Hallo,
Hallo,
Hallo,
Nur mal so als Anregung, hast du schon mal darüber nachgedacht
LaTeX zu verwenden?
Ja, habe ich. Ich habe auch mal mit Latex begonnen, habe es
jedoch recht schnell abgebrochen, weil mir der Überblick über
die Arbeit verloren ging.
Das kenne ich. Für längere Arbeiten empfiehlt es sich daher diese in einzelne Dateien zu untergliedern. Meine 60seitige Examensarbeit bestand z.b. aus 10 Dateien, eine für jedes Kapitel und noch welche für längere Unterkapitel, dann eine für eigene Befehlsdefinitionen, eine für die Präambel, noch eine bib-Datei für die Bibliographie und eben eine Hauptdatei, die sie alle verbindet. (Der Befehl dazu heißt \input{Unterdatei.tex}
Trotzdem habe ich mir Deinen sehr guten Links angesehen und
gespeichert.
Wenn ich zwischendurch mal schnell mir das fertige Layout
ansehen können würde, auch um darin mal schnell zu einer alten
Textpassage springen zu können, um sie erneut zu lesen, wäre
Latex eine Alternative für mich.
Da du ja auch Linux verwendest, hast du wahrscheinlich auch mehrere virtuelle Arbeitsplätze. Ich habe auf dem ersten Kile laufen und auf dem zweiten xpdf. in Kile kann ich dann einen PdfLaTeX-lauf starten und wenn mir das ganze dann auf dem anderen Arbeitsplatz anschaun (bei xpdf muss man „r“ für refresh drücken). Damit komme ich eigentlich ganz gut klar. Außerdem lasse ich im Code auch mal einen Bildschirm oder mehr frei, wenn ich weiß, dass da noch was hin soll. So finde ich die Lücke nachher schnell wieder, am Endprodukt ändert dies jedoch nichts.
Es mag eine Eigenart von mir sein, aber ich schreibe eine
Arbeit kaum von vorne nach hinten durch, sondern ergänze hier
und kopiere dort, weil während der ganzen Erstellung neue
Gedanken und Hinweise erhalte, die ich an den passenden
Stellen einfügen möchte, wodurch ich auch Kapitel neu
unterteile. Es ist also bei mir viel Layout-Arbeit und
Korrekturarbeit dabei und ich kann den Text nicht von vorne
nach hinten durchschreiben.
Das empfinde ich eigentlich eher als Vorteil, dass man die komplette Layoutarbeit bis zum Schluss aufheben kann (viel ist bei LaTeX eh nicht zu machen). Wenn man das Dokument anfangs in genügend Dateien untergliedert hat, kann man auch schnell springen. Wenn du riesige Dokumente hast, kannst du einzelne Input-Aufrufe auch einfach im Hauptdokument ausgliedern. Die Arbeit einer Freundin war komplett über 150 Seiten stark, hätte sie da beim Arbeiten nicht alles rausgeworfen, was sie aktuell nicht brauchte (Anhang 70Seiten z.B.) hätte sie den überblick verloren.
Dafür habe ich die ganze Arbeit
nicht fertig im Kopf und nicht alle Literatur zu Hause. So
kommt es, dass sich Themen in Büchern überschneiden und dabei
neue Aspekte liefern, die ich irgendwo früher in der Arbeit
noch anbringen möchte. Dieses Scrollen, Basteln, Einfügen,
Löschen und Kopieren habe ich mit Latex nicht hinbekommen und
habe dann zu OO gewechselt.
Ich mag OOo auch, und nutze es für kleinere Hausarbeiten, aber wenn es groß wird, dann führt für mich kein Schritt an LaTeX vorbei.
Ich hatte als gui lyx genommen. Ich nutze Linux (Ubuntu).
Ich kenne Lyx zwar nicht, kann kile aber nur empfehlen (eigentlich für KDE, aber bei Gnome läufts natürlich auch). Kile hat viele automatische Ersetzungen (kannst du unter settings-kile-vervollständigen hinzufügen). Außerdem hat es auch viele „knöpfe“, die auf Wunsch die Befehle einfügen… Wenn du LaTeX unter Linux nutzen willst, würde ich das auf jeden fall mal Anschaun.
Vielen Dank für Deine Tipps und Wünsche!
Kein Problem
Ingo
Xabbu