Buch zu OpenOffice 2.x / Diplomarbeit

Hallo,
kann mir jemand ein Buch zu Open Office 2.x empfehlen, welches für Fortgeschrittene Anwender gedacht ist?
Ich benötige Hilfe bei der Erstellung von Globaldokumenten, Abbildungsverzeichnissen- und nummerierungen, Formatvorlagen, Inhaltsverzeichnis.

Ich will nicht nochmal so ein Chaos, wie bei der letzten erleben, bei der ich letztlich das Inhaltsverzeichnis komplett händisch schrieb und die Zusammenführung der Dokumente zu einem Globaldokument aufgrund unterschiedlicher Formatvorlagen oder Standardvorlagen überhaupt nicht klappte. Ein Graus war das.

Ich benötige ein Buch, welches z.B. den Sinn und das Vorgehen bei Globaldokumenten erklärt und keinesfalls ein Buch, welches die Schaltflächen und Buttons abarbeitet.

Danke für jeden Tipp!
Ingo

P.S.: Amazon bietet zwar Nutzerbewertungen, aber diese sind z.T. sehr unterschiedlich. Vielleicht kennt jemand andere Rezensionen?

Hallo,

Nur mal so als Anregung, hast du schon mal darüber nachgedacht LaTeX zu verwenden? Wenn du sowieso schon bereit bist dir über „kompliziertes Zeug“ Gedanken zu machen, kannst du doch gleich ein Werkzeug benutzen, welches mit großen Dokumenten und verschiedenen Automatisierungen keine Probleme hat.

Zum Thema „Diplomarbeit mit Latex“:
http://drzoom.ch/project/dml/

Eine generelle Einführung findest du auch hier:
http://www.fernuni-hagen.de/zmi/katalog/A026.shtml
http://www.fernuni-hagen.de/zmi/katalog/A027.shtml

Viel Erfolg bei der Arbeit
Xabbu

Hallo ingo,

kann mir jemand ein Buch zu Open Office 2.x empfehlen, welches
für Fortgeschrittene Anwender gedacht ist?

Nicol, Natascha; Albrecht, Ralf: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit OpenOffice.org 2.0. Formvollendete und normgerechte Examens-, Diplom- und Doktorarbeiten. München…: Addison-Wesley 2006, ISBN 3-8273-2301-0 Buch anschauen

Surendorf, Kai: Wissenschaftliche Arbeiten mit OpenOffice.org 2.0. Die perfekte Seminararbeit und Dissertation. Bonn: Galileo 2006, ISBN 3-89842-615-7 Buch anschauen

Dürften für Dich genau passend sein. Vielleicht gibt es ja schon Neuauflagen.

Viele Grüße
Marvin

Hallo,

kann mir jemand ein Buch zu Open Office 2.x empfehlen, welches
für Fortgeschrittene Anwender gedacht ist?

bei der Buchsuche wünsche ich dir viel Glück, aber ich habe letztens auch ein (wichtiges) Globaldokument erstellt. Und das hat beim Drucken genauso ein Chaos erzeugt wie MS Word, also sollte man vielleicht tatsächlich auf etwas wie Latex setzen (habe ich noch nicht probiert).

Cheers, Felix

Nicol, Natascha; Albrecht, Ralf: Wissenschaftliche Arbeiten
schreiben mit OpenOffice.org 2.0. Formvollendete und
normgerechte Examens-, Diplom- und Doktorarbeiten. München…:
Addison-Wesley 2006, ISBN 3-8273-2301-0 Buch anschauen

Surendorf, Kai: Wissenschaftliche Arbeiten mit OpenOffice.org
2.0. Die perfekte Seminararbeit und Dissertation. Bonn:
Galileo 2006, ISBN 3-89842-615-7 Buch anschauen

Hallo Marvin,
danke. Das erste hat sehr schlechte Rezensionen erhalten, das zweite sehr unterschiedliche. Du kennst diese nicht zufällig selbst, oder?
Gruß, Ingo

Hallo,

Hallo,

Nur mal so als Anregung, hast du schon mal darüber nachgedacht
LaTeX zu verwenden?

Ja, habe ich. Ich habe auch mal mit Latex begonnen, habe es jedoch recht schnell abgebrochen, weil mir der Überblick über die Arbeit verloren ging. Ich bin es gewohnt schnell mal hin und her zu schauen und ich habe die alten bereits geschrieben Stellen nur schwer wiedergefunden. Auch wollte ich immer mal wieder einen schnellen Überblick haben, ob eine Aufzählung nicht doch zu lang wird. Einiges ist nunmal ein kann aber nicht muss. Ich konnte mir kein fertiges Layout ansehen und musste immer wieder Befehle nachschlagen. Da ist das Bildchenklicken, wie bei OO schon einfacher.

Trotzdem habe ich mir Deinen sehr guten Links angesehen und gespeichert.

Wenn ich zwischendurch mal schnell mir das fertige Layout ansehen können würde, auch um darin mal schnell zu einer alten Textpassage springen zu können, um sie erneut zu lesen, wäre Latex eine Alternative für mich.
Letztlich ist mir leider der Überblick über die Arbeit verloren gegangen.
Es mag eine Eigenart von mir sein, aber ich schreibe eine Arbeit kaum von vorne nach hinten durch, sondern ergänze hier und kopiere dort, weil während der ganzen Erstellung neue Gedanken und Hinweise erhalte, die ich an den passenden Stellen einfügen möchte, wodurch ich auch Kapitel neu unterteile. Es ist also bei mir viel Layout-Arbeit und Korrekturarbeit dabei und ich kann den Text nicht von vorne nach hinten durchschreiben. Dafür habe ich die ganze Arbeit nicht fertig im Kopf und nicht alle Literatur zu Hause. So kommt es, dass sich Themen in Büchern überschneiden und dabei neue Aspekte liefern, die ich irgendwo früher in der Arbeit noch anbringen möchte. Dieses Scrollen, Basteln, Einfügen, Löschen und Kopieren habe ich mit Latex nicht hinbekommen und habe dann zu OO gewechselt.

Ich hatte als gui lyx genommen. Ich nutze Linux (Ubuntu).

Vielen Dank für Deine Tipps und Wünsche!
Ingo

Hallo Ingo,

Nicol, Natascha; Albrecht, Ralf: Wissenschaftliche Arbeiten
schreiben mit OpenOffice.org 2.0. Formvollendete und
normgerechte Examens-, Diplom- und Doktorarbeiten. München…:
Addison-Wesley 2006, ISBN 3-8273-2301-0 Buch anschauen

Surendorf, Kai: Wissenschaftliche Arbeiten mit OpenOffice.org
2.0. Die perfekte Seminararbeit und Dissertation. Bonn:
Galileo 2006, ISBN 3-89842-615-7 Buch anschauen

Hallo Marvin,
danke. Das erste hat sehr schlechte Rezensionen erhalten, das
zweite sehr unterschiedliche. Du kennst diese nicht zufällig
selbst, oder?

Du stellst aber unangenehme Fragen :wink:
Nein, bei dem Buch von N. Nicol habe ich nur die Rezension im Linux User gelesen und die klang eigentlich positiv. Bei K. Surendorf sind die Bewertungen doch eigentlich gut, 10 geben 5 Sterne und drei Leute nur einen Stern. Macht einen Durchschnitt von vier Sternen, bei fünf möglichen. Aber wie oben, selbst benutzt habe ich das noch nicht. Für das was ich mit OO mache, hat die Hilfedatei noch immer ausgereicht, wenns ganz schwierig kam, googeln.
Es gibt ja noch mehr Bücher, die OpenOffice-Writer beschreiben, aber zum Spezialgebiet „Wissenschaftliche Arbeit anfertigen“ wohl keine anderen.
Bleibt eben doch nur noch LaTeX mit Lyx…

Viele Grüße
Marvin

Hi!
Das macht gar nichts. Es hätte sein können.
Es ist doch total nett, dass Du extra für mich gesucht und gefunden hast! Ich hatte die beiden Bücher zwar auch gefunden, aber nun weiß ich, dass es wahrscheinlich die einzigen für dieses spezielle Gebiet sind.
Du bist wirklich fleißig hier.
Vielen Dank und Gruß, Ingo

Hallo,

Hallo,

Hallo,

Nur mal so als Anregung, hast du schon mal darüber nachgedacht
LaTeX zu verwenden?

Ja, habe ich. Ich habe auch mal mit Latex begonnen, habe es
jedoch recht schnell abgebrochen, weil mir der Überblick über
die Arbeit verloren ging.

Das kenne ich. Für längere Arbeiten empfiehlt es sich daher diese in einzelne Dateien zu untergliedern. Meine 60seitige Examensarbeit bestand z.b. aus 10 Dateien, eine für jedes Kapitel und noch welche für längere Unterkapitel, dann eine für eigene Befehlsdefinitionen, eine für die Präambel, noch eine bib-Datei für die Bibliographie und eben eine Hauptdatei, die sie alle verbindet. (Der Befehl dazu heißt \input{Unterdatei.tex}

Trotzdem habe ich mir Deinen sehr guten Links angesehen und
gespeichert.

Wenn ich zwischendurch mal schnell mir das fertige Layout
ansehen können würde, auch um darin mal schnell zu einer alten
Textpassage springen zu können, um sie erneut zu lesen, wäre
Latex eine Alternative für mich.

Da du ja auch Linux verwendest, hast du wahrscheinlich auch mehrere virtuelle Arbeitsplätze. Ich habe auf dem ersten Kile laufen und auf dem zweiten xpdf. in Kile kann ich dann einen PdfLaTeX-lauf starten und wenn mir das ganze dann auf dem anderen Arbeitsplatz anschaun (bei xpdf muss man „r“ für refresh drücken). Damit komme ich eigentlich ganz gut klar. Außerdem lasse ich im Code auch mal einen Bildschirm oder mehr frei, wenn ich weiß, dass da noch was hin soll. So finde ich die Lücke nachher schnell wieder, am Endprodukt ändert dies jedoch nichts.

Es mag eine Eigenart von mir sein, aber ich schreibe eine
Arbeit kaum von vorne nach hinten durch, sondern ergänze hier
und kopiere dort, weil während der ganzen Erstellung neue
Gedanken und Hinweise erhalte, die ich an den passenden
Stellen einfügen möchte, wodurch ich auch Kapitel neu
unterteile. Es ist also bei mir viel Layout-Arbeit und
Korrekturarbeit dabei und ich kann den Text nicht von vorne
nach hinten durchschreiben.

Das empfinde ich eigentlich eher als Vorteil, dass man die komplette Layoutarbeit bis zum Schluss aufheben kann (viel ist bei LaTeX eh nicht zu machen). Wenn man das Dokument anfangs in genügend Dateien untergliedert hat, kann man auch schnell springen. Wenn du riesige Dokumente hast, kannst du einzelne Input-Aufrufe auch einfach im Hauptdokument ausgliedern. Die Arbeit einer Freundin war komplett über 150 Seiten stark, hätte sie da beim Arbeiten nicht alles rausgeworfen, was sie aktuell nicht brauchte (Anhang 70Seiten z.B.) hätte sie den überblick verloren.

Dafür habe ich die ganze Arbeit
nicht fertig im Kopf und nicht alle Literatur zu Hause. So
kommt es, dass sich Themen in Büchern überschneiden und dabei
neue Aspekte liefern, die ich irgendwo früher in der Arbeit
noch anbringen möchte. Dieses Scrollen, Basteln, Einfügen,
Löschen und Kopieren habe ich mit Latex nicht hinbekommen und
habe dann zu OO gewechselt.

Ich mag OOo auch, und nutze es für kleinere Hausarbeiten, aber wenn es groß wird, dann führt für mich kein Schritt an LaTeX vorbei.

Ich hatte als gui lyx genommen. Ich nutze Linux (Ubuntu).

Ich kenne Lyx zwar nicht, kann kile aber nur empfehlen (eigentlich für KDE, aber bei Gnome läufts natürlich auch). Kile hat viele automatische Ersetzungen (kannst du unter settings-kile-vervollständigen hinzufügen). Außerdem hat es auch viele „knöpfe“, die auf Wunsch die Befehle einfügen… Wenn du LaTeX unter Linux nutzen willst, würde ich das auf jeden fall mal Anschaun.

Vielen Dank für Deine Tipps und Wünsche!

Kein Problem

Ingo

Xabbu