl so schnell nicht mehr loswird.
Vielleicht sind´s ja Zwillingsbrüder!?
stark erodierten
Synapsen und sanierungsbedürftigem Weltverständnis
Das muss ich mir merken, das gibt nen Stern!
Mein Opa hat immer gesagt: „Schlau sein und sich dumm stellen
ist manchmal eine gute Sache. Andersrum wird’s schon deutlich
schwieriger!“
Wie man sieht!
Tut mir einen Gefallen und lass die Finger von der Tastatur
oder von bewusstseinverändernden Genussmitteln - je nachdem
was der Grund für Dein wirres Denken ist.
Derzeit bin ich ja mehr Beobachter - was sich hier aber momentan teilweise abspielt… dagegen sind ja die im Forum ausgetragenen Meinungsdifferenzen zwischen DB und meiner Wenigkeit qualitativ hochwertig!