Buch auf spanisch gesucht

Hallo Fremdsprachenexperten,

hat vielleicht jemand eine Ahnung, ob es die >Schildbürger

Guten Abend,
es dürfte schwierig sein, das herauszufinden - weil es „das Buch“ nicht wirklich gibt (abgesehen von der historischen Fassung), sondern diese Schildbürgerstreiche immer mal von Autoren neu erzählt werden. Die Fassung von Erich Kästner gab es mal auf Spanisch: " Las gentes de Schilda", ist aber anscheinend nicht mehr im Handel.
http://www.fnac.es/dsp/?servlet=advancedSearch.Advan…

Aber vielleicht findest Du hier doch noch was
http://www.google.de/search?as_q=schilda&hl=de&num=1…

Gruß
gargas

Hallo Fritzen,

vielleicht kriegst du es noch über eine Bibliothek. Z.B. hier:

http://casablanca.cervantes.es/Biblioteca/Fichas/Kas…

Gruß!

Horst

Hallo Fritz!

Keine Ahnung was und wofür Du das suchst. Das hier empfohlene Buch kenne ich gar nicht.

Darunter stelle ich mir die Geschichte von einem Kind, das sehr frech ist und immer wieder etwas anstellt. Aber das ist eine reine Vermutung von mir.

Wenn das so ist, dann schlage ich Dir vor, die zahlreiche Geschichten von den Geschwistern „Zipi y Zape“ vom Escobar (der Zeichner und Autor). Diese zwei Kindern sind Zwillinge. Der eine, blond, ist Zipi und der brünett, Zape. Seine Geschichten erschienen wöchentlich jahreland in Spanien und alle Spanier in meinen Alter dürften sie gut kennen und viel damit gelacht haben.

Falls das ist was Du suchst, hier der Link:

http://verasyburlas.blogspot.com/2006/03/gemelos-ete…
http://www.laguiadelcomic.com/verresenia.php?id=894
http://www.ciao.es/Zipi_y_Zape__91205

In meinen Augen das schöne dabei war, daß man sich leicht mit ihnen, dank deren Streiche, identifizieren konnte. Und die Geschichten endeten immer damit, daß die beiden vor älteren Menschen rennen mußten, die sie strafen wollten. Und dieser Mensch (oft der Vater) war ebenfalls verfolgt von dem die den Streich auszubaden hatte.

Mir persönlich, damals, gefiel „Mortadelo y Filemón“ (was übrigens auch ins Deutsch übersetzt würde!) besser. Hier der Link:

http://mortadelon.blogspot.com/2006_10_01_archive.html
(„Der Meister der Verkleidung“: Mortadelo und seinem unmittelbaren Chef, Filemón arbeiten für die „T.I.A.“, ein Geheimdienst ;o)) Die beiden haben einen Chef, genannt „Jefe“, der genauso doof ist wie das Pärchen selbst. Und egal was sie tun, am Schluß müssen sie sich die zwei verstecken, wofür die Gabe Mortadelos, sich so gut zu verkleiden, immer bestens hilft. Der autor heisst Ibañez.) ;o))

Schöne Grüße,
Helena
PS. Von „Zipi y Zape“ war mir sehr schwer Links zu finden…

con perdón: clase de alemanismo
Hola Helena,
Du als „Zugereiste“ musst auch überhaupt nicht wissen, dass die „Schildbürgerstreiche“ eine uralte Sammlung von Geschichten ist, in denen die Bürger der erfundenen Stadt Schilda ständig nur die idiotischsten Beschlüsse fassen. Näheres dazu findest Du hier http://de.wikipedia.org/wiki/Schildb%C3%BCrger

Weil diese (vielleicht typisch deutsche) Überlieferung in unserem deutschen Kulturbewusstsein tief verankert ist, spricht man auch heute noch von einem Schildbürgerstreich, wenn eine Behörde Mist macht - da wird z.B. eine Straße neu asphaltiert, drei Wochen später wieder aufgerissen weil neue Wasserleitungen verlegt werden. Die Löcher werden natürlich wieder asphaltiert - aber dann kommen neue Gasleitungen.
Mir fällt jetzt als ungefährer Vergleich mit der spanischen Literatur nur die „novelas picarescas“ ein, aber der hinkt auch gewaltig.

Con saludos invierno-cordiales desde la costa de la Mar del Norte, su seguro servidor que estrecha su mano
gargas

P.S.: „Zipi y Zape“ und „Mortadelo y Filemón“ habe ich immer gerne gelesen.

Hola Gargas,

die „Schildbürgerstreiche“ eine uralte Sammlung von
Geschichten ist, in denen die Bürger der erfundenen Stadt
Schilda ständig nur die idiotischsten Beschlüsse fassen.
Näheres dazu findest Du hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Schildb%C3%BCrger

Na dann, Danke für die Erläuterung. Jetzt weiß ich Bescheid :o)))

Mir fällt jetzt als ungefährer Vergleich mit der spanischen
Literatur nur die „novelas picarescas“ ein, aber der hinkt
auch gewaltig.

Von dem was Du erzählst, glaube ich Dir Recht geben zu können, wenn du sagst, daß der Vergleich gewaltig „hinkt“ Ich denke die „novelas picarescas“ wiederspiegeln unsere Mentalität recht gut (noch heutzutage, obwohl diese Bücher vor rund 300 Jahren geschrieben würden…) Hat aber mit einer bestimmten Stadt nichts zu tun. Es ist sogar so, daß die Stadt meistens völlig unbenannt bleibt. Und es ist die Geschichte von Menschen. Aus welchen Grund auch immer, wenn ich an diese „novelas“ denke, die zu der klassischen spanischen Literatur gehören, kommen mir Bengeln wie diesen auf dem Kopf: ;o))

http://www.abcgallery.com/M/murillo/murillo25.html

Und als „novela picaresca“ schlechthin, gilt für mich „El lazarillo de Tormes“ ;o))

http://www.sprachcaffe.de/Sprachreisen/Sprachschulen…

su seguro servidor que estrecha su mano

…¡la suya, la suya! ¡No faltaba más! ;o)))

Küßt die Haaaaaaaaaaand,
Helena

P.S.: „Zipi y Zape“ und „Mortadelo y Filemón“ habe ich immer
gerne gelesen.

Und wie war es mir „Carpanta“ oder „Anacleto, agente secreto“???

Hallo Horst (und natürlich alle anderen „Experten“ hier an dieser Stelle),

herzlichen Dank für die Auskunft.
Den Titel habe ich gesucht.

mfG

Fritz

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