BU(Z): Prozesshäufigkeit

Hallo sehr verehrte wer-weiss-was-Experten,

ich möchte eine Risiko-Lebensversicherung mit einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abschließen. Mich würde interessieren, wie oft es zu gerichtlichen Prozessen kommt, weil die Versicherung im Schadens-/Leistungsfall die BU-Rente nicht zahlen will. Werden die Prozessquoten/-häufigkeiten bei BU-Leistungsfällen der Versicherungsgesellschaften von unabhängigen Instituten o.ä. im Internet oder in einem anderen Medium veröffentlicht? Kann mir da ein Experte weiterhelfen?

Vielen Dank im Voraus.

MfG
Daniel Schwarz

Die Prozesse fließen mit in das Morgen&Morgen-BU-Rating ein (http://mm-gmbh.yum.de/analyse/pdf/mm_rating_720.pdf). Die tatsächlichen Zahlen wirst Du dort aber kaum finden.

Dein Ansatz ist allerdings ein bißchen abenteuerlich. Zum Beispiel: Wenn ich keine BU verkaufe, dann habe ich da auch keine Prozesse.

Die Experten, die Dir weiter helfen können nennen sich z.B. Versicherungsmakler.

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Hallo Daniel,

in diesem Taschenbuch gibt es so eine Tabelle.
http://www.amazon.de/Berufsunf%C3%A4higkeit-gezielt-…

Ich persönlich würde dir dringend raten es zu studieren, bevor du dich für eine BU entscheidest. (Ich schätze, dass einige Experten dir davon abraten werden).

Gruß
Carlos

Die Prozesse fließen mit in das Morgen&Morgen-BU-Rating ein
(http://mm-gmbh.yum.de/analyse/pdf/mm_rating_720.pdf).

So ein Blödsinn - keine Ahnung, aber einfach mal etwas erzählen!

Wo steht das bitte, dass die Prozequote in das Rating einfließt - lesen bildet! http://mm-gmbh.yum.de/analyse/rati_burating.php

Die
tatsächlichen Zahlen wirst Du dort aber kaum finden.

Doch, aber wie wurden die ermittelt und welche Aussagekraft haben die??

Dein Ansatz ist allerdings ein bißchen abenteuerlich. Zum
Beispiel: Wenn ich keine BU verkaufe, dann habe ich da auch
keine Prozesse.

Richtig - gut erkannt - Thema Huhn und Korn! - sorry, sei lieber ruhig jetzt!

Die Experten, die Dir weiter helfen können nennen sich z.B.
Versicherungsmakler.

Danke!!! Bonuspunkt - hast es wieder gut gemacht!

Hallo Daniel,

in diesem Taschenbuch gibt es so eine Tabelle.
http://www.amazon.de/Berufsunf%C3%A4higkeit-gezielt-…

Woher stammen die Wette, weil die nicht wirklich erhoben werden können!

Ich persönlich würde dir dringend raten es zu studieren, bevor
du dich für eine BU entscheidest. (Ich schätze, dass einige
Experten dir davon abraten werden).

Nein - aber es ist Zeitverschwendung - egal welches Buch Du liest - wenn Du Dein Auto in die Werkstatt bringst bringt Dir das Lesen eines Buches über die Reperaturen an Deinem Auto auch nichts!

ich möchte eine Risiko-Lebensversicherung mit einer
Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abschließen.

Warum? Ohne Analyse keine Beratung - so steht es im Gesetz!

Mich würde
interessieren, wie oft es zu gerichtlichen Prozessen kommt,
weil die Versicherung im Schadens-/Leistungsfall die BU-Rente
nicht zahlen will. Werden die Prozessquoten/-häufigkeiten bei
BU-Leistungsfällen der Versicherungsgesellschaften von
unabhängigen Instituten o.ä. im Internet oder in einem anderen
Medium veröffentlicht?

Nein - die Daten können nicht erhoben werden - nicht neutral!

Davon abgesehen sind alle dazu veröffentlichten Zahlen Augenwischerei, wenn man weiß, wie die Zahlen erhoben werden!

Dann sind die Zahlen, selbst wenn man es seriös und neutral machen könnte und würde, nicht aussagefähig! Direktversicherer haben häufiger Prozesse, weil Kunden ohne Berater die Fragen nicht richtig beantworten und die Bedingungen nicht verstanden haben! Gesellschaften mit hohem Beamtenanteil haben mehr Prozesse! Gesellschaften mit hohen BU-Renten auch!

Die Fragen wären, aus welchen BU-Bedingungen ergebn sich warum welche Prozesse. Vielleicht gibt es die Bedingungen im Neugeschäft gar nicht mehr und damit auch nicht die strittigen Regelungen - oder andersherum!

Kann mir da ein Experte weiterhelfen?

Ja, durch Beratung gegen Honorar oder Abschluss!

Thorulf Müller

So ein Blödsinn - keine Ahnung, aber einfach mal etwas
erzählen!

Wo steht das bitte, dass die Prozequote in das Rating
einfließt - lesen bildet!

Könnten Sie sich bitte etwas weniger und weniger oft im Ton vergreifen!

Es dankt immer noch mit freundlichen Grüßen,
Daniel Schwarz

Die Prozesse fließen mit in das Morgen&Morgen-BU-Rating ein
(http://mm-gmbh.yum.de/analyse/pdf/mm_rating_720.pdf).

So ein Blödsinn - keine Ahnung, aber einfach mal etwas
erzählen!

Hallo Scherzkeks! Frag mal bei M&M nach, wenn Du’s mir nicht glaubst. Ich hab vielleicht mehr Ahnung von den Daten vom M&M-Rating als Du, z.B. weil ich denen jährlich diese Zahlen dafür liefere!

Wo steht das bitte, dass die Prozequote in das Rating
einfließt - lesen bildet!
http://mm-gmbh.yum.de/analyse/rati_burating.php

Ja genau, lies das was ich Dir oben geschrieben habe.

Die
tatsächlichen Zahlen wirst Du dort aber kaum finden.

Hab ich auch nicht gesagt - die sind ja auch vertraulich - aber sie fließen mit ein!

Doch, aber wie wurden die ermittelt und welche Aussagekraft
haben die??

Ermittelt=Auskunft der VU
Aussagekraft=keine besondere

Dein Ansatz ist allerdings ein bißchen abenteuerlich. Zum
Beispiel: Wenn ich keine BU verkaufe, dann habe ich da auch
keine Prozesse.

Richtig - gut erkannt - Thema Huhn und Korn! - sorry, sei
lieber ruhig jetzt!

Es gibt noch viele andere Gründe, warum sowas Unfug ist, aber die verstehst Du wahrscheinlich auch nicht.

Die Experten, die Dir weiter helfen können nennen sich z.B.
Versicherungsmakler.

Danke!!! Bonuspunkt - hast es wieder gut gemacht!

Du nicht!

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Die Prozesse fließen mit in das Morgen&Morgen-BU-Rating ein
(http://mm-gmbh.yum.de/analyse/pdf/mm_rating_720.pdf).

So ein Blödsinn - keine Ahnung, aber einfach mal etwas
erzählen!

Hallo Scherzkeks! Frag mal bei M&M nach, wenn Du’s mir nicht
glaubst. Ich hab vielleicht mehr Ahnung von den Daten vom
M&M-Rating als Du, z.B. weil ich denen jährlich diese Zahlen
dafür liefere!

Klar - und deshalb steht das auch in der Rating Beschreibung!

Nur mal angenommen, Du hättest Recht, dann würde das das Rating noch weiter entwerten! Die Zahlen kann man seriös nicht ermitteln!

Wo steht das bitte, dass die Prozequote in das Rating
einfließt - lesen bildet!
http://mm-gmbh.yum.de/analyse/rati_burating.php

Ja genau, lies das was ich Dir oben geschrieben habe.

Dann nenn mir die Zeile in der es steht - dann lese ich gerne nach!

Die
tatsächlichen Zahlen wirst Du dort aber kaum finden.

Hab ich auch nicht gesagt - die sind ja auch vertraulich -
aber sie fließen mit ein!

Vertraulich - Sie fließen mit ein - wir sagen es aber nicht in der Rating Beschreibung - und die vertraulichen Zahlen haben wir bei den Gesellschaften erfragt???

Doch, aber wie wurden die ermittelt und welche Aussagekraft
haben die??

Ermittelt=Auskunft der VU
Aussagekraft=keine besondere

Gar keine!!!

Dein Ansatz ist allerdings ein bißchen abenteuerlich. Zum
Beispiel: Wenn ich keine BU verkaufe, dann habe ich da auch
keine Prozesse.

Richtig - gut erkannt - Thema Huhn und Korn! - sorry, sei
lieber ruhig jetzt!

Es gibt noch viele andere Gründe, warum sowas Unfug ist, aber
die verstehst Du wahrscheinlich auch nicht.

Ich schon - ich schon!

Die Experten, die Dir weiter helfen können nennen sich z.B.
Versicherungsmakler.

Danke!!! Bonuspunkt - hast es wieder gut gemacht!

Du nicht!

Doch - aber wer m&m mit Daten beliefert und das noch zugibt, der ist in meinen Augen dramatisch disqualifiziert! Ich bin im Markt bekannt und ich kenne mich in KV und BU bestens aus!

Thorulf Müller

P.S.: Der es gewohnt ist hier angepupst zu werden und sich auf das, was andere sagen ein Ei pellt - ich bin etwas - und vor allem nichts anonymes, was hier alles behaupten kann!

Wo steht das bitte, dass die Prozequote in das Rating
einfließt - lesen bildet!
http://mm-gmbh.yum.de/analyse/rati_burating.php

auf dem von Dir angegebenen Link steht es genau in dieser Passage:

Beim Teilrating BU-Kompetenz (30%) werden 7 Komponenten bewertet: Die Bewertung der Komponenten basiert ausschließlich auf der internen MORGEN & MORGEN-Analyse der von den Versicherern zur Verfügung gestellten BU-Daten.

Wie Du schon sagst: Lesen bildet!

Hallo Thorulf,

Nein - aber es ist Zeitverschwendung - egal welches Buch Du
liest - wenn Du Dein Auto in die Werkstatt bringst bringt Dir
das Lesen eines Buches über die Reperaturen an Deinem Auto
auch nichts!

Ich kenne jemanden, der vor der Inspektion seinen Autos bestimmte Stellen markiert, um sicherzustellen, dass das Inspektionsprotokoll vollständig durchgeführt wird. Bei meiner Inspektion stand neulich auch wieder Scheibenreiniger drauf, obwohl ich den Reinigungstank absichtlich bis oben hin aufgefüllt hatte. :wink:

Versicherungsvertreter, auch die mit festen Agenturen, haben einen Ruf bezüglich ihrer Vertrauenswürdigkeit, der irgendwo bei dem Ruf von Berufspolitkern und Abmahnanwälten liegt. Dieser Ruf wurde über viele Jahrzehnte erarbeitet.
Wie kommt man von einem solchen Ruf weg? Durch Transparenz, Offenheit und nicht, in dem man den Kunden für dumm verkauft.

Gruß
Carlos

Hallo Thorulf,

Nein - aber es ist Zeitverschwendung - egal welches Buch Du
liest - wenn Du Dein Auto in die Werkstatt bringst bringt Dir
das Lesen eines Buches über die Reperaturen an Deinem Auto
auch nichts!

Ich kenne jemanden, der vor der Inspektion seinen Autos
bestimmte Stellen markiert, um sicherzustellen, dass das
Inspektionsprotokoll vollständig durchgeführt wird. Bei meiner
Inspektion stand neulich auch wieder Scheibenreiniger drauf,
obwohl ich den Reinigungstank absichtlich bis oben hin
aufgefüllt hatte. :wink:

Versicherungsvertreter, auch die mit festen Agenturen, haben
einen Ruf bezüglich ihrer Vertrauenswürdigkeit, der irgendwo
bei dem Ruf von Berufspolitkern und Abmahnanwälten liegt.
Dieser Ruf wurde über viele Jahrzehnte erarbeitet.
Wie kommt man von einem solchen Ruf weg? Durch Transparenz,
Offenheit und nicht, in dem man den Kunden für dumm verkauft.

Klar - Versicherungsmakler und Honorarmakler haften für das, was Sie tun.

Bei Versicherungsvertretern gibt es auch Gute!

Bei Autohäusern gibt es auch welche.

Dein Kumpel mit den Markierungen sollte am Besten alles selber machen.

Und die größten Betrüger - und ich kann Dir Seitenweise Akten von Gerichtsverhandlungen zeigen - sind für mich, als mittelstänändishcen Unternehmer - netzwerkadministratoren! Die bauen Dir bei jeder Wartung einen Fehler ein!

#P.S.: An die Moderatoren: er hat mit den Beleidigungen angefangen - ich mache nur mit!

Thorulf Müller

Tag,

derlei Statistiken sind wirklich zu keinerlei Aussage verwertbar, schon gar nicht sollten sie in die Entscheidungsfindung für oder wider eine Gesellschaft mit einfließen.

Zickt eine Gesellschaft mit einer relativ hohen Prozessquote einfach nur rum, oder tut Sie das zum Schutze der Versichertengemeinschaft?
Eine Quote von 8 Promille ist zwar doppelt so hoch wie eine Quote von 4, beides insgesamt gesehen jedoch sehr gering.
Die Direktversicherungsproblematik wurde schon angesprochen, Provisionen sind fast gleich, auch den §172 beispielsweise kann man unterschiedlich pro und contra auslegen, etc …und so weiter und so fort. Und da wir alle nix zu tun haben kommt jetzt noch die Prozessquote hinzu…soso.

ich möchte eine Risiko-Lebensversicherung mit einer
Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abschließen.

Selbständige BU? Fällt die evtl. durchs Raster weil kein Todesfallschutz mit dabei ist?

Mich würde
interessieren, wie oft es zu gerichtlichen Prozessen kommt,
weil die Versicherung im Schadens-/Leistungsfall die BU-Rente
nicht zahlen will.

Mich auch, aber dann gleichzeitig die Quote, bei der die Versicherungsnehmer falsche Angaben bei Vorerkrankungen getätigt haben, kurz: Ihren Obliegenheiten nicht nachgekommen sind.

Werden die Prozessquoten/-häufigkeiten bei
BU-Leistungsfällen der Versicherungsgesellschaften von
unabhängigen Instituten o.ä. im Internet oder in einem anderen
Medium veröffentlicht?

Nein!

Kann mir da ein Experte weiterhelfen?

EIn Makler mit Sicherheit. Dein Zugang zu dieser Problematik ist sicherlich einer von vielen Möglichen, sollte aber keine große Rolle spielen.

Grüße
H.

Hallo Daniel,

es ist doch einfach so: eine Versicherung die eine Rente zahlen muß, womöglich noch über 20-30 Jahre, schmälert ihren Gewinn. Also wird in JEDEM möglichen Leistungsfall aufs Genaueste geprüft, ob man dem Versicherten irgendwas anhängen kann, an dem sich eine Verweigerung und/oder ein Prozess aufhängen läßt. Eine Versicherung, die das nicht tut wäre schön blöd. D.h., wenn man nur einen Arztbesuch vergißt anzugeben und die finden das raus (je höher die Rente desto gründlicher werden die sein), dann ist die Leistung futsch. Weil so steht es ja in den Bedingungen, die man unterschrieben hat.

Ich kenne jetzt nicht die genauen Quoten oder wie die gerichtlichen Entscheidungen im Einzelnen aussehen. Aber allgemein kann man sagen: ein Berufsunfähiger hat i.d.R. nicht immer die Ausdauer über Jahre hinweg von einer Instanz in die nächste zu gehen - ohne während dieser Zeit eine Rentenzahlung zu erhalten. Also Rechtschutzvers. auf jeden Fall dazu.
Die Quoten sind eigentlich auch egal. Denn wenn Du Dir wirklich viel Mühe gibst mit den Risikofragen und nichts ausläßt, dann kann auch gerichtlich nix passieren. Ohne Aufhänger, da kein Leistungverweigerungsrecht. Und auf keinen Fall die Fragebögen während einem Beratungstermin vom Berater ausfüllen lassen!!! Da wird 100%ig irgendwas vergessen. Hab ich selbst schon ein paarmal miterlebt.

Ich hab mir ein Formular mit Tabelle gemacht, dieses mit entsprechender Anweisung an alle mir bekannten/besuchten Ärzte geschickt und dann mit Stempel zurückerhalten. Wenn man das gut aufhebt und irgendwann die Vers. drauf kommt, dass z.B. bei so einem Arzt was nicht angegeben wurde, dann hat man immerhin einen guten Beweis für seine „Unschuld“.
Im Zweifelsfall bei Diagnosen lieber nochmal nachhaken!!

Gruß
Andrea

Hallo Andrea,

vielen Dank für deinen Beitrag und für deinen Tipp am Ende. Dies ist eine sehr gute Idee. Ich werde es vor dem Abschicken der Unterlagen an die Versicherung ebenso handhaben.

Viele Grüße,
Daniel

Hallo Huese,

auch hier erst einmal vielen Dank für den Beitrag. Vielleicht hätte ich mich noch präziser ausdrücken sollen. Interessant wäre die Anzahl der Prozesse, die geführt werden, obwohl der VN alle Angaben richtig gemacht hat und die Versicherung doch nicht zahlen will. Und dann aus dieser Anzahl und der Anzahl der Leistungsfälle die erwähnte Prozessquote.

derlei Statistiken sind wirklich zu keinerlei Aussage
verwertbar, schon gar nicht sollten sie in die
Entscheidungsfindung für oder wider eine Gesellschaft mit
einfließen.

Hm, da ich dies hier nicht das erste Mal lesen, werde ich es mir zu Herzen nehmen.

Zickt eine Gesellschaft mit einer relativ hohen Prozessquote
einfach nur rum, oder tut Sie das zum Schutze der
Versichertengemeinschaft?

Wohl zum Schutze der Gemeinschaft der Versicherten, die noch keine Leistung beanspruchen, um genau zu sein :smile:

ich möchte eine Risiko-Lebensversicherung mit einer
Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abschließen.

Selbständige BU? Fällt die evtl. durchs Raster weil kein
Todesfallschutz mit dabei ist?

Ja, weil ich noch keine R-LV habe, demnächst Nachwuchs bekomme und gelesen habe, dass dann eine Kombi aus R-LV mit BUZ sinnvoll sei.

Mich würde
interessieren, wie oft es zu gerichtlichen Prozessen kommt,
weil die Versicherung im Schadens-/Leistungsfall die BU-Rente
nicht zahlen will.

Mich auch, aber dann gleichzeitig die Quote, bei der die
Versicherungsnehmer falsche Angaben bei Vorerkrankungen
getätigt haben, kurz: Ihren Obliegenheiten nicht nachgekommen
sind.

genau, s.o.

Mein Makler versucht mir seit Wochen eine Versicherung von einer Gesellschaft zu empfehlen. Mir liegt von einer anderen Quelle die Information vor, dass diese Gesellschaft außerordentlich gute Provisionen zahlt. Daher bin ich skeptisch, ob das Angebot gut ist.

Grüße,
D.

Tag,

auch hier erst einmal vielen Dank für den Beitrag. Vielleicht
hätte ich mich noch präziser ausdrücken sollen. Interessant
wäre die Anzahl der Prozesse, die geführt werden, obwohl der
VN alle Angaben richtig gemacht hat und die Versicherung doch
nicht zahlen will. Und dann aus dieser Anzahl und der Anzahl
der Leistungsfälle die erwähnte Prozessquote.

wie gesagt, sowas wirst du nicht wirklich finden.

derlei Statistiken sind wirklich zu keinerlei Aussage
verwertbar, schon gar nicht sollten sie in die
Entscheidungsfindung für oder wider eine Gesellschaft mit
einfließen.

Hm, da ich dies hier nicht das erste Mal lesen, werde ich es
mir zu Herzen nehmen.

Zickt eine Gesellschaft mit einer relativ hohen Prozessquote
einfach nur rum, oder tut Sie das zum Schutze der
Versichertengemeinschaft?

Wohl zum Schutze der Gemeinschaft der Versicherten, die noch
keine Leistung beanspruchen, um genau zu sein :smile:

ich möchte eine Risiko-Lebensversicherung mit einer
Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abschließen.

Selbständige BU? Fällt die evtl. durchs Raster weil kein
Todesfallschutz mit dabei ist?

Ja, weil ich noch keine R-LV habe, demnächst Nachwuchs bekomme
und gelesen habe, dass dann eine Kombi aus R-LV mit BUZ
sinnvoll sei.

Also ohne jetzt die Gesamtsituation zu erfassen würde ich mal stark empfehlen, das zu trennen. Wenn zufällig jetzt eine RLV mit BUZ günstiger ist als eine SBU meinetwegen.

interessieren, wie oft es zu gerichtlichen Prozessen kommt,
weil die Versicherung im Schadens-/Leistungsfall die BU-Rente
nicht zahlen will.

Mich auch, aber dann gleichzeitig die Quote, bei der die
Versicherungsnehmer falsche Angaben bei Vorerkrankungen
getätigt haben, kurz: Ihren Obliegenheiten nicht nachgekommen
sind.

genau, s.o.

Mein Makler versucht mir seit Wochen eine Versicherung von
einer Gesellschaft zu empfehlen. Mir liegt von einer anderen
Quelle die Information vor, dass diese Gesellschaft
außerordentlich gute Provisionen zahlt. Daher bin ich
skeptisch, ob das Angebot gut ist.

Also auch nach wiederholtem prüfenden Blick auf unser Courtagetableau ist mir da kein Ausreißer aufgefallen. Da gibts keine großen Unterschiede. Direktversicherungen die nicht mit Maklern kooperieren natürlich ausgenommen. Aber es ist sowieso keinem zu zu trauen, auf eigene Faust eine BU bei einem DV abzuschließen, das gibt meist nur Ärger und Gejammer hinterher.

Grüße
H.

es ist doch einfach so: eine Versicherung die eine Rente
zahlen muß, womöglich noch über 20-30 Jahre, schmälert ihren
Gewinn.

Das ist Quatsch - wegen der Netto- und Bruttobeiträge reduziert das höchstens den Zahlbeitrag der kunden und ggf. die Möglichkeit zukünftgi günstiger Beiträge, was einen Wettbewerbsnachteil darstellt.

Da die Gesellschaften überwiegend VVaGs sind bzw. als AGs, aufgrund gesetzlich vorgeschriebener Gewinnverwendungen, nur einen kleinen Teil der Gewinne ausschütten können, ist das irrelevant!

Das sind S…hausparolen!

Also wird in JEDEM möglichen Leistungsfall aufs
Genaueste geprüft, ob man dem Versicherten irgendwas anhängen
kann,

Widerrum Diffamierung - man versucht nicht den Kunden etwas anzuhängen, sondern Kunden, die sich den Versicherungsschutz erschlichen haben, auszugrenzen, weil diese Schäden alle Kunden benachteiligen - durch höhere Prämien!!!

an dem sich eine Verweigerung und/oder ein Prozess
aufhängen läßt.

Die meisten Prozesse werden aber nicht deswegen geführt - sondern wegen der Frage ob BU im Sinne der Bedingungen gegeben ist! Der Kunde glaubt BU zu sein (weil die KV das z.B. sagt), ist aber nicht BU im Sinne seiner BU_Renten Bedingungen!

Eine Versicherung, die das nicht tut wäre
schön blöd. D.h., wenn man nur einen Arztbesuch vergißt
anzugeben und die finden das raus (je höher die Rente desto
gründlicher werden die sein), dann ist die Leistung futsch.

Was ja wohl richtig ist, oder???

Weil so steht es ja in den Bedingungen, die man unterschrieben
hat.

Nein - im VVG! In den Bedingungen steht etwas anderes!

Ich kenne jetzt nicht die genauen Quoten oder wie die
gerichtlichen Entscheidungen im Einzelnen aussehen. Aber
allgemein kann man sagen: ein Berufsunfähiger hat i.d.R. nicht
immer die Ausdauer über Jahre hinweg von einer Instanz in die
nächste zu gehen - ohne während dieser Zeit eine Rentenzahlung
zu erhalten.

Was willst Du uns hier sagen? Wenn BU im Sinne der Bedingungen gegeben ist und der Vertrag korrekt abgeschlossen wurde - also wahrheitsgemäß - dann zahlt der Versicherer!

Also Rechtschutzvers. auf jeden Fall dazu.

Eine wichtige Versicherung, aber unabhängig von einer BU Versicherung, wenn man sich Recht haben bzw. Recht bekommen nicht leisten kann, weil man wenig Geld hat! Ich habe keine, weil ich mir Prozesse leisten könnte!

Die Quoten sind eigentlich auch egal. Denn wenn Du Dir
wirklich viel Mühe gibst mit den Risikofragen und nichts
ausläßt, dann kann auch gerichtlich nix passieren.

Und wenn er weiß, was in seinem Vertrag geregelt ist! Wenn er keine falschen Erwartungen hat!

Ohne
Aufhänger, da kein Leistungverweigerungsrecht. Und auf keinen
Fall die Fragebögen während einem Beratungstermin vom Berater
ausfüllen lassen!!! Da wird 100%ig irgendwas vergessen. Hab
ich selbst schon ein paarmal miterlebt.

So ein Blödsinn - ein guter Berater vergisst nichts aufzuschrieben - im Gegenteil, er fragt so, dass der Kunde eine Chance hat sich an mehr zu erinnern!

Ich hab mir ein Formular mit Tabelle gemacht, dieses mit
entsprechender Anweisung an alle mir bekannten/besuchten Ärzte
geschickt und dann mit Stempel zurückerhalten. Wenn man das
gut aufhebt und irgendwann die Vers. drauf kommt, dass z.B.
bei so einem Arzt was nicht angegeben wurde, dann hat man
immerhin einen guten Beweis für seine „Unschuld“.

Nein - das ist Quatsch - das gehört dann alles zu den Antragsunterlagen!

Im Zweifelsfall bei Diagnosen lieber nochmal nachhaken!!

Das macht ein guter Berater sowieso und sorgt für umfassende ärztliche Befunde!!!

Thorulf Müller

Hallo Andrea,

vielen Dank für deinen Beitrag und für deinen Tipp am Ende.
Dies ist eine sehr gute Idee. Ich werde es vor dem Abschicken
der Unterlagen an die Versicherung ebenso handhaben.

Mach es nicht - nicht so - mach es anders!

auch hier erst einmal vielen Dank für den Beitrag. Vielleicht
hätte ich mich noch präziser ausdrücken sollen. Interessant
wäre die Anzahl der Prozesse, die geführt werden, obwohl der
VN alle Angaben richtig gemacht hat und die Versicherung doch
nicht zahlen will.

Warum? Warum will die Versicherung nicht zahlen??? Die Versicherung will immer dann zahlen, wenn es den Bedingungen nicht entspricht! ich müsste also jeden einzelnen Fall aufdröseln um festzustellen ob gem. den Bedingungen Leistungen verweigert wurden. Dazu die Aussage - NEIN - die Quote ist bei allen 0!!!

Und dann aus dieser Anzahl und der Anzahl
der Leistungsfälle die erwähnte Prozessquote.

Blödsinn! Das ist hanebüchener Blödsinn! Das ist eine Frage des einzelnen individuellen Leistungsfalls in Verbindung mit den zum Zeitpunkt des Abschlusses gültiger Bedingungen! Das sind i.d.R. andere Bedingungen, als die, die der Versicherer heute anbietet!

derlei Statistiken sind wirklich zu keinerlei Aussage
verwertbar, schon gar nicht sollten sie in die
Entscheidungsfindung für oder wider eine Gesellschaft mit
einfließen.

Hm, da ich dies hier nicht das erste Mal lesen, werde ich es
mir zu Herzen nehmen.

Zickt eine Gesellschaft mit einer relativ hohen Prozessquote
einfach nur rum, oder tut Sie das zum Schutze der
Versichertengemeinschaft?

Wohl zum Schutze der Gemeinschaft der Versicherten, die noch
keine Leistung beanspruchen, um genau zu sein :smile:

Und im Interesse günstiger Beiträge??

ich möchte eine Risiko-Lebensversicherung mit einer
Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abschließen.

Selbständige BU? Fällt die evtl. durchs Raster weil kein
Todesfallschutz mit dabei ist?

Ja, weil ich noch keine R-LV habe, demnächst Nachwuchs bekomme
und gelesen habe, dass dann eine Kombi aus R-LV mit BUZ
sinnvoll sei.

NEIN! Das kann, muss aber nicht sein!

Mich würde
interessieren, wie oft es zu gerichtlichen Prozessen kommt,
weil die Versicherung im Schadens-/Leistungsfall die BU-Rente
nicht zahlen will.

Mich auch, aber dann gleichzeitig die Quote, bei der die
Versicherungsnehmer falsche Angaben bei Vorerkrankungen
getätigt haben, kurz: Ihren Obliegenheiten nicht nachgekommen
sind.

genau, s.o.

Das sind die Wünsche von Traumtänzern - weil dann ginge es noch darum, ob der Versicherer gewonnen oder verloren hat!!! Und dann noch darum, ob er berechtigt oder unberechtigt…???

Mein Makler versucht mir seit Wochen eine Versicherung von
einer Gesellschaft zu empfehlen. Mir liegt von einer anderen
Quelle die Information vor, dass diese Gesellschaft
außerordentlich gute Provisionen zahlt. Daher bin ich
skeptisch, ob das Angebot gut ist.

Und welche Gesellschaft ist das? Und wer ist die andere Quelle? Und was spricht gegen gute Porvisionen? Und wieso erhält der Makler Provisionen und nicht Courtagen? Und ist er Makler oder Vermittler???

Thorulf Müller